Vor 25 Jahren: Der erste IBM-PC läutet Ära des Personal Computers ein

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  1. Vor 25 Jahren: Der erste IBM-PC läutet Ära des Personal Computers ein #1
    Moderator Avatar von Eric-Cartman

    Vor 25 Jahren: Der erste IBM-PC läutet Ära des Personal Computers ein

    http://www.pcwelt.de/imgserver/bdb/50700/50745/168x168_only_scaled.jpg

    Ein für jeden erschwinglicher Computer in jedem Haushalt und auf jedem Schreibtisch - das war noch vor zweieinhalb Jahrzehnten eine Vision, die nur wenige geteilt haben. Selbst Experten aus der Technologie-Branche gaben damals den kleinen grauen Kisten, die wenige Jahre später die Haushalte im Sturm eroberten, keine Chance und erklärten eine solche Idee als lächerlich. Für so etwas sei die Nachfrage in der Bevölkerung ohnehin viel zu gering, ergaben auch von großen Industrieunternehmen in Auftrag gegebene Studien. Doch am 12. August 1981 sollte sich mit dem IBM 5150, dem ersten Personal Computer des großen Technologie-Giganten, diese Ansicht als Fehleinschätzung herausstellen.

    Es gab schon einige Vorläufer in den 70er Jahren, etwa den von den Apple -Gründern Steve Jobs und Steve Wosniak entwickelten Apple II, doch erst IBMs Erfindung hat den Grundstein für den weltweiten Siegeszug des Personal Computers gelegt. Noch wenige Jahre zuvor füllten vergleichbar leistungsfähige Maschinen ganze Lagerräume und benötigten rund 60 Techniker für Betrieb und Wartung.

    Bis zum August 1981 kosteten Computer von IBM nicht selten bis zu neun Millionen Dollar und benötigten ausgeklügelte Belüftungssysteme. Der IBM 5150 kam dagegen als kleine graue Kiste für nicht viel mehr als 1.500 Dollar auf den Markt und machte den Computer mit einem Schlag zu einem Gebrauchsgegenstand für jeden Haushalt. Im Jahr 2005 waren nach Angaben des Branchenverbands Bitkom weltweit fast 880 Millionen PCs in Gebrauch.

    Innerhalb von nur einem Jahr hatte das Team um den IBM-Manager Bill Lowe den IBM 5150 auch gegen die Skeptiker im eigenen Haus zur Marktreife gebracht und damit sogar gestandene Branchenkenner überrascht. Einem der größten IT-Unternehmen der Welt hatte man eine solche Flexibilität nicht zugetraut. Der IT-Dienstleister zitiert in seinem Rückblick selbst einen Analysten, der der Meinung war, dass ein Personal Computer von IBM sei, als wolle man einem Elefanten das Tanzen beibringen.

    "IBM ist wie die Schweiz"

    Die International Business Machines Corp. galt als konservativer Technologie-Bolide, deren immer adrett gekleidete Mitarbeiter große Rechenanlagen für große Unternehmen vertrieben. "IBM ist wie die Schweiz" urteilt auch der ehemalige IBM-Manager Sam Albert: "Konservativ, ein bisschen schwerfällig, aber dennoch erfolgreich." Doch einen solchen Erfolg hatten sich selbst die Optimisten unter ihnen nicht vorgestellt. Innerhalb von drei Jahren wollte Big Blue eine halbe Million Computer absetzen - verkauft wurde mit zwei Millionen Stück das Vierfache.

    Das System des IBM 5150 wurde angetrieben von einem 8088er Prozessor von Intel und hatte die Größe einer Reiseschreibmaschine. Während heute die Leistung von Mikroprozessoren in Gigahertz gemessen werden, kam der 8088er auf eine Taktrate von 4,77 Megahertz. Wahlweise konnte der Rechner mit einem Arbeitsspeicher von 16 oder 64 Kilobyte ausgeliefert werden - heute läuft auf viel weniger als 512 Megabyte nicht einmal das Betriebssystem Windows XP. Bis zu zwei Diskettenlaufwerke, ein Farbmonitor, ein Drucker und zusätzliche Software etwa für die Textverarbeitung gehörten zur optionalen Ausstattung.

