Microsoft verspricht: Vista kommt ohne Hintertür

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  1. Microsoft verspricht: Vista kommt ohne Hintertür #1
    Moderator Avatar von Eric-Cartman

    Daumen runter

    "Nur über meine Leiche": Microsoft hat noch einmal betont, dass Windows Vista keine Backdoor erhalten wird. Doch Polizei und Behörden sollen notfalls Zugriff auf die verschlüsselten Dateien von Anwendern erhalten. Experten sind daher skeptisch und verweisen auf schlechte Erfahrungen aus den Jahren 1999 und 2000.


    Windows Vista wird nicht mehr in diesem Jahr in die Regale der Händler einziehen. Unabhängig vom Erscheinungsdatum des kommenden Windows-Betriebssystem befeuern Sorgen um den Schutz der Privatsphäre die Diskussionsforen im Web: Im Februar sorgte ein Bericht von BBC News über eine geplante Hintertür im kommenden Microsoft-Betriebssystem Vista für Aufregung. Angeblich führte die britische Regierung bereits konkrete Gespräche mit dem Redmonder Softwarekonzern über einen Zugriff auf das Betriebssystem durch eben ein solches Backdoor.
    Microsoft widersprach nun den Spekulationen vehement - Ermittlungsbehörden sollen keine solche Zugriffsmöglichkeit erhalten. "Microsoft hat in Windows keine Hintertüren eingebaut und wird dies auch nicht tun", so ein Firmensprecher in einer per E-Mail verbreiteten Erklärung.

    Doch ganz von der Hand zu weisen sind die Hintertürchen-verdächtige Bestrebungen der Mannen um Bill Gates nicht: Konkreten Anlass zu Vermutungen über ein geplantes Backdoor gibt die "Bitlocker Drive Encryption", eine geplante Sicherheitsfunktion in Vista. Bitlocker verschlüsselt Daten, um diese vor unerlaubtem Zugriff zu schützen, falls der Computer verloren geht oder gestohlen wird. Diese Funktion kann es Ermittlern aber auch sehr erschweren, Zugriff auf Daten von beschlagnahmten Computern zu erlangen.

    "Es gibt einen Vorschlag, wonach wir mit Regierungsbehörden zusammenarbeiten sollen, um eine Hintertür einzubauen. So hätten sie immer Zugriff auf Daten, die mit Bitlocker verschlüsselt sind", bestätigte Niels Ferguson, Entwickler und Kryptograph bei Microsoft in einem Unternehmens-Blog mit dem Titel "Backdoor-Nonsense". Jedoch fügte er hinzu: "Nur über meine Leiche".

    Dennoch: Microsoft ist in Sachen Vista mit mehreren Regierungen im Gespräch. Allerdings gehe es dabei um den Einsatz des neuen Betriebssystems und von Bitlocker für deren eigene Sicherheitsbelange, schreibt Ferguson. "Wir erhalten auch Anfragen von Ermittlungsbehörden. Sie rechnen damit, dass sie es mit Bitlocker-verschlüsselten Daten zu tun bekommen werden, und wollen darauf vorbereitet sein."

    "Hintertüren sind schlicht nicht akzeptabel", beeilt sich Ferguson zu erklären. "Außerdem würden sie hier bei uns im Team niemanden finden, der bereit wäre, eine solche Backdoor zu implementieren und zu testen." Doch die Zweifel bleiben.

    Microsoft hat bereits früher mit Hintertürchen gearbeitet I

    Zweifel an Microsoft Redlichkeit wurden durch den Konzern selbst genährt. Im Jahr 1999 und 2000 machten gleich mehrere geheime Hintertürchen in Windows von sich Reden.

    1999 hatte Microsoft ähnliche Gespräche mit dem amerikanischen Geheimdienst NSA (National Security Agency) wie aktuell mit der britischen Regierung geführt. Dabei ging es um eine Hintertür in Windows 95, 98, NT sowie der Betaversion von Windows 2000, die der Chaos Computer Club (CCC) unter Berufung auf den Entwickler Andrew Fernandes bekannt gemacht hatte.

    Microsoft hat damals erklärt, der "NSAkey" für das Microsoft Cryptographic API (MS-CAPI) sei dem Geheimdienst nicht zugänglich gemacht worden. Er trage lediglich einen missverständlichen Namen, da die NSA zuständig sei für die Exportkontrolle von Verschlüsselungssoftware. Der Schlüssel sei nur für Notfälle gedacht, etwa wenn der erste, offizielle Schlüssel "verlegt" worden sei. Viele Bürgerrechtsgruppen blieben ob der Beteuerungen Microsofts skeptisch. Simon Davies von der Bürgerrechtsvereinigung Privacy International erklärte beispielsweise: "Ich glaube ihnen nicht. Der Verlust des Erstschlüssels, der in der Regel an verschiedenen Orten dieser Welt deponiert wird, könnte doch nur durch einen Meteoriteneinschlag von globalem Ausmaß passieren".

