[AT] Österreich: Mobiles Internet deutlich langsamer als beworben

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  1. [AT] Österreich: Mobiles Internet deutlich langsamer als beworben #1
    Moderator Avatar von Eric-Cartman

    [AT] Österreich: Mobiles Internet deutlich langsamer als beworben





    Eine Studie über die Verbindungsqualitäten der österreichischen HSDPA-Netze zeigt ernüchternde Ergebnisse. Die in der Praxis erreichten Geschwindigkeiten kommen österreichweit nicht annähernd an die von den Mobilfunkanbietern versprochenen Werte heran. Dabei trifft es die ländlichen Gebiete schlimmer als die Städte. Doch auch die zunehmende Nutzung der HSDPA-Netze führt zu einer drastischen Verringerung der Downloadraten. Das Ergebnis lässt sich in groben Zügen auch auf deutsche HSDPA-Netze übertragen.

    Die HSDPA-Geschwindigkeiten 3,6 und 7,2 MBit/s haben vor allem für das Markting große Bedeutung, für den Kunden handelt es sich dabei lediglich um theoretische Werte, die in der Realität nicht erreicht werden können. Wie weit die Geschwindigkeiten hinter den Werbeversprechen der Mobilfunk-Unternehmen liegen, ergab eine Studie des Österreichischen Insitut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) in Zusammenarbeit mit der Kammer für Arbeiter und Angestellte Wien (AK Wien), die am Donnerstag vorgestellt wurde und ernüchternde Ergebnisse präsentierte - die so ähnlich auch auf Deutschland zutreffen werden.

    Das ÖIAT hat zwischen Mai und Juni insgesamt 690 Einzeltests an 13 Standorten in ganz Österreich durchgeführt und dabei die HSDPA-Netze aller österreichischen Mobilfunkanbieter (Mobilkom Austria, T-Mobile Austria, One, 3) überprüft. Zum Vergleich der einzelnen Netzbetreiber nutzten die Tester ein Datenmodem, dass von allen Anbietern baugleich verkauft wird. Dabei wurde deutlich, dass die Datenraten im Praxistest teils massiv hinter den beworbenen "maximalen" Transferangaben lagen.

    Die in der Werbung angepriesenen Downloadgeschwindigkeiten von 3.600 kbit/s und 7.200 kbit/s wurden in keiner Messung erreicht - selbst bei Sichtkontakt und einer Entfernung von nur 50 Metern zum nächsten Sendemast. Die schnellsten Einzelmessungen wurden bei Mobilkom 3.490 kBit/s (Wien 1. Bezirk), T-Mobile 2.610 kBit/s (Jois), One 1.720 kBit/s (Innsbruck) und "3" 1.740 kBit/s (St. Pölten) festgestellt.

    Im Durchschnitt wurde mit 868 kbit/s in Landeshauptstädten nicht einmal ein Fünftel, in ländlichen Gemeinden mit 499 kbit/s nur ein Siebtel der beworbenen "maximalen" Geschwindigkeit von 3.600 kbit/s erreichbar. Die durchschnittlich höchsten Raten erzielten die Forscher in den Vororten, wo ein relativ guter Ausbau und eine geringe Nutzerdichte bis zu 1002 kbit/s möglich machten.

    Die Tests in Gebäuden, wo in der Realität die hauptsächliche Nutzung stattfindet, ergaben durchschnittliche Geschwindigkeiten von 868 Kbit/s, außerhalb der Gebäude stieg sie um etwa fünf Prozent auf 908 Kbit/s. Wie beim Download blieben die Anbieter auch beim Upload hinter den Erwartungen zurück. Österreichweit betrug die durchschnittliche Uploadgeschwindigkeit nur 241 kbit/s, wobei in den Landgemeinden nur 115 kbit/s erreicht wurden. Die Studie zeigt, wie stark die Verbindungsqualität von der Anzahl der Nutzer abhängt. Im 5. Wiener Gemeindebezirk wurden bei einer Verbindung noch 1.880 kBit/s erreicht, bei drei gleichzeitigen Verbindungen sank der Wert auf 810 kBit/s und bei sechs auf 502 kBit/s.

    Die Messung der durchschnittlichen Verzögerungszeiten bei der Datenübermittlung ergab bei den mobilen Breitbandangeboten eine Verzögerung von 422 Millisekunden. Damit werden die Grenzwerte für sehr gute Sprachqualität (200 Millisekunden) sowie für akzeptable Sprachqualität (Grenzwert 400 Millisekunden) bei VoIP deutlich überschritten. Internet-Anwendungen, die kurze Verzögerungszeiten benötigen, sind in der Praxis an vielen Orten nur eingeschränkt oder gar nicht nutzbar.

    Zudem bemängeln die Forscher die hohen Kosten bei Überschreitung des gebuchten Datenvolumens und die langen Vertragslaufzeiten. Fazit von Harald Glatz, Leiter der Konsumentenschutzabteilung der AK Wien: "Die aktuellen Werbebotschaften der Mobilfunkbetreiber stellen die mit mobilem Internet in der Praxis erzielbaren Werte nicht realistisch dar. Die Zahlen der Werbung sind reine Laborzahlen, die dem Konsumenten bei der Produktentscheidung nicht weiterhelfen und falsche Erwartungen wecken. [...] Die Mobilfunkanbieter müssen ihre Fehlinformation beenden und ihre Werbeaussagen der Realität anpassen."

