[DE] Internet-TV: ZDF und ARD im Gebührenstreit

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  1. [DE] Internet-TV: ZDF und ARD im Gebührenstreit #1
    Moderator Avatar von Eric-Cartman
    Sender fordert volle Gebührenbezahlung für internetfähige Computer

    Die digitale Zukunft des ZDF steht ganz im Zeichen des Internet. Kein Wunder, denn ab Januar 2007 will der öffentlich-rechtlich Sender nicht nur für Radio und TV GEZ-Gebühren beziehen, sondern auch für Computer mit Internetzugang. Ein PC, der mit dem Internet verbunden ist, wird dann vor dem Gesetz einem Fernsehgerät gleichgestellt, egal, ob er als Fernseher genutzt wird oder nicht. Die neue Regelung soll ab 1. Januar 2007 in Kraft treten und verplichtet Privatleute und Gewerbebetriebe, nun auch durch Nutzung eines PCs mit Internetanschluss zur vollen Gebührenbezahlung.

    Der öffentliche Sender ARD befürchtet bereits Proteste, die auf das Rundfunksystem zukommen könnten. Ihrerseits sollten in der Anfangsphase nur die vertraglichen Radio-Gebühren in Höhe von 5,53 Euro verrechnet werden, da der Sender bis dato gar keine Fernsehübertragungen über das Internet, mit Ausnahme einiger Angebote der Tagesschau, anbietet. Eine Regelung, die für das ZDF nicht in Frage kommt und an der vollen Fernsehgebühr von 17,03 Euro pro Monat festhält.

    Gegenwärtig befindet sich der Gebührenstreit bereits vor juristischen Kommissionen. Andreas Vlasic, Medienexperte vom Medieninstitut Ludwigshafen, sieht die Gebührenerweiterung auf das Internet als problematisch, da die Mehrheit der Fernseh- und Radionutzung nicht über den Computer erfolgt, sondern über entsprechende Medien. Ein weiteres Problem stelle demnach auch das rigide Vorgehen der Sender bei der Einbeziehung der GEZ-Gebühren dar. Dabei könne es passieren, dass auf eine Person mehrere TV-Gebühren anfallen, weil sie privat und beruflich das Internet nutzt. "Zu bemerken ist auch, dass die öffentlichen Sender keinerlei Infrastrukturen für das Netz zur Verfügung stellen, aber trotzdem die volle Gebührenzahlung verlangen", so Vlasic.

    Quelle: CNET Networks Deutschland GmbH/ZDNet.de und CNET.de

  2. Hi,

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  3. [DE] Internet-TV: ZDF und ARD im Gebührenstreit #2
    Ja nee, is klar! Welcher Voll***** käme eigentlich auf die Idee, die (überall empfangbaren) öffentlich-rechtlichen auf dem PC zu sehen?! Na gut, ich schränke ein: Die "Hitparade der Volksmusik" gibt´s auf shoutcast.com nicht!

  4. [DE] Internet-TV: ZDF und ARD im Gebührenstreit #3
    Wieder dieses **********e Thema, es ist wirklich eine Frechheit, dass das in Deutschland zugelassen wird... aber wie immer liegen Recht und Gerechtigkeit weit auseinander.

  5. [DE] Internet-TV: ZDF und ARD im Gebührenstreit #4
    Ich glaube das hat keiner Bestand vor dem EU-Verfassungsgericht, da ja jeder im jeden Land der Internet besitzt auch in die Gebürenpflicht genommen werden könnte. Ganz gleich ob er/sie/es die Leistung in Anspruch nehmen oder nicht.

  6. [DE] Internet-TV: ZDF und ARD im Gebührenstreit #5
    Grüßt die Winboarder Avatar von Fireblade
    ZITAT(Dosenbomber @ 07.07.2006, 19:46) Quoted post
    Ich glaube das hat keiner Bestand vor dem EU-Verfassungsgericht, da ja jeder im jeden Land der Internet besitzt auch in die Gebürenpflicht genommen werden könnte. Ganz gleich ob er/sie/es die Leistung in Anspruch nehmen oder nicht.
    [/b]
    In anderen Ländern lachen sie darüber,sowas gibts nur in Germany.

  7. [DE] Internet-TV: ZDF und ARD im Gebührenstreit #6
    Ich warte ja noch auf die Furz-Steuer! Da bekämen wir alle nen Gasdurchflussmengensensor ins Hinterteil , und schon bekommen dann irgendwelche Schlipsratten wieder mehr Gehalt!

  8. [DE] Internet-TV: ZDF und ARD im Gebührenstreit #7
    Mein Sohn hat ´ne gute Idee.
    Die Gebühren für GEZ sollen auch gezahlt werden ob man das Angebot nutzt oder nicht.
    Wenn die Geräte vorhanden sind könnte man ja fernsehen, ob man es tut ,egal...
    Man zahlt für die Möglichkeit des Empfangs..
    Also will mein Sohn Kindergeld beantragen. Er könnte ja Vater werden. Das Gerät ist vorhanden, ob er es nutzt , egal...
    Es besteht ja die Möglichkeit des Vater werdens...

  9. [DE] Internet-TV: ZDF und ARD im Gebührenstreit #8
    Niemand bekommt fürs Vater werden Geld, nichtmal fürs Vatersein bekommt man Geld. Kindergekld ist Geld das dem Kind gehört und niemandem sonst. Das ist gesetzlich ganz klar festgelegt und deshalb ist dein Vergleich einfach schlecht, die Erziehungsberechtigten haben lediglich die Vormundschaft, weil Kinder nunmal nur eingeschränkt mündig sind, Besitzer des Geldes ist aber das Kind und nicht die Eltern.

