Stadt München spart mit Linux über 11 Millionen Euro

23.11.2012 13:55 Uhr | Geronimo

Das Linux-Projekt der Stadt München hat in einer IT-Ausschusssitzung des Münchner Stadtrats am gestrigen Mittwoch eine Vergleichsrechnung zum Einsparpotenzial von Linux im Vergleich zu Windows vorgelegt vorgelegt

Hintergrund war eine Anfrage der Fraktion der Freien Wähler. Daraufhin verglich das Linux-Projekt die bisherigen Kosten der Migration für die 11.000 bereits auf Linux umgestellten Arbeitsplätze und die 15.000 Desktops mit OpenOffice mit den möglichen Kosten von Windows mit MS Office. Laut dieses Vergleichs sparte die Stadt München durch die Nutzung der freien Software über 11 Millionen Euro.

Dabei wurde folgende Kostenrechnung angestellt: Für Windows mit MS Office wären in etwa 11,6 Millionen Euro angefallen. Diese verteilen sich auf 4,2 Millionen für Office und seine Aktualisierungen, 2,6 Millionen für Windows und 5 Millionen für Hardware-Aufrüstungen für die Nutzung von Windows 7. Bei der Nutzung von Linux sind allerdings weder Lizenz-Gebühren noch Hardware-Upgrades notwendig, weshalb hier lediglich die Anwendungsmigration Kosten verursacht. Diese lagen laut dem Linux-Projekt bei 270.000 Euro.


Mit Material von: heise.de
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