Windows 10: "Sets"-Funktion wird nicht Bestandteil des kommenden Redstone-4-Updates sein

13.12.2017 16:33 Uhr | maniacu22

Noch Ende November hat Windows-Chef Terry Myerson die beiden neuen Funktionen „Sets“ sowie „Timeline“ für die kommenden Windows-10-Insider-Builds angekündigt. Allerdings ist kein Wort darüber gefallen, dass diese Funktionen dann auch im kommenden, für Frühjahr 2018 angekündigten Redstone-4-Feature-Update enthalten sein werden. Im Rahmen eines Insider-Webcasts hat Microsoft gestern offiziell mitgeteilt, dass Timeline zwar vorhanden sein wird, die „Sets“ Funktion allerdings in absehbarer Zeit nur in eine Insider-Version schaffen wirdund somit auch nicht für das Redstone-4-Update eingeplant sei

Nachdem Terry Myerson gegen Ende November die beiden Funktionen „Timeline“ sowie „Sets“ vorgestellt und für kommende Insider-Preview-Builds angekündigt hat, ist man in den Medien davon ausgegangen, dass beide Funktionen nach ihrer Testphase in einer der Insider-Builds auch in die kommende und offizielle RS4-Build eingebunden werden.

Während die Timeline-Funktion, welche dem Nutzer weiterhin Zugriff auf alle Apps, Daten oder auch Webseiten erlaubt, die zu einem früheren Zeitpunkt schon bearbeitet worden sind, mit hoher Wahrscheinlichkeit bis zur Veröffentlichung der Redstone 4 im Frühjahr 2018 in Windows 10 eingebunden sein dürfte, sieht das bei der Sets-Funktion gänzlich anders aus. Sets soll es dem Nutzer wiederum ermöglichen, verschiedenste Anwendungen in einem Fenster nach Themenbereichen individuell zusammenzufassen zu können, ähnlich wie man dies schon von den aktuellen Browser-Fenstern her kennt.

Wie die Kollegen von drwindows via onmfst.com nun berichten, soll Jason Howard von Microsoft über einen Insider-Webcast richtig gestellt haben, dass in dem für Frühjahr 2018 erwarteten RS4-Update zwar die Timeline-Funktion, aber nicht „Sets“ enthalten sein wird. Es wäre niemals offiziell die Rede davon gewesen, dass Sets im kommenden Feature-Update mit an Bord wäre. Weder im ursprünglichen Blogpost von Terry Myerson, noch im nachfolgenden Vorstellungs-Clip:

Um eventuell enttäuschte oder aufgeregte Gemüter zu beruhigen, erklärt man aber, dass die „Sets“-Funktion in einer der kommenden Insider-Builds integriert werden wird, damit zumindest die Teilnehmer des Insider-Programms ausgiebige Tests durchführen können.

Meinung des Autors

Auch hier wiederhole ich gerne noch einmal meine Meinung über zu viele Funktionen in zu schneller Zeit für Windows 10. Microsoft hat hier und dort noch kleinere und vielleicht auch größere Baustellen, die auch erst einmal beseitigt werden müssen, bevor man das System mit noch mehr Funktionen ausstattet, welche viele Nutzer sowieso nicht nutzen können, da sie Beispielsweise immer noch auf der Version 1607 oder 1703 fest hängen, aus welchen Gründen auch immer. Ein neues, größeres Feature pro Feature-Update würde mir in dem halbjährlichen Update-Turnus auch vollkommen reichen. Im Grunde ist das schon fast zu viel, oder wie seht ihr das?

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