    Insgesamt auch wie schon tausendmal der Hinweis: Wenn wir auf dem öffentlich rechtlichen Fernsehen reines Pay-TV machen, was unterscheidet es dann von privatem Pay-TV? Die Öffentlich-Rechtlichen existieren, damit es mehr gibt, als nur Quotenfernsehen, wäre es reines Pay-TV wäre der Zweck unerfüllbar.

    Und die Fußball-WM ist keinesfalls nur ein Kostenfaktor, dass man dafür viel Geld ausgibt ist zwar richtig umgekehrt nimmt man damit aber auch eine Menge Geld wieder ein. 9live schleudert bei den Dauergewinnsielen richtig Geld raus und ist damit ein hoch profitables Unternehmen, Günter Jauch macht das mit seiner Produktion einer lokalen Umsetzung der amerikanischen Marke Who Wants To Be A Millionaire ganz ähnlich. Die WM im ÖRTV ist wenn überhaupt, dann nur wenig verlustbehaftet und sie ist als Werbemaßnahme bei den Gebührenzahlern unverzichtbar. In der langen Zeit des Sat1-Monopols auf die Bundesligarechte im FreeTV sahen wir, dass es den Öffentlich-Rechtlichen finanziell nicht schlagartig besser geht, wenn sie auf Sportausgaben verzichten.

    Und die einzige deutsche Besonderheit bei den ÖRTV-Gebühren, die es grundsätzlich in jedem europäischen Land gibt, ist, dass in Deutschland die ersten europäischen Internet-ÖRTV-Gebühren erhoben werden, Deutschland wird aber ganz sicher nicht das letzte Land bleiben. Viele EBU-Sender zögern momentan noch mit dem Einstieg, weil Datenschutzbedenken bei der Verfolgbarkeit der Internet-User (bspw. Möglichkeit zur Auswertung des Zuschauerverhaltens direkt auf Zuschauer bezogen, Verknüpfbarkeit dieser Informationen in Profilpauschalen, die dann Ungleichbehandlungen bei verschiedenen Verträgen nach sich zoehen können - nicht, dass EBU-Sender das machen wollen würden, sie wollen aber auch nciht die Möglichkeit für soetwas unterstützen) noch nicht geklärt sind, langfristig wird es aber sicherlich eine Lösung geben. Das ZDF hat mit sowas weniger Bedenken, deshalb sind die die ersten die da richtig einsteigen wollen, langfristig werden es aber die meisten nutzen wollen um so auch im Netzbetreibergeschäft Konkurrenz zu fördern - die ARD etwa beteiligt sich ka in Deutschland auch lediglich an den terrestrischen Netzen.

    Etwas Kritik habe ich jetzt aber auch an ARD und ZDF: Meiner Meinung wäre die letzte Gebührenerhöhung nicht nötig gewesen, wenn man den Ausbau von DVB-t privat mit Teilfinanzierung vom Staat hätte laufen lassen, ÖRTV soll Inhalte bereitstellen, nicht die Infrastruktur und wenn eine private Finanzierung eben erst zu 2008 zustande gekommen wäre wäre das nicht so schlimm, da dann für DVB-t gleich AVC oder VC-1 hätte verwendet werden können, ein Schritt der langfristig sowieso irgendwann kommen wird und für die EU-Vorgabe analoges Fernsehen bis 2010 abzuschalten hätte das vermutlich auch noch gereicht.

  10. Hallo,
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  11. [DE] Internet-TV: ZDF und ARD im Gebührenstreit #9
    Grüßt die Winboarder Avatar von Fireblade
    ZITAT Das ist gesetzlich ganz klar festgelegt und deshalb ist dein Vergleich einfach schlecht, die Erziehungsberechtigten haben lediglich die Vormundschaft, weil Kinder nunmal nur eingeschränkt mündig sind, Besitzer des Geldes ist aber das Kind und nicht die Eltern.
    [/b]
    Richtig erkannt,darum spare ich dieses Geld auch von Anfang an für meine kurzen,wenn sie mal 18 sind können sie sich freuen.

  12. [DE] Internet-TV: ZDF und ARD im Gebührenstreit #10
    *michi*
    Gast Standardavatar
    Meiner Meinung nach, dürfte die erst dann Gebühren für die PC's verlangen, wenn man ohne Zusatz Soft u. Hardware Fernsehen empfangen kann und wenn ZDF und ARD 24 Stunden rund um die Uhr ihr Programm im Internet anbieten.

    Machen sie leider nicht und von daher ist diese Gebühr Illegal und reine Willkür einer riesigen Lobbistenvereinigung. Und die Politiker ziehen vor den ÖR nach wie vor den Schwanz ein, fürchten die etwa negative Berichte ?

    Diese Politik kotzt mich einfach sowas von an. Wirklich.

    Ein ZDF, ein ARD und für jedes Bundesland ein Drittes Programm reicht um dem gesetzlichem Auftrag gerecht zu werden, ein Programm das ohne Werbung auskommt, braucht nicht auf Quoten zu achten. ZDF und ARD sind doch geführt wie Privatsender, nur die Quote zählt nicht umsonst hat man vom Nachmittagstalk, über die Gerichtsshows bis zu den Telenovelas alles den privaten nachgemacht. Würden die auf Werbung verzichten und ihr Programm komplett aus Gebühren finanzieren, bräuchten wir Sender wie Phoenix, ARTE, 3 Sat, Kinderkanal und diverse Digitale Angebote nicht, das ufert aus und niemand, kein Politiker tut was dagegen, im Gegenteil, wenn die ÖR nach mehr Gebühren schreien, bekommen sie diese.

    *michi*

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