Windows 10 (Fall) Creators Update unterstützt mit Patch KB4057291 nun auch wieder ältere AMD-Grafikkarten

19.12.2017 11:06 Uhr | maniacu22

Nach der Installation beziehungsweise dem Update auf Windows 10 Creators Update (1703) sowie auch dem Fall Creators Update (1709) haben einige Nutzer mit älteren AMD-Grafikkarten arge Probleme mit der Darstellung bekommen, wodurch im besten Fall nur Multi-Monitor-Setups, in einigen Fällen aber auch einzelne Monitore mit der Minimal-Auflösung angesteuert worden sind. Das Problem, welches auf den irrtümlich ausgerollten Treiber 22.19.128.0 zurückzuführen gewesen ist, hat Microsoft erkannt und soll mit dem aktuellen Patch KB5047291 behoben worden sein

Microsofts Windows 10 brüstet sich damit, dass die Systemanforderungen im Vergleich zu den vorherigen Versionen nicht oder kaum angestiegen sind, wodurch selbst PCs älteren Semesters in der Lage sein sollen, mit dem derzeit aktuellsten Betriebssystem anstandslos zu arbeiten. Nachdem Microsoft allerdings mit einem Update den Treiber 22.19.128.0 ausgerollt hat, beklagten sich immer mehr Nutzer mit älteren AMD-Grafiklösungen wie der Serien AMD Radeon HD 2000, HD 3000 sowie HD 4000 über Probleme mit einem möglichen Multi-Monitor-Setup sowie eingeschränkter Darstellung, welche sich in Auflösungen unterhalb des heutigen Standards bemerkbar gemacht haben.

Nachdem Microsoft das Problem erkannt und auch eine Lösung für die Problematik versprochen hat, ist es nun endlich soweit. Mit dem Patch KB4057291 soll ein aktualisierter Treiber zur Verfügung stehen, über welchen die Anzeige- sowie Auflösungssteuerung für einzelne wie auch für mehrere Monitore wiederhergestellt werden kann. Die Windows-Nutzer sollten aber für das Update entweder das Windows 10 Creators Update (1703) oder das Fall Creators Update (1709) in der 64-Bit-Version installiert haben. Wer das Update nicht als automatischen Download bekommen sollte, kann dieses auch manuell über den Microsoft Update Catalog herunterladen und installieren.

Meinung des Autors

Wie ich des öfteren sage, können Fehler durchaus passieren, da wir alle nur Menschen sind. Es kommt aber darauf an, diese einzusehen und für diese auch einzustehen. Microsoft war sich der Problematik bewusst und hat eine Lösung versprochen, die für den einen oder anderen doch sehr spät gekommen ist. Doch lieber spät als nie, oder?

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