Windows 10: genutztes Datenvolumen einzelner Programme anzeigen - so geht es

12.09.2018 12:51 Uhr | Geronimo

Im Gegensatz zum Mobilfunk gibt es bei DSL inzwischen immer eine echte Flatrate, weshalb der Datenverbrauch am PC eigentlich keine Rolle mehr spielt. Dennoch kann es interessant sein, sich einmal einen Überblock über die größten Datenfresser zu verschaffen. Das kann unter Windows 10 mit Bordmitteln erledigt werden

Der Blick auf die verbrauchte Datenmenge kann beispielsweise dann nützlich sein, wenn ein Surfstick zum mobilen Surfen genutzt wird. Zudem kann die Übersicht Informationen dazu liefern, ob bestimmte Programme im Hintergrund größere Datenmengen verschieben. Um an die Informationen zu gelangen, sind folgende Schritte notwendig:

  1. Einstellungen von Windows 10 öffnen
  2. Im neuen Fenster auf die Schaltfläche „Netzwerk und Internet“ klicken
  3. Jetzt in der linken Spalte auf „Datennutzung“ klicken
  4. Jetzt in der Rubrik „Übersicht“ auf den Link „Verwendung pro App“ anzeigen

Auf der genannten Seite „Datennutzung“ wird aufgeschlüsselt, wie viele Daten per WLAN beziehungsweise per LAN bewegt wurden. In Bezug auf die drahtlosen Netzwerke kann dabei noch ein Filter gesetzt werden, indem im Drop-Down-Menü bei „Einstellungen anzeigen für“ das jeweilige Netzwerk oder alle WLAN- Netze ausgewählt wird.

Die Sache hat allerdings einen Haken. Bei der Gesamtübersicht werden nicht nur die Daten erfasst, die aus dem Internet heruntergeladen oder auch hochgeladen wurden. Vielmehr wird die Gesamtmenge aller versendeten und empfangenen Daten ermittelt. Das lässt sich bei der Aufschlüsselung nach einzelnen Anwendungen beispielsweise daran erkennen, dass ein Programm wie der „Plex Media Server“ – der für das Streaming von Inhalten auf der Festplatte zum Fernseher genutzt wird – oftmals mit einer großen Datenmenge einen der vorderen Plätze einnimmt. Wer Angaben dazu benötigt, welches Datenvolumen ausschließlich im und über das Internet entstanden ist, benötigt externe Programme, denn das kann Windows 10 mit Bordmitteln nicht darstellen.

Meinung des Autors

Es ist ein durchaus netter Service, dass Windows 10 einen Überblick über das genutzte Datenvolumen bietet, der sich auch noch ziemlich einfach aufrufen lässt. Allerdings hat die Aussagekraft der angezeigten Informationen Luft nach oben.
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