    Auch der Direktor der in London ansässigen Foundation for Information Policy Research (FIPR), Caspar Bowden, gab zu bedenken: "Ein Einbau eines Notfall-Schlüssels macht nur Sinn, wenn er so etwas wie ein Ersatz für den Erstschlüssel ist. Das ist er aber nicht, sondern ein eigenständiger Eingang in das System".

    Microsoft hat bereits früher mit Hintertürchen gearbeitet II + III

    Anfang September 1999 hatte David Litchfield, Mitarbeiter des US-Consulting-Unternehmens Arca Systems, ein ganz unstrittiges Sicherheitsloch in der Windows 2000 Beta 3 publik gemacht. Das Problem lokalisierte sich im "autologin"-Feature der Beta 3: Bei der Installierung eines Domain-Namens erstellte das System automatisch einen Account, der auf den Angaben des Anwenders beim Registrieren basiert. Anwender hatten daraufhin ganz ohne Passwort vollen Zugriff auf das System. Entsprechend konnten physisch anwesende Personen in Abwesenheit des Anwenders auf das System zugreifen - es ist ja nicht einmal durch ein Passwort geschützt.

    Noch gefährlicher: Ein potentieller Angreifer aus dem Netz musste nur den Namen des Accounts herausbekommen - etwa mit einem "nbtstat"-Befehl über Telnet-Server - um Zugriff auf alle Daten zu erhalten. Der Telnet-Server kann mit einem einfachen Visual-Basic-Script, das in einem HTML-Dokument versteckt ist, heimlich aktiviert werden. Der Windows-NT-Security-Produktmanager Scott Culp erklärte damals: "Wir haben die Autologin-Funktion eingebaut, damit sich Anwender einfacher einloggen können. Schnell hat unser Team aber bemerkt, was das für ein Problem bedeuten könnte, und auf eine Änderung gedrängt."

    Ein unzweifelhafter Fall von Hintertürchen-Einbau ereignete sich dann im April 2000: Damals musste Microsoft eingestehen, dass Entwickler in Frontpage 98 zum Erstellen von Websites ein Hintertürchen sowie die Phrase "Netscape engineers are weenies!" eingebaut hatte. Damit konnten Unautorisierte auf Tausende von Sites zugreifen. Die Software war im Lieferumfang von Windows NT enthalten.


    Quelle: CNET Networks Deutschland GmbH/ZDNet.de und CNET.de

  2. Hi,

    schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man viele Hilfestellungen.
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  3. Microsoft verspricht: Vista kommt ohne Hintertür #2
    myoto
    Gast Standardavatar
    Keine Hintertür

    Ist klar


    Man siehe den Bericht eines Testers wieviele Ports alleine schon abgehört werden...

    Und XP telefoniert auch nicht nach Hause


    Is klar

  4. Microsoft verspricht: Vista kommt ohne Hintertür #3
    Grüßt die Winboarder Avatar von Fireblade
    ZITAT Und XP telefoniert auch nicht nach Hause
    [/b]
    Bei Vista wird das noch viel schlimmer werden,ohne das der Anwender nur das geringste davon ahnt.

  5. Microsoft verspricht: Vista kommt ohne Hintertür #4
    Na da hätten wir ja wieder unser Lieblingsthema

    Glaubt ihr denn wirklich Microsoft könne (und wolle&#33 die Daten von Millionen und Abermillionen an Usern mitloggen? Das ist ja lächerlich.
    Was sollten die denn eurer Meinung nach damit anfangen? An Osama Bin Laden verkaufen falls der neue Terroristen sucht - oder was?

    Bis jetzt habe ich noch keinen bestätigten Bericht gesehen, dass von Microsoft aktiv (und vor allem illegal) auf einen Windows-Rechner zugegriffen würde um Daten auszuspionieren. Das wäre für den Konzern viel zu gefährlich. Wenn sowas bekannt wird können die ihre Pforten schließen. Und bei so vielen hochqualifizierten Netzwerkspezialisten (von denen alleine mindestens 80% hier auf dem WinBoard unterwegs sind ) wäre das auch auf Dauer nicht geheim zu halten.

    ZITATBei Vista wird das noch viel schlimmer werden,ohne das der Anwender nur das geringste davon ahnt.[/b]
    Und woher weißt Du das? Bist Du im Vista-Entwickler-Team?

    Eine Idee habt ihr übrigens bisher noch garnicht verfolgt:

    Vista wird garnicht auf CD/DVD ausgeliefert. Nein - es wird direkt auf einem Server von Microsoft laufen. Aus Sicherheitsgründen müsst ihr für's Onlinebanking auch all eure PINs und TANs direkt an Bill Gates schicken. Ist das nicht phantastisch?

