Mangelndes Sicherheitsbewusstsein bei Jugendlichen

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  1. Mangelndes Sicherheitsbewusstsein bei Jugendlichen #1
    Moderator Avatar von Eric-Cartman

    Mangelndes Sicherheitsbewusstsein bei Jugendlichen

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    Eine Studie zeigt, dass Teenager in Europa die Gefahren der Internet-Nutzung nicht ernst genug nehmen. Oft wissen sie gar nicht welchen Risiken sie sich aussetzen.

    Mit Beginn der Ferienzeit werden Jugendliche noch mehr Zeit vor dem PC verbringen als ohnehin schon. Sie benutzen Tauchbörsen, plaudern freimütig in Chat-Räumen über ihre privaten Interessen und laden sich von zweifelhaften Web-Seiten Programme herunter, die sie nicht auf enthaltene Malware prüfen.

    Eine von McAfee in Großbritannien veröffentlichte Studie zeigt, dass sich Teenager der Risiken ihres Verhaltens im Internet zu wenig bewusst sind. Im Rahmen der Studie wurden in sechs europäischen Ländern Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren befragt. Insgesamt 615 Teenager aus Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und den Niederlanden beantworteten Fragen zu ihren Internet-Gewohnheiten.

    Die Studie zeigt, dass sich 40 Prozent der Befragten nicht um Viren und andere Malware kümmern, wenn sie sich Musik oder Videos aus dem Internet herunter laden. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) nutzen regelmäßig Dateitauschbörsen wie Kazaa oder Limewire. Dabei ist ihnen auch nicht klar, dass ihre eigenen privaten Dateien in die Hände von Kriminellen fallen können.

    Ein Viertel der Befragten kümmert sich nicht um das Thema Sicherheit, wenn sie online gehen. Etwa 30 Prozent prüfen eher selten, ob ihrer Sicherheits-Software noch auf dem aktuellen Stand ist. 37 Prozent scannen weder Downloads noch Mail-Anhänge auf Malware, bevor sie die Dateien öffnen. Lediglich 21 Prozent sind darum bemüht die Sicherheit des Familien-Computers (oder ihres eigenen) nicht zu gefährden.

    Während 56 Prozent der Teenager Tauschbörsen nutzen, kaufen lediglich 15 Prozent digitale Inhalte wie Musik bei legalen Online-Anbietern wie Itunes oder Musicload. Unter den niederländischen Jugendlichen nutzen sogar drei Viertel Filesharing-Dienste und mehr als die Hälfte ist bei der Internet-Nutzung gänzlich frei von Risikobewusstsein.

    In Deutschland nutzen hingegen lediglich 17 Prozent der Befragten regelmäßig Tauschbörsen, ebenso viele kaufen Musik bei legalen Online-Shops. Nur 19 Prozent kümmern sich gar nicht um mögliche Gefahren im Internet. Jedoch prüfen 35 Prozent weder Downloads noch Mail-Anhänge auf Malware. Immerhin sind sich 60 Prozent der deutschen Teenager darüber im Klaren, dass sie durch Malware-Befall ihre eigenen digitale Schätze wie Videos und Musik verlieren könnten.

    Während drei Vierteln der deutschen Jugendlichen bekannt ist, dass ihre persönlichen Daten von Hackern gestohlen werden können, wissen 68 Prozent noch immer nicht, was Phishing ist. Von Spyware haben 56 Prozent noch nichts gehört und einem Drittel ist nicht klar, dass ihr PC von Dritten übernommen und zum Versenden von Spam missbraucht werden könnte. Mehr als ein Viertel (26 Prozent) gibt in Chat-Räumen freimütig persönliche Informationen preis, das sind weit mehr als in jedem anderen der untersuchten Länder.

    Bei Briten und Deutschen ist noch ein gewisses Sicherheitsbewusstsein zu verzeichnen, während Spanier und Holländer am unteren Ende der Tabelle landen. Ob sich Mädchen und Jungen in ihrem Online-Verhalten unterscheiden, wurde in dieser Studie nicht untersucht.

    Quelle: IDG Magazine Verlag GmbH/PC-WELT Online

  2. Hi,

    schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man viele Hilfestellungen.
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  3. Mangelndes Sicherheitsbewusstsein bei Jugendlichen #2
    Wieder mal so eine einseitige Studie.

    Zumindest wird erwähnt, dass nur Teenager befragt wurden. Denn das Problem betrifft eigentlich nicht nur die, sondern ziemlich viele User in allen möglichen Altersgruppen.

    Besonders bei älteren Usern ist oft überhaupt kein Verständnis für Dinge wie Firewalls oder Virenscanner da, weil das System dadurch langsamer wird und sie ständig immer blind auf "Akzeptieren" klicken müssen, wenn die Firewall eine Warnung anzeigt.

  4. Mangelndes Sicherheitsbewusstsein bei Jugendlichen #3
    Eine Firwall-Warnung ist auf DAU-Desktops sowieso fehl am Platze - man kann nicht einfach sagen, die sollen das lernen, im Auto haben sich aktive Schutzmechanismen wie ABS, ESP und Co. ja auch durchgesetzt - ABS fragt den Fahrer jetzt auch nicht bei jedem Bremsintervall, ob das Bremsintervall erfolgen soll. Die Meldungen dienen sowieso nur der Werbung, denn ob man nun darüber informiert wird oder nciht iost für die Sicherheit absolut irrelevant. In 99,9999999% aller Fälle betreffen die Meldungen sowieso Portscans, die keine Angriffe sind, sondern schlichtweg zum Leben im MInternet dazu gehören, wenn mich jemand auf der Straße anspricht und "Hallo" sagt, bezeiochne ich den ja auch nicht gleich als Taschendieb.