    Den Durchbruch verschaffte dem IBM-PC nach Einschätzung von Lowe vor allem seine offene Architektur. Die Rechner waren durch Steckkarten aufrüstbar und konnten sich wachsenden Anforderungen anpassen. Und anders als bei ihren großen Rechenanlagen gab IBM Service und Vertrieb wie auch die Software-Entwicklung in fremde Hände. Bill Gates und dessen kleine Firma Microsoft wurde 1980 unter Vertrag genommen und legte mit seinem ersten Betriebssystem den Grundstein für eine bis heute beispiellose Geschäftskarriere. Die Lizenzverträge mit dem großen Technologie-Riesen machten die kleine Softwarefirma zwar nicht reich, ließen ihr aber die Freiheit, ihr Betriebssystem anderweitig zu lizenzieren.

    Was den überwältigenden Erfolg des IBM-PCs anheizte, führte aber gleichzeitig dazu, dass IBM in der Geschichte des Personal Computers nicht zu den großen Gewinnern zählt. Microsoft lizenzierte seine Software an andere Hardwarehersteller, die in kürzester Zeit ihre eigenen so genannten IBM-Klons oder IBM-kompatiblen PCs auf den Markt warfen. Mit einem zunächst überwältigenden Marktanteil entwickelte sich der Pionier innerhalb weniger Jahre zu einem Anbieter unter vielen.

    Größter Fehler auf Erden

    IBM habe den größten Unternehmens-Fehler auf Erden begangen, schätzt Larry Ellison, Gründer der Software-Schmiede Oracle. IBM sei der erste Hersteller dieser Technologie gewesen, sagt Ellison. Es sei erstaunlich, dass sie im Grunde jeweils ein Drittel ihres Geschäfts an Intel und Microsoft abgetreten hätten. "Ich glaube, nicht viele von uns haben die Chance, einen 100-Milliarden-Dollar Fehler zu machen". IBM hat sich inzwischen von einem Hardware-Hersteller zu einem IT-Dienstleister gewandelt. Nach Milliarden-Verlusten verkaufte der Konzern schließlich seine verbliebene PC-Sparte im vergangenen Jahr an den chinesischen Hersteller Lenovo.

    Quelle: IDG Magazine Verlag GmbH/PC-WELT Online

  2. Hi,

    schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man viele Hilfestellungen.
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  3. Vor 25 Jahren: Der erste IBM-PC läutet Ära des Personal Computers ein #2
    Mich würde interessieren:
    Hatte den jemand von euch (jaja.... klingt nach Umfrage)???

  4. Vor 25 Jahren: Der erste IBM-PC läutet Ära des Personal Computers ein #3
    *michi*
    Gast Standardavatar

    mein "erster"

    Tach zusammen,

    ja ja, das schreit ja gradezu danach in der Vergangenheit zu wühlen.

    Meine ersten Computererfahrungen durfte ich auf diesem hier machen:

    Computer People (Olympia)
    Gebaut ab/Build from 1983.03
    Anfangspreis/Price at start DM 12.000,00
    CPU 8086
    Takt MHz 5 (ganz genau 4,77 mhz)
    Register Bit 16
    Hauptspeicher RAM KB 128,00
    Max. RAM KB 512,00
    ROM KB 4
    Schnittstellen/Interfaces RS232, parallel, Monitor, Tastatur
    Auflösung/Resolution Text 80 x 25
    Auflösung/Resolution Grafik 640 x 480
    Betriebssystem/OS CP/M-86, MS-DOS, Prologue
    FDD, CD-ROM etc. 2 x 5,25" 655 KB FDD
    Bauart Gehäuse/Kind of Case Desktop mit/with FDD
    Tastatur/Keyboard Schreibmaschine
    10er-Block
    Tasten/Keys 90
    Funktionstasten/Functionkeys 12
    Größe cm (BxTxH)/Size (WxDxH)35 x 49 x 16
    Gewicht/Weight kg 16,3
    Programmiersprachen/Languages Basic, C, Pascal, Fortran, Forth, Assembler
    Sonstiges/Remarks

    * Ab 1984 auch als Multiuser-System
    * Nicht richtig IBM-PC-kompatibel

    Zubehör/Accessories

    * 10 MB HDD
    * Farbgrafikkarte GSX 86

    ich weiß nicht ob der "deep-Link" geht: http://www.computer-archiv.de/ (leider nein), warum auch immer.

    mit dem konnte man schon richtig tolle Sachen machen, ein Buchhaltungsprogramm geschrieben in d-base gab es, und WordStar. Damit haben wir sogar Drucksachen gestaltet. Zum schönem Ausdrucken konnte man eine Schreibmaschine von Olympia anschließen. Die hatte ein Typenrad und arbeitete dann wie ein Drucker. Man ist das lange her.