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    Quelle: IDG Magazine Media Verlag GmbH/PC-Welt Online

  2. Hi,

    schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man viele Hilfestellungen.
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  3. [AT] Österreich: Mobiles Internet deutlich langsamer als beworben #2
    Grüßt die Winboarder Avatar von Fireblade
    Na dann sollten die Jungs mal schleunigst nachbessern,oder mit anderen Worten...so wird den Kunden aus das Geld aus der Tasche gezogen,zahlen für ne Leistung die nicht erbracht wird.

  4. [AT] Österreich: Mobiles Internet deutlich langsamer als beworben #3
    TEAM Avatar von Mike

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    Die in der Werbung angepriesenen Downloadgeschwindigkeiten von 3.600 kbit/s und 7.200 kbit/s wurden in keiner Messung erreicht - selbst bei Sichtkontakt und einer Entfernung von nur 50 Metern zum nächsten Sendemast.
    Das stimmt, es ist eben NICHTS besser als KABEL !!

    Das Mobile Zeugs brauche ich zu Hause nicht

  5. [AT] Österreich: Mobiles Internet deutlich langsamer als beworben #4
    naja vielleicht haben die direkt neben dem funkmast gestanden beim testen und alle störquellen (handys, funkgeräte etc.) verboten und abgeschaltet..

    denn wie wollen sie denn sonst schöne speedwerbung hin bekommen..


    PS: im kleingedruckten (für sehbehinderte garnicht zu lesen) steht bestimmt ".. in abhängigkeit der funkqualität und entfernung zum nächsten funkturm (evtl. Wien..) bis zu.... "

  6. [AT] Österreich: Mobiles Internet deutlich langsamer als beworben #5
    TEAM Avatar von Mike

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    @imaetz70
    so klein gedruckt ist das gar nicht, aber die meisten 08/15-User (DAU) glauben der Werbung.
    Vor allem, wenn man unsere Preis-Leistungsangebote vergleicht.

    MOBIL: 3 GB 20 EURO
    FESTANSCHLUSS: 19,90 EURO, KEIN LIMIT

    irgendwas ist da faul, oder ^^

  7. [AT] Österreich: Mobiles Internet deutlich langsamer als beworben #6
    Grüßt die Winboarder Avatar von Fireblade
    Da ist aber wirklich sehr schwer was faul.

  8. [AT] Österreich: Mobiles Internet deutlich langsamer als beworben #7
    Da es in den meisten Städten WLANs gibt die unverschlüsselt sind erübrigt sich dieses HSDPA. Sowohl in Geschwindigkeit als auch beim Punkt Kosten schneidet HSDPA schlecht ab, wobei WLANs von Privaten gratis sind und praktisch immer eine Breitbandverbindung bieten.

    Da dies in der Schweiz nicht unter Strafe steht (keine Regelung im Gesetz) sehe ich da keine Bedenken einen solchen offenen Anschluss zu nutzen. Volumentarife gibt es bei uns auch nicht, nur Flatrates. (Meine Meinung, muss jeder für sich entscheiden)

  9. [AT] Österreich: Mobiles Internet deutlich langsamer als beworben #8
    TEAM Avatar von Mike

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    Notebook:
    ja, genau das beschriebene :D
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    Dual-Monitor, DSLR EOS 7D mk2, GPS, .......
    Da dies in der Schweiz nicht unter Strafe steht (keine Regelung im Gesetz) sehe ich da keine Bedenken einen solchen offenen Anschluss zu nutzen.
    Du solltest dich besser einlesen. DAS SIND KEINE OFFENEN ANSCHLÜSSE.
    Das sind unverschlüsselte Privat-Anschlüsse.
    Und auch in der Schweiz ist ein Eingriff in die Privat-Sphäre strafbar.

    Man darf nicht immer die IT-Gesetze lesen etc. sondern auch an andere Sachen denken.

    Mit solchen Aussagen würde ich an deiner Stelle vorsichtig sein. Braucht nur der falsche zu Lesen und du hast riesen Probleme

    Auch in der EU ist das mitsurfen NICHT ERLAUBT. Allerdings muss der Betreiber sein Netz schützen.
    Sollte man aber den TÄTER finden, geht der in den Bau .... und das ist richtig so.

  10. Hallo,
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  11. [AT] Österreich: Mobiles Internet deutlich langsamer als beworben #9
    Grüßt die Winboarder Avatar von Fireblade
    Auch in der EU ist das mitsurfen NICHT ERLAUBT. Allerdings muss der Betreiber sein Netz schützen.
    Sollte man aber den TÄTER finden, geht der in den Bau .... und das ist richtig so.
    Stimmt.Und das machen dennoch viele und die es nicht schützen sind dumm dran wenn dort strafbare Handlungen geschehen.

  12. [AT] Österreich: Mobiles Internet deutlich langsamer als beworben #10
    Zitat Zitat von MikeK Beitrag anzeigen
    Sollte man aber den TÄTER finden, geht der in den Bau .... und das ist richtig so.
    Na Klar; und vorher wird er in Guantanamo nochmal ordentlich durchgefoltert, bla bla bla... Das ganze wird erst straffällig wen man das Netz das dahintersteht angreift, sonst ist das ganze ne Ordnungswiedrigkeit, wenn überhaupt. Es gibt sehr wohl leute die so Sozial sind andere mitsurfen zu lassen (ich z.B.), das höchste das man (wenn überhaupt) erwarten kann ist ne Geldstrafe. Eigentlich sollte derjenige der so Blöd war seinen zugang unabsichtlich offen zu lassen glich mit auf der Anklagebank sitzen, das sind nämlich die diejenigen denen wir die Viren und Spamflut zu verdanken haben ! Wer keinen PC sichern kann sollte sich jemanden holen der dies für ihn erledigt, ansonsten soll mans bleiben lassen.

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