US-Musikindustrie verklagt P2P-Börse Limewire

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  1. US-Musikindustrie verklagt P2P-Börse Limewire #1
    Moderator Avatar von Eric-Cartman

    US-Musikindustrie verklagt P2P-Börse Limewire

    http://www.pcwelt.de/imgserver/bdb/36600/36661/168x168_only_scaled.jpg

    In den USA haben 13 Musikunternehmen Klage gegen Lime Wire LLC, den Betreiber der gleichnamigen P2P-Börse, eingereicht. Dem Unternehmen wird Musikpiraterie vorgeworfen, mögliche Schadenersatzzahlungen könnten sich auf bis zu 476 Millionen Dollar belaufen.

    Erst vor wenigen Wochen hat sich mit Kazaa eine der großen P2P-Börsen im Kampf mit der Musikindustrie geschlagen gegeben ( wir berichteten ). Mittlerweile ist die Karawane der Anwälte weiter gezogen und hat ein neues Ziel im Visier: Limewire. 13 Musikunternehmen haben nun den Betreiber der Tauschbörse, Lime Wire LLC, wegen Musikpiraterie verklagt.

    In der Klageschrift führen die Musikfirmen beispielhaft 3173 aktuelle und 22 ältere Songs auf, die derzeit über Limewire erhältlich sind. Die Kläger fordern für jeden aktuellen Titel Schadenersatz von bis zu 150.000 US-Dollar und 30.000 US-Dollar für ältere Werke. Damit summiert sich die maximal mögliche Schadenersatzzahlung auf rund 476 Millionen US-Dollar, die Lime Wire LLC zahlen müsste, sollte das Unternehmen den Rechtsstreit verlieren.

    Betrachtet man den Ausgang ähnlicher Klagen gegen P2P-Börsen in der vergangenen Zeit, dürfte mit diesem Schritt auch das Ende von Limewire in seiner jetzigen Form eingeläutet worden sein. Wie bereits Grokster, Winmx, Bearshare oder aktuell Kazaa dürfte Limewire mittelfristig geschlossen werden oder sich zu einem legalen Musik-Shop wandeln.

    Im Vorfeld der Klage sei die Recording Industry Association of America (RIAA) auch auf Limewire zugegangen, um das Unternehmen zu "überzeugen", seinen Betrieb einzustellen oder auf ein legales System umzustellen, erklärte die RIAA. Da das Unternehmen aber nicht darauf reagiert habe, hätte die Industrie keine andere Wahl gehabt, als zu klagen, so eine Sprecherin des Verbandes.

    Bei den Klägern handelt es sich um Arista Records, Atlantic Recording, BMG Music, Capitol Records, Elektra Entertainment Group, Interscope Records, Laface Records, Motown Record Company LP, Priority Records, Sony BMG Music Entertainment, UMG Recordings, Virgin Records America und Warner Bros. Records.

    Quelle: IDG Magazine Verlag GmbH/PC-WELT Online

  2. Hi,

    schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man viele Hilfestellungen.
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  3. US-Musikindustrie verklagt P2P-Börse Limewire #2
    Ich glaub inzwischen wirklich, dass die Musikindustrie überhaupt kein Interesse an der endgültigen Auslöschung von Musikpiraterie hat. Von den ständigen Schadensersatzforderungen lässt sich auf Dauer doch auch ganz gut leben.

  4. US-Musikindustrie verklagt P2P-Börse Limewire #3
    Da gebe ich doch auch mal meinen Senf dazu

    Zuerst sollte die Musik-Film-blablabla-Industrie checken, und das BEVOR die klagen gehen, dass grundsätzlich JEDES Datenübertragungprotokoll zur UrhG-Verletzung missbraucht werden kann. Über http und FTP lässt sich genauso Musik transferieren wie mit Gnutella (wird von LW verwendet).

    Als zweites sollte die Industrie wissen: Man kann technisch NICHT prüfen, was gesetzeskonform ist oder nicht. Die Datenstrukturen können so extrem verschieden sein, dass keine Technik prüfen kann, was gut oder böse ist.

    Als drittes MUSS die Industrie wissen: Anbieter solcher Technologien (hier LimeWire) haben solche Technologien in erster Linie zur friedlichen und gesetzeskonformen Nutzung entwickelt. Zudem KANN ALLES missbraucht werden! Werkzeuge als Waffen ist wie p2p zum illegalen saugen: Der Anbieter der Technik kann das nicht steuern!

    Und schliesslich als viertes: Die Preise sind für das gebotene grundsätzlich zu hoch! Die Online-shops wie iTunes sind sogar jenseits von gut und böse! Kein Wunder dass alle bei LW und co. saugen: bessere Qualität, kein DRM-Shit und alles 4free lässt man sich nicht entgehen.

  5. US-Musikindustrie verklagt P2P-Börse Limewire #4
    Zitat Zitat von schnydra
    Da gebe ich doch auch mal meinen Senf dazu

    Zuerst sollte die Musik-Film-blablabla-Industrie checken, und das BEVOR die klagen gehen, dass grundsätzlich JEDES Datenübertragungprotokoll zur UrhG-Verletzung missbraucht werden kann. Über http und FTP lässt sich genauso Musik transferieren wie mit Gnutella (wird von LW verwendet).

    Als zweites sollte die Industrie wissen: Man kann technisch NICHT prüfen, was gesetzeskonform ist oder nicht. Die Datenstrukturen können so extrem verschieden sein, dass keine Technik prüfen kann, was gut oder böse ist.

    Als drittes MUSS die Industrie wissen: Anbieter solcher Technologien (hier LimeWire) haben solche Technologien in erster Linie zur friedlichen und gesetzeskonformen Nutzung entwickelt. Zudem KANN ALLES missbraucht werden! Werkzeuge als Waffen ist wie p2p zum illegalen saugen: Der Anbieter der Technik kann das nicht steuern!

    Und schliesslich als viertes: Die Preise sind für das gebotene grundsätzlich zu hoch! Die Online-shops wie iTunes sind sogar jenseits von gut und böse! Kein Wunder dass alle bei LW und co. saugen: bessere Qualität, kein DRM-Shit und alles 4free lässt man sich nicht entgehen.

    Da stimm ich dir in allen Punkten zu.

    bsp. 1 € für ein Lied und dann mit DRM...würd ich mir niemals kaufen!

  6. US-Musikindustrie verklagt P2P-Börse Limewire #5
    Grüßt die Winboarder Avatar von Fireblade
    bsp. 1 € für ein Lied und dann mit DRM...würd ich mir niemals kaufen!
    Ist noch zu teuer!50 Cent wäre angebracht.

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