Windows 10 Zuverlässigkeitsverlauf anzeigen lassen - so gehts

17.10.2018 08:20 Uhr | maniacu22

Anders als bei seinen Vorgänger-Betriebssystemen kann Windows 10 mit einen deutlich größeren Umfang an eigenen Hilfsprogrammen und Systemtools aufwarten. So gibt es jetzt auch ein Tool namens „Zuverlässigkeitsverlauf“, mit dessen Hilfe es sich grafisch feststellen lässt, wann und wo der PC problematische Ereignisse mit Hard- und auch Software vorzuweisen hat. Durch die Erstellung eines Index von 1 bis 10 lässt sich daraus auch die allgemeine Zuverlässigkeit des entsprechenden Win-10-PCs ableiten

UPDATE vom 17.10.2018 – 10:20 Uhr

Da auch bei uns im Forum immer wieder Nutzer über Bluescreens und anderweitiges unnatürliches Verhalten ihrer PCs berichten, möchte ich noch einmal auf den Zuverlässigkeitsverlauf hinweisen, welcher bei Problemen mit Windows 10 immer der erste Anlaufpunkt sein sollte. Im Vergleich zur unten stehenden Anleitung, die noch für Windows 10 (Version 1607) galt, hat sich mit den nachfolgenden Updates auch das Öffnen des Zuverlässigkeitsverlaufs deutlich vereinfacht.

  • drückt die [Windows]-Taste und tippt die Buchstaben „Zuv“ ein
  • nun wird euch schon der Zuverlässigkeitsverlauf angeboten, welchen ihr nur noch anklicken müsst
  • darauf hin öffnet sich ein Fenster, welches nach einer kurzen Berechnungsphase eine Tabelle der letzten Tage anzeigt
  • klickt ihr jetzt auf eine Spalte mit einem roten X oder auch einem gelben Ausrufezeichen, wird euch angezeigt, welche Software für entsprechende Fehler gesorgt hat
  • bei den darunter aufgeführten Informationsereignissen könnt ihr sehr gut überwachen, wann welche Windows-Upgrades und andere Programme installiert worden sind

Original-Artikel vom 19.07.2016 – 17:29 Uhr

Wer bisher nachsehen wollte, warum ein Programm urplötzlich mit einer unbekannten Fehlermeldung beendet wird oder sich der PC sogar in den Bluescreen verabschiedet, konnte über die Ereignisanzeige herausfinden, wo genau der Fehler gelegen hat. Obwohl dieses Tool sehr mächtig ist, können doch nur wenige Nutzer etwas mit den kryptischen Fehlercodes anfangen.

Eine andere und deutlich einfachere Methode zur Auffindung von Fehlern und Ereignissen kann in der Zuverlässigkeitsüberwachung gefunden werden. Hier wird ein Index von 1 bis 10 über Tage oder gar Wochen erstellt, inwieweit der Windows-10-PC zuverlässig ist oder nicht. Dabei steht die 1 für sehr unzuverlässig und die 10 für absolut zuverlässig.

  • um die Zuverlässigkeitsüberwachung zu starten, führt einen Rechtsklick auf Start aus und wählt die (klassische) Systemsteuerung
  • navigiert jetzt zu „System und Sicherheit“ und wählt im Anschluss „System und Wartung“
  • klappt wenn nicht schon geschehen die Kategorie „Wartung“ auf und klickt dann auf „Zuverlässigkeitsverlauf anzeigen“
  • in diesem sich daraufhin öffnenden Fenster erscheint nach einer kurzen Berechnungsphase eine Tabelle der letzten Tage
  • klickt ihr jetzt auf eine Spalte mit einem roten X, welches für ein kritisches Ereignis steht, (in meinem Fall der 16.07.) und euch wird Angezeigt, welche Software für einen Fehler gesorgt hat, auch wenn dieser vielleicht nur ganz banaler Natur gewesen sein dürfte
  • bei den darunter aufgeführten Informationsereignissen könnt ihr sehr gut überwachen, wann welche Windows-Upgrades und andere Programme installiert worden sind

Meinung des Autors

Auch wenn die Zuverlässigkeitsüberwachung das Ereignisprotokoll nicht ersetzen kann, lässt sich durch diese schön erkennen, wo der sprichwörtliche Hund begraben liegt. Interessant ist die Erkenntnis, dass die Zuverlässigkeit mit jedem neuen Windows-Definitionsupdate nach unten gerutscht ist. Unterm Strich bin ich aber mit der Zuverlässigkeit meines PCs im Großen und Ganzen zufrieden. Wie siehts denn bei euren Rechenknechten so aus?

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