Oculus Rift: das VR-Headset soll nun ab dem 07. Mai den Einzelhandel erreichen

04.05.2016 13:27 Uhr | maniacu22

Lange Zeit mussten die Interessenten des VR-Headsets Oculus Rift auf die Auslieferung warten. Ab dem 07. Mai sollen dann erste Exemplare in begrenzter Stückzahl den US-Einzelhandel wie Amazon, Best Buy sowie Microsoft erreichen. Allerdings sorgt diese Meldung bei vielen Vorbestellern für Unmut, da diese trotz ihrer Vorbestellung am 06. Januar selbst heute noch auf ihre Exemplare warten

Um die VR-Brillen wie die Oculus Rift oder die HTC Vive ist in den letzten Wochen und Monaten ein derart großer Hipe aufgebaut worden, dass die Nachfrage deutlich größer als das bisherige Angebot ist. So sind beide Hersteller, HTC wie auch das mittlerweile zu Facebook gehörende Unternehmen Oculus deutlich im Lieferverzug, da selbst viele der Vorbesteller, die bereits ab dem 06. Januar diesen Jahres ein Modell für sich gesichert sahen, sprichwörtlich immer noch in die Röhre gucken.

Wie Oculus auf seiner Seite jetzt bekannt gegeben hat, soll ab dem 07. Mai 2016 eine extrem eingeschränkte Anzahl an den US-Einzelhandel ausgeliefert werden, worunter Amazon, Best Buy wie auch der Microsoft Store zählen werden. Zudem gibt der Hersteller an, dass die Vorbesteller, die immer noch auf ihr Exemplar warten, eine der VR-Brillen aus dem Handel zu den Vorbesteller-Konditionen ergattern könnten und anschließend ihre Vorbestellung stornieren könnten.

In vielen Foren sowie auch auf der Facebook-Seite von Oculus geben viele der Vorbesteller ihrem Unmut freien Lauf, da diese laut Bestellstatus teilweise noch bis Ende Juli 2016 auf ihr persönliches Modell warten müssen, demnächst aber Modelle für den Handel frei werden. Wer würde sich da nicht – gelinde gesagt – „verarscht“ fühlen?

Auf Polygon, einem bekannten Blog resümiert der Autor Ben Kuchera seinen Artikel mit den recht sarkastischen Worten: „Meine radikale Idee? Passt auf (Oculus), es wird kompliziert: Sendet den Vorbestellern, die euer Produkt bereits bezahlt haben, das verdammte Produkt, bevor ihr dieses in den freien Handel bringt. Das ist aber nur ein Gedanke.“

Meinung des Autors

Das diese Vorgehensweise vor dem Gesetz geduldet wird, scheint eigentlich unvorstellbar. Wenn ich als Kunde etwas vorbestelle, erwarte ich auch, dass ich noch vor dem Einzelhandel beliefert werden, denn wozu gibt es denn eine Vorbestellung, wenn man damit keine Garantie erhält, rechtzeitig beliefert zu werden. Irgendwie manövriert sich da Oculus alias Facebook selbst ins Aus, da solche Vorgehensweisen in den Köpfen der Menschen hängen bleiben. Den Ruf eines Unternehmens auszubauen ist deutlich schwieriger und langwieriger als diesen zu zerstören. Ich bin gespannt, ob Oculus da noch einlenkt und seine Vorbsteller noch rechtzeitig beliefern wird.

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