  6. Microsoft verspricht: Vista kommt ohne Hintertür #5
    ZITAT(myoto @ 30.03.2006, 18:49) Quoted post
    Keine Hintertür

    Ist klar


    Man siehe den Bericht eines Testers wieviele Ports alleine schon abgehört werden...

    Und XP telefoniert auch nicht nach Hause


    Is klar
    [/b]
    Hallo,

    also das Vista eine Hintertür haben wird, ist reine Spekulation. Laut dem obigen Artikel ist es ja eher wahrscheinlich, dass Vista keine Hintertür haben wird.

    Naja und das einige Systemdienste von Windows auf einem Port hören, hat damit auch nicht unbedingt was zu tun.

    Viele Programme von Microsoft können das Verhalten des Users im Umgang mit dem jeweiligen Programm aufzeichnen und an Microsoft senden, um Microsoft dabei zu unterstützen die Software zu verbessern. Diese Funktion muss aber bei der Installation des jeweiligen Programms (Internet Explorer 7, Windows Defender, MSN Desktopsuche, Windows Media Player...) erst vom User aktiviert werden.

    Gruß

    Tikonteroga

  7. Microsoft verspricht: Vista kommt ohne Hintertür #6
    ZITATVista wird garnicht auf CD/DVD ausgeliefert. Nein - es wird direkt auf einem Server von Microsoft laufen. Aus Sicherheitsgründen müsst ihr für's Onlinebanking auch all eure PINs und TANs direkt an Bill Gates schicken. Ist das nicht phantastisch? [/b]
    Was ist das denn für ein Sch...? Was will denn der mit meiner PIN und TAN! Dann werde ich ganz sicher zu Linux wechseln wenn so was kommt!!!

  8. Microsoft verspricht: Vista kommt ohne Hintertür #7
    ZITAT(chinook @ 31.03.2006, 09:32) Quoted post
    ZITATVista wird garnicht auf CD/DVD ausgeliefert. Nein - es wird direkt auf einem Server von Microsoft laufen. Aus Sicherheitsgründen müsst ihr für's Onlinebanking auch all eure PINs und TANs direkt an Bill Gates schicken. Ist das nicht phantastisch? [/b]
    Was ist das denn für ein Sch...? Was will denn der mit meiner PIN und TAN! Dann werde ich ganz sicher zu Linux wechseln wenn so was kommt!!!
    [/b]
    Weißt Du denn noch garnicht, dass Linus Torvalds (der "Vater" von Linux) und Bill Gates in Wirklichkeit ein und dieselbe Person sind :O

  9. Microsoft verspricht: Vista kommt ohne Hintertür #8
    Hallo chinook,

    aus Angst um Deine geistige Gesundheit hätte ich da eine Frage.

    ZITATWas ist das denn für ein Sch...? Was will denn der mit meiner PIN und TAN! Dann werde ich ganz sicher zu Linux wechseln wenn so was kommt!!![/b]
    Das meinst Du nicht ernst oder?

    Wenn doch, darf ich Dir ein paar Staubsauger verkaufen?

    Weil die Welt sich dreht!
    TC Garp

  10. Hallo,
    schau mal hier: Windows Wartungs Tool. Viele Probleme lassen sich damit einfach beheben. Oftmals ist der PC dann auch schneller!
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  11. Microsoft verspricht: Vista kommt ohne Hintertür #9
    Hallo Leute!

    Den Stoff den ihr manchmal raucht den möchte ich echt haben.

    Am besten wäre wenn man Microsoft Vista boikotieren würde wenn es einfach nicht gekauft wird oder gezogen wird.

    Bei gekauften Rechner gleich als erstes runter mit dem **** system
    Was anstatt ihr drauf macht. Ist eure Sache.

    Gut das wollte ich dazu sagen.

    Gruß badaeck

  12. Microsoft verspricht: Vista kommt ohne Hintertür #10
    und demnächst fällt uns der himmel auf den kopf...

    wer glaubt das er an vista in den nächsten jahren vorbeikommt kann sich ja auf linux stürzen, ist ja soooo dicht und überhaupt nicht aus zu tricksen - kicher - die große masse der user wird aber auf das beim rechnerkauf beigepackte vista unterwegs sein. die industrie wird sich also immer stärker auf den support von vista konzentrieren, und wer auf die verschlüsselung seiner daten angewiesen ist tut das bestimmt nicht um sich vor lka oder bka zu tarnen, sondern um etwas vor dem eherochen oder den kindern zu verstecken. es wird auch wenn wirklich ein backdoor in vista seien sollte nicht so einfach sein diesen zu nutzen und bestimmt wird es dann bald findige leute geben die ein gegenmittel programmieren. also cool bleiben.


    vespa

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