WhatsApp: Speicherbedarf von Chats und Gruppenchats herausfinden - so wird es gemacht

10.10.2018 07:55 Uhr | Geronimo

Zahlreiche empfangene Bilder und Videos können dafür sorgen, dass der Messenger WhatsApp reichlich Speicherplatz auf einem Smartphone belegt. Mit ganz einfachen Mitteln lässt sich überprüfen, in welchen Unterhaltungen sich die meisten Daten angesammelt haben

Wenn der Speicherplatz auf dem Smartphone langsam knapp wird, kann WhatsApp eine der Ursachen sein. Denn dort können sich durchaus gewaltige Datenmengen ansammeln, wenn mit der Zeit viele Bilder und Filme auflaufen. Im ersten Schritt sollte daher der gesamte belegte Speicherplatz von WhatsApp ermittelt werden. Das geht sowohl bei Android, als auch bei iOS von Apple über die „Einstellungen“ des Smartphones. In der Rubrik „Speicher“ (am einfachsten dieses Wort in das Suchfeld in den Einstellungen eingeben) wird angezeigt, welchen Platzbedarf die gesamte App hat (bei Android zumeist zusätzlich im Unterbereich „Weitere Apps“). Und das können schon einmal mehrere GB sein, wenn der Messenger verstärkt genutzt wird und keine regelmäßige Datenbereinigung durch Löschen einzelner Inhalte erfolgt.

Im zweiten Schritt kann dann überprüft werden, welche Chats am meisten Platz beanspruchen. Das geht direkt in der App von WhatsApp. Dazu werden dort die „Einstellungen“ geöffnet. Im Anschluss wird ganz unten der Eintrag „Speichernutzung“ angetippt. Dadurch wird eine Liste geöffnet, in der alle geführten Chats absteigend nach der jeweiligen Speichergröße aufgeführt sind. Anhand dieser Übersicht kann gezielt ermittelt werden, bei welchem Kontakt oder Gruppenchat am meisten Daten angefallen sind. Jetzt kann dort gezielt gelöscht werden, um wieder Speicherplatz freizugeben. Dabei können dann unter Umständen auch ältere Chats gelöscht werden, die man nicht mehr behalten will.

Meinung des Autors

Auf den ersten Handys mussten oft alte SMS gelöscht werden, um neue zu empfangen. Ganz so schlimm ist es heute nicht mehr, doch der Messenger WhatsApp kann dennoch für knappen Speicherplatz sorgen. Es lässt sich aber ziemlich leicht überprüfen, wo sich das Aufräumen am ehesten lohnt.

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