Microsoft geht gegen Millionenstrafe in Südkorea vor

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  1. Microsoft geht gegen Millionenstrafe in Südkorea vor #1
    Moderator Avatar von Eric-Cartman
    Softwarehersteller muss Windows-Version ohne Media Player und Instant Messenger anbieten

    Microsoft hat Berufung gegen strenge technische Auflagen der südkoreanischen Wettbewerbsbehörde eingelegt. Seine Aktivitäten seien nicht nur mit dem koreanischen Recht vereinbar, sondern brächten den Verbrauchern und der Technologieindustrie des Landes Vorteile, betonte der weltgrößte Softwarekonzern am Montag in Seoul. In dem Streit geht es um die Bündelung von Softwareanwendungen in dem Betriebssystem Windows von Microsoft. Das Unternehmen forderte vom zuständigen Gericht die Aufhebung der Kartellrechtsentscheidung durch die südkoreanische Handelskommission (KFTC).

    Nach vier Jahre dauernden Ermittlungen war die Kommission im Dezember zu dem Ergebnis gekommen, dass der US-Konzern seine vorherrschende Stellung bei Betriebssystemen ausnutze, um Wettbewerber vom Markt auszuschließen. Die Kommission ordnete wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsrecht die Zahlung eines Bußgelds von 33 Milliarden Won (etwa 28 Millionen Euro) an. Zugleich wurde Microsoft dazu verpflichtet, eine Windows-Version ohne Media Player und Instant Messenger anzubieten. Microsoft hatte die Vorwürfe bestritten.

    "Die auferlegten Beschränkungen durch KFTC sind extremer als jene der Europäischen Kommission", hieß es in einer Erklärung des Konzerns vom Montag. Die Entscheidung der KFTC würde zu "Komplexitäten" für koreanische Hardware- und Software-Hersteller führen, wodurch deren globale Wettbewerbsfähigkeit verringert werde. Die EU-Kommission hatte den US-Konzern im März 2004 wegen ähnlicher Vorwürfe wie die der KFTC zur Zahlung eines Rekordbußgeldes von 497 Millionen Euro verurteilt.


    Quelle: CNET Networks Deutschland GmbH/ZDNet.de und CNET.de

  2. Hi,

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  3. Microsoft geht gegen Millionenstrafe in Südkorea vor #2
    SuperTux
    Gast Standardavatar
    Sind beide deppert!

    Wenn die User es kaufen, sind die User doch selbst schuld. Die User wollen doch gar nicht entscheiden, sondern nur vorgesetzt bekommen.

    Bei Autos kommt doch auch niemand auf die Idee, ein Auto ohne Radio auszuliefern.

  4. Microsoft geht gegen Millionenstrafe in Südkorea vor #3
    Moderator
    Threadstarter
    Avatar von Eric-Cartman
    ZITAT(SuperTux @ 27.03.2006, 15:14) Quoted post
    Sind beide deppert!

    Wenn die User es kaufen, sind die User doch selbst schuld. Die User wollen doch gar nicht entscheiden, sondern nur vorgesetzt bekommen.

    Bei Autos kommt doch auch niemand auf die Idee, ein Auto ohne Radio auszuliefern.
    [/b]
    da hat der liebe tux recht!!!

  5. Microsoft geht gegen Millionenstrafe in Südkorea vor #4
    myoto
    Gast Standardavatar
    Das Ideale wäre den Media Player auf CD mitzuliefern, aber er sollte nicht standardmäßig installiert sein

    Dann kann jeder wählen ob er den haben will oder nicht

  6. Microsoft geht gegen Millionenstrafe in Südkorea vor #5
    Grüßt die Winboarder Avatar von Fireblade
    ZITAT(myoto @ 27.03.2006, 19:04) Quoted post
    Das Ideale wäre den Media Player auf CD mitzuliefern, aber er sollte nicht standardmäßig installiert sein

    Dann kann jeder wählen ob er den haben will oder nicht
    [/b]
    Das könnten die bei einigen Dingen so machen und dann den Preis was senken.

  7. Microsoft geht gegen Millionenstrafe in Südkorea vor #6
    DOS-Hexer
    Gast Standardavatar
    Ich finde, Komponenten die nicht zwingend zu einen Betriebssytsem gehören sollten Optional Installierar sein (Medien-Player, IE, usw.) Das M$ gezwungen wird eine Version ohne solche Komponenten anzubieten ist rein Wettbewerbstechnisch vielleicht OK, aber ich kenne eigendlich kein Grafisches Betriebssystem (Mac, OS/2, Linux ...) das ohne solche Komponenten angeboten wird. Ich bin ja kein Freund von M$ und freue mich immer wenn die eins draufbekommen aber heute erwartet man einfach von einem Betriebssystem, zumindest für die Workstations, dass die sowas mitbringen.

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