Verschlüsselung kann in Haftstrafe enden

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  1. Verschlüsselung kann in Haftstrafe enden #1
    Moderator Avatar von Eric-Cartman
    http://www.pcwelt.de/imgserver/bdb/44900/44961/168x168_only_scaled.jpg

    Ein britisches Gesetz könnte Benutzer von Verschlüsselungstechnologien schon bald zur Herausgabe der eigenen Passwörter zwingen. Andernfalls drohen mehrjährige Haftstrafen.

    Der im Jahre 2000 in Großbritannien verabschiedete Regulation of Investigatory Powers Act (RIPA) sollte die Gesetzeslage in Zusammenhang mit Verschlüsselungstechnologien besser regeln. Im dritten Absatz wird der Staat dazu ermächtigt, im Falle einer Straftat, die Passwörter für eine Verschlüsselung von Festplatten vom Angeklagten herauszufordern. Dieser umstrittene Teil des Gesetzes ist jedoch aktuell noch nie eingesetzt worden. Nun versucht das Home Office , eine Regierungsabteilung, die sich um innere Angelegenheiten in Wales und England kümmert, das Recht zur Herausgabe von Passwörtern für ihre Zwecke einsetzen. Als Gründe wird die steigende Verwendung von Verschlüsselungstechnologien bei Pädophilen, Terroristen und anderen Straftätern angeführt.

    Problematisch wird dieses Vorhaben, da angeklagte Straftäter zwar nicht gezwungen werden, ihre Daten zu entschlüsseln, doch weigern sie sich der Polizei die Passwörter für eine eventuelle Verschlüsselung auszuhändigen, drohen Haftstrafen von bis zu zwei Jahren. Bei terroristischen Zusammenhängen kann dies eine Strafe bis zu 5 Jahren Haft bedeuten. Zudem besteht nicht nur die Berechtigung zur Herausgabe privater Passwörter. Sollte eine Bank an einer Überweisung terroristischer Organisationen beteiligt sein, kann der Staat die verwendeten Passwörter zur Entschlüsselung der Bankdaten verlangen und so die gesamten Kundendateien durchforsten.

    Experten befürchten durch eine derartige Gesetzeslage sogar eine Abwanderung potentieller Firmenniederlassungen in Großbritannien. So würde es sich ein Unternehmen zweimal überlegen, bevor es Zweigstellen in einem Land eröffnet, in dem der Staat mit zwielichtigen Begründungen die gesamten Firmendaten herausverlangen kann. Ein weiteres Problem besteht darin, wenn eine Person über verschlüsselte Daten verfügt, deren Passwort aber nicht kennt. Dies zu beweisen dürfte schwierig sein, so könnte man schnell ins Gefängnis wandern, nur weil man zur falschen Zeit eine Datei empfangen hat.

    Quelle: IDG Magazine Verlag GmbH/PC-WELT Online

  2. Hi,

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  3. Verschlüsselung kann in Haftstrafe enden #2
    Max93
    Gast Standardavatar
    dreißt

  4. Verschlüsselung kann in Haftstrafe enden #3
    Panter
    Gast Standardavatar
    Und was passiert, wenn man einen Fingerprint Stick als Schlüssel verwendet? Der ist ja schliesslich kein Passwort? Was passiert, wenn man ihn vernichtet?

  5. Verschlüsselung kann in Haftstrafe enden #4
    ich dachte die Behörden kennen die Master-Keys der Verschlüsselungs Tools ?

  6. Verschlüsselung kann in Haftstrafe enden #5
    Es gibt eigentlcih bei den neuesten keien Masterkeys.
    Kann ich mir zumindesten nicht vorstellen, dann könnte ja jeder der diesen Key bekommt, alles öffnen, was er will.

  7. Verschlüsselung kann in Haftstrafe enden #6
    Panter
    Gast Standardavatar
    ZITAT(MadMaster @ 20.05.2006, 16:54) Quoted post
    Es gibt eigentlcih bei den neuesten keien Masterkeys.
    Kann ich mir zumindesten nicht vorstellen, dann könnte ja jeder der diesen Key bekommt, alles öffnen, was er will.
    [/b]
    Eine Verschlüsselung besteht doch meistens aus einer gewissen Anzahl Bits z. B. 256, die dann über die eigentlichen Daten gelegt werden. Um die Daten dann wieder zu entschlüsseln, braucht man dann genau wieder die gleiche Anzahl Bits mit der gleichen Reihenfolge von Nullen und Einsen. Oder irre ich mich da?

  8. Verschlüsselung kann in Haftstrafe enden #7
    ZITAT ich dachte die Behörden kennen die Master-Keys der Verschlüsselungs Tools ? wacko.gif wacko.gif wacko.gif[/b]
    Guck dir doch als Beispiel TrueCrypt an. Das OpenSource Tool verwendet kein Masterkey, da der sonst auch im öffentlichen Quelltext erscheinen würde. Wenn zB bei AES256 kein Masterkey hinterlegt ist, dann gibt es bei einem sicheren Passwort zu 99,99999999% keine CHance.

  9. Verschlüsselung kann in Haftstrafe enden #8
    man kann jede verschlüsselung kancken auch ohne masterkeys etc
    es ist jedoch eine frage der zeit und der menge der daten

    nur die zeitliche dimension zur entschlüsselung mittels aktuellem supercomputer bewegt sich bei mehreren jahren

  10. Hallo,
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  11. Verschlüsselung kann in Haftstrafe enden #9
    Also ich seh da kein Problem (in Bezug auf die eigenen Daten) ... die dürfen ja nur nach dem Passwort fragen ... was für eine Verschlüsselung eingesetzt wird, wollen sie nicht wissen und wenn man das nicht weiß, dann hilft auch das Passwort nichts

    Und wer 'nen Verschlüsselungsalgo mit Masterkey verwendet ist selber Schuld.

    ZITAT(HWFlo @ 20.05.2006, 18:04) Quoted postnur die zeitliche dimension zur entschlüsselung mittels aktuellem supercomputer bewegt sich bei mehreren jahren[/b]
    Wohl eher tausend jahren

  12. Verschlüsselung kann in Haftstrafe enden #10
    und natürlich von der länge des schlüssels ^^
    also nen 5 zeichen passwort bei guter verschlüsselung is haarig...
    aber eine 8192bit rsa verschlüsselung ist schon böse (1kb keydatei)... na dann ma viel spaß herr supercomputer ^^

    @Anit-Virus
    Irgendein Gesetz bei den Amis besagte so in etwa mal, dass man die Lücken der CIA mitteilen muss und wenn es keine gibt darf man das Ding halt nich erfinden. Aber bei den aktuellen Algos die ja auch was weiß ich woher kommen, gibts nich mehr so wirklich Lücken.

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