    Gruß *michi*

  5. Vor 25 Jahren: Der erste IBM-PC läutet Ära des Personal Computers ein #4
    Der PC - wohl die beste Erfindung seit dem Penicillin!

  6. Vor 25 Jahren: Der erste IBM-PC läutet Ära des Personal Computers ein #5
    WinBoard Avatar von Herr Usedom
    Das waren noch Zeiten, hiermit habe ich angefangen.

    Anhang 11213

    Anhang 11214

    Da mußte man beim Transport noch Park eingeben.

  7. Vor 25 Jahren: Der erste IBM-PC läutet Ära des Personal Computers ein #6
    Oh mein Gott, das waren noch Zeiten! Kennt Ihr noch die gute alte Turbo-Taste? War das eine schone Zeit. In der autoexec.bat usw rumfuschen...

    Habe ich DOS geliebt. Bundesliga Manager auf einer Diskette...

  8. Vor 25 Jahren: Der erste IBM-PC läutet Ära des Personal Computers ein #7
    Administrator Avatar von Andy

    Meine Hardware
    Andy's Hardware Details
    CPU:
    Intel Core i7-3770S 3,1 GHz (Ivy Bridge)
    Mainboard:
    Intel BLKDQ77KB mini-ITX Sockel 1155
    Arbeitsspeicher:
    1x 8GB Corsair Vengeance SO-DIMM DDR3 1600 MHz
    HDD/SSD:
    Intel 330 Series SSD (SATA 6G), 180 GB
    Grafikkarte:
    OnBoard (Intel HD Graphics 4000)
    Audio/Video:
    OnBoard (Realtek)
    Laufwerke:
    Sony Optiarc AD-7743H-01 SATA Slim
    Netzwerk:
    2x OnBoard (Intel LAN 82574L und Intel 82579LM)
    Gehäuse:
    Lian Li PC-Q09FNA Mini-ITX HTPC-Chassis
    Netzteil:
    extern (19,5V, 160W)
    Kühlung:
    keine (für den Notfall ein 120mm Akasa Apache PWM Lüfter)
    Betriebssystem:
    Windows 10 (64-Bit)
    Notebook:
    Nein
    Handy/Tablet:
    Huawei P9 / Nexus 9
    Und was gab es damals für Aussagen .......

    "640K sollte genug für jedermann sein".
    Bill Gates, 1981
    "Ich denke, daß es einen Weltmarkt für vielleicht fünf Computer gibt ".
    Thomas Watson, Vorsitzender von IBM, 1943

  9. Vor 25 Jahren: Der erste IBM-PC läutet Ära des Personal Computers ein #8
    Wer noch ein bißchen weiter in der Computervergangenheit wühlen möchte, den kann ich nur wärmstens folgenden link empfehlen:

    http://www.8bit-museum.de/

    MFG

  10. Hallo,
    schau mal hier: Windows Wartungs Tool. Viele Probleme lassen sich damit einfach beheben. Oftmals ist der PC dann auch schneller!
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  11. Vor 25 Jahren: Der erste IBM-PC läutet Ära des Personal Computers ein #9
    IBM hat sogar 2 solcher Fehler begangen:

    R.I.P. -> OS2 *seufz*

    Die BlueMan hätten nun wirklich die Kapitalstärke besessen das BS in den Markt zu bringen. Schade eigentlich.

    Greetings Ralf

  12. Vor 25 Jahren: Der erste IBM-PC läutet Ära des Personal Computers ein #10
    Ja super...

    Angefangen habe ich mit dem Schneider CPC6128 http://www.8bit-museum.de/imgs/amstrad/cpc6128.gif Man war das ne Zeit. Da gabs dieses dicke fette Handbuch zu. Ja und da hab ich Stundenlang die Codes eingetippt um endlich mein Othello zu spielen. Den hab ich ne ganze Zeit gehabt. Danach kam dann mal ein Amiga 600 mit HD dann ein 8086 ähnlich wie der von Michi... Dann 486er DX60... Pentium 100... Pentium 200MMX usw usw

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