    Die Sache ist erschreckend, aber dei Realität ist noch erschreckender, weil von den Sicherheits-Software-Vertrieben Leute als vorbildlich eingestuft werden, die alles andere als vorbildlich sind, nur weil sie sich diese überflüssigen Portscan-Meldungen ansehen und eine Phishing-Filter-Blacklist nutzen.

  5. Mangelndes Sicherheitsbewusstsein bei Jugendlichen #4
    Ich bin schon länger der Meinung, dass viele Leute eigentlich keinen PC besitzen dürften. Zumindest nicht nutzen. Ohne Ausweis darf auch nicht ein Auto gefahren werden, aber PCs (die auch ziemlich komplex sind) darf jeder Dau (um es mal böse zu schreiben) benutzen.

    Und von wegen "Junge Leute haben mehr Ahnung als alte Leute"! Viele sind einfach froh, wenn das funktioniert was gerade funktionieren soll. Ob alles andere auch i.O. ist, kümmert die wenig. Wundert mich überhaupt nicht, dass so viele keine Ahnung haben.

    Ist übrigens bei vielen Themen so. Viele Leute haben ein Allgemeinwissen gegen null.

  6. Mangelndes Sicherheitsbewusstsein bei Jugendlichen #5
    @MountWalker:
    Da haben wir ja schon so einen User.

    Eine gute Firewall, welche natürlich nur so gut ist wie seine Konfiguration (!), nervt nicht mit Portscanmeldungen, sondern sperrt automatisch die IP des Angreifers. Firewalls wie ZoneAlarm dagegen glauben ständig alles Mögliche sei ein Portscan.

    Der Vergleich mit dem "Hallo" hingt. Denn sowas nennt man einen Ping. Ein Portscan ist das selbe wenn jemand um dein Haus schleicht und an allen Fenster rüttelt und probiert, ob man da rein kann.

    Außerdem meinte ich Meldungen, wenn ein neues Programm in das Netz will. Da gibt's genug User die einfach immer auf "Akzeptieren" klicken. Egal in welcher Situation.

  7. Mangelndes Sicherheitsbewusstsein bei Jugendlichen #6
    Grüßt die Winboarder Avatar von Fireblade
    Firewalls wie ZoneAlarm dagegen glauben ständig alles Mögliche sei ein Portscan.
    Ein Grund,warum ich das vor längerer Zeit runtergeschmissen habe.ZA taugt nichts.(meine Meinung dazu)

  8. Mangelndes Sicherheitsbewusstsein bei Jugendlichen #7
    Nuttenpreller
    Gast Standardavatar
    Die meisten Router haben eine Firewall! Das reicht aus mit der Windows Firewall und einen guten Antiviren Program! Der kleine Vorteil von einer Software Firewall wie Zonealarm Pro oder andere ist, das es deine Software auf deinen Computer überwacht, was Ein und Ausgang betrifft und du selber bestimmen und regeln kannst welches Program darf aufs Internet zugreifen und welches nicht. Es ist hallt alles ein wenig einfacher!

    Was der CCC mit umgehen der Firewall meint, betrifft Firmen und deren hauseigene Server die am Internet angebuden sind.

  9. Mangelndes Sicherheitsbewusstsein bei Jugendlichen #8
    Nuttenpreller
    Gast Standardavatar
    Zitat Zitat von schnydra
    Ich bin schon länger der Meinung, dass viele Leute eigentlich keinen PC besitzen dürften. Zumindest nicht nutzen. Ohne Ausweis darf auch nicht ein Auto gefahren werden, aber PCs (die auch ziemlich komplex sind) darf jeder Dau (um es mal böse zu schreiben) benutzen.

    Und von wegen "Junge Leute haben mehr Ahnung als alte Leute"! Viele sind einfach froh, wenn das funktioniert was gerade funktionieren soll. Ob alles andere auch i.O. ist, kümmert die wenig. Wundert mich überhaupt nicht, dass so viele keine Ahnung haben.

    Ist übrigens bei vielen Themen so. Viele Leute haben ein Allgemeinwissen gegen null.

    Mal ehrlich gesagt, welche Kriterien willst du den anwenden?
    1.) Punkt Faulheit? Es dauert mehere Stunden um ein Windows System zu Scannen und zu warten. Du brauchst ja bei Windows mehere Programme und musst sie ja nacheinander Starten (Antivirus, Cleaner, Spyware, Defrag usw.)

    Die meisten leeren ja nicht einmal ihr Temp und anderes bei den Programmen.

    2.) (VON DIABLENOIR GELÖSCHT. KEINE BELEIDIGUNGEN HIER!)

  10. Hallo,
    schau mal hier: Windows Wartungs Tool. Viele Probleme lassen sich damit einfach beheben. Oftmals ist der PC dann auch schneller!
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  11. Mangelndes Sicherheitsbewusstsein bei Jugendlichen #9
    ɹǝsn pǝɹǝʇsıƃǝɹ Avatar von Serge
    Es wäre schön, wenn Du Deine Ausdrucksweise zügeln würdest...

  12. Mangelndes Sicherheitsbewusstsein bei Jugendlichen #10
    Zitat Zitat von DiableNoir
    Der Vergleich mit dem "Hallo" hingt. Denn sowas nennt man einen Ping. Ein Portscan ist das selbe wenn jemand um dein Haus schleicht und an allen Fenster rüttelt und probiert, ob man da rein kann.
    Das ist aber mal ein guter vergleich!

    Ich finde auch, dass nicht nur die Jugendlichen so "unvorsichtig" handeln.

    Außerdem gibt's bald sowieso eine Studie, die das Gegenteil beweist

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