Microsoft Deutschland entdeckt fast 180.000 illegale Produkte

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  1. Microsoft Deutschland entdeckt fast 180.000 illegale Produkte #1
    Moderator Avatar von Eric-Cartman

    Microsoft Deutschland entdeckt fast 180.000 illegale Produkte

    Mit Hilfe des Produktinformationsdienstes (PID) identifizierte Microsoft seit Ende 1999 über 180.000 illegale Produkte in Deutschland. Durchschnittlich waren etwa 97 Prozent der untersuchten Software nicht legal. Im Vergleich zu 1999 ist bis 2004 die Zahl der Produktmanipulationen von 28 auf 82 Prozent gestiegen. Demgegenüber hat der Anteil gefälschter Lizenzen abgenommen – von 77 auf 28 Prozent. Da die Sicherheitsmerkmale von Software kontinuierlich verbessert werden und Komplettfälschungen aufwendig sind, splitten mittlerweile viele unseriöse Anbieter Softwarepakete auf und verkaufen die Bestandteile einzeln als „angebliche“ Lizenzen. Diese Piraterieform wird Produktmanipulation genannt. Seit 1999 bietet der PID Fachhändlern und Endkunden in Deutschland die Möglichkeit, verdächtige Produkte meist innerhalb von 24 Stunden auf Echtheit überprüfen zu lassen. Anhand der Resultate führt Microsoft regelmäßig eigene Testkäufe durch und geht Hinweisen von Kunden und Partnern nach. Weiterhin unterstützt Microsoft seit vielen Jahren mit dem PID auch polizeiliche und staatsanwaltschaftliche Ermittlungsaktivitäten auf nationaler und internationaler Ebene.

    Seit dem Projektstart sandten viele Tausend Kunden insgesamt über 180.000 Produkte an den PID ein. 98 Prozent der eingesandten Software wurde als nicht legal identifiziert. Während im Geschäftsjahr 1999 der Anteil der nicht lizenzierten Produkte „nur“ 80 Prozent betrug, stieg dieser ab 2002 auf 97 bis 99 Prozent. „Dies ist unter anderem auf die insbesondere seit Mitte 2000 forcierte Informationspolitik zu illegalen Produkten zurückzuführen“, ist sich Thomas Urek, Senior Attorney bei Microsoft Deutschland, sicher. Daneben stiegen die Produktmanipulationen (d.h. Produktbestandteile, die als scheinbare „Lizenzen“ angeboten werden) seit 1999 deutlich von 28 auf 82 Prozent, während die Menge gefälschter Software von 77 auf 19 Prozent sank. Auch gefälschte System-Builder- oder OEM-Versionen stiegen kontinuierlich von 42 bis auf 84 Prozent im Jahr 2004 an. Im November 2004 wurde ein neuer Negativrekord erreicht: Alle 1.878 eingesendeten Produkte erwiesen sich als illegal.

    Softwarepiraterie schädigt Händler und Kunden

    Softwarepiraterie schädigt ehrliche Händler, und Millionen von Konsumenten werden um ihr Recht auf ein legales, hochwertiges und sicheres Produkt betrogen. Microsoft schätzt, dass allein auf dem deutschen Markt jährlich über eine Million Rechner mit illegalen Windows-Lizenzen verkauft werden.

    Überprüfung durch den PID

    Bei bestehendem Verdacht eines illegalen Produkts, zum Beispiel wenn Einzelbestandteile als "Lizenz" angeboten werden, hat Microsoft eine besondere Dienstleistung eingeführt. Kunden können die bedenklichen Produkte inklusive einer eidesstattlichen Erklärung sowie der Rechnungskopie an Microsoft senden. In der Regel innerhalb von 24 Stunden wird die Echtheit der Ware überprüft. Erweisen sich die eingesandten Produkte als nicht rechtmäßig und liegen die genannten Unterlagen vor, können Kunden von Microsoft ein entsprechendes Original-Produkt erhalten. Es besteht jedoch kein Anspruch auf den Warenaustausch. Bei offensichtlich unrechtmäßigen Produkten wie gebrannten CDs oder Sicherungskopien erhält der Einsender kein Original-Produkt. Der PID schafft damit qualifizierte Hinweise, die eine Grundlage für die Zusammenarbeit mit Polizei- und Ermittlungsbehörden bieten. Microsoft sieht in der engen Zusammenarbeit zwischen geschädigten Kunden, Unternehmen und Ermittlungsbehörden ein wichtiges Mittel, um Softwarekriminalität wirkungsvoll zu bekämpfen. Außerdem setzt Microsoft ein Maßnahmenpaket ein, das von einer gezielten Marktbeobachtung über Testkäufe bis hin zu Abmahnungen und in schwerwiegenden Fällen auch zu Klagen gegen Softwarebetrüger reicht.

    Informationen zum Microsoft Produktidentifikationsdienst unter www.microsoft.com/germany/pid

    Mehr Informationen zum Thema Piraterie unter www.microsoft.com/germany/piraterie

    Bildmaterial steht in der Bilddatenbank zum Download bereit unter: http://www.microsoft.com/germany/pre...spx?id=_011000


    Quelle: Microsoft Presseservice

  2. Hi,

    schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man viele Hilfestellungen.
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  3. Microsoft Deutschland entdeckt fast 180.000 illegale Produkte #2
    Newererst
    Gast Standardavatar
    naja,
    wie auch immer die Zahlen sich wirklich zusammensetzen, beachtlich ist die Tendenz schon. Letzlich geht es um ne menge $s oder aber €s. Macht das mal mit nem Mittelständischen unternehmen...
    Ich hab ab heute nix mehr gegen die Aktivierung einzuwenden.

    syl

  4. Microsoft Deutschland entdeckt fast 180.000 illegale Produkte #3
    Grüßt die Winboarder Avatar von Fireblade
    Microsoft schätzt, dass allein auf dem deutschen Markt jährlich über eine Million Rechner mit illegalen Windows-Lizenzen verkauft werden.
    Schwarze Schafe gibts überall,denen muß mal das Handwerk gelegt werden!

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