Mini-Tastaturen und ihre Vorzüge - wichtige Faktoren bei der Anschaffung

05.12.2018 12:11 Uhr | Redaktion

Mit einer Wireless-Tastatur lässt sich die neue Tastatur ohne lästigen Kabelsalat mit dem Computer verbinden. Das kann ein Desktop-PC, ein Tablet oder ein Notebook sein. Sogar für Smartphones sind diese Tastaturen erhältlich. Bevor es Bluetooth-Tastaturen gab, waren die Geräte per Infrarot miteinander verbunden. Doch diese Verbindung erwies sich als sehr störanfällig, schon ein Buch als Hindernis konnte den Kontakt zur Tastatur unterbrechen. Mit der modernen Bluetooth-Technologie ist die Mini-Tastatur sogar dauerhaft mit dem Endgerät verbunden.

 

So viele Kabel auf dem Schreibtisch war gestern – heute sorgen moderne Verbindungsmöglichkeiten für eine drahtlose Verbindung, wie beispielsweise Bluetooth bei Tastaturen oder anderen Endgeräten.

Funktechnik-Varianten bei Tastaturen

Funktechnik gibt es mit verschiedenen Signalstärken, die jeweils Vor- und Nachteile haben.

Technologie Vorteile Nachteile
2,4-Gigahertz-Funk
  • Hersteller zahlt keine Lizenzgebühr und kann die Endgeräte daher sehr günstig anbieten
  • sehr störanfällig
5-Gigahertz-Funk
  • geringe Reichweite
  • nicht so störanfällig
Bluetooth-Technologie
  • verbraucht sehr viel Strom und verringert die Akkulaufzeit massiv
  • Mikrowellen-Signale können das Bluetooth-Signal stören.
  • Geräte funktionieren ohne separaten Funk-Empfänger, sofern der PC ebenfalls mit Bluetooth ausgestattet ist
  • Reichweite je nach Klasse zwischen 10 und 100 Metern.
  • funktioniert, auch wenn Hindernisse im Weg stehen, wie Bücher oder andere Gegenstände
  • Verwendung mehrere Bluetooth-Geräte im selben Raum möglich

Die Bluetooth-Technologie findet immer mehr Anwendungsmöglichkeiten. Beim Smartphone ist die Technik bereits veraltet, bei den drahtlosen Tastaturen ist sie jedoch der letzte Schrei. Für einen eingehenderen Vergleich verschiedener Bluetooth-Tastaturen einfach hier klicken.

 

Plus an Sicherheit

Wer die Wireless-Tastatur ausschaltet, spart Energie und schont den Akku.

 

Bluetooth-Tastaturen bieten einen weiteren Pluspunkt: Die Signale, die das Endgerät empfängt, sind verschlüsselt. Das macht die Verbindung zum Computer gleich viel sicherer. Darüber hinaus lässt sich die Tasteneingabe nicht so leicht ausspähen. Das sind Gründe, weshalb auch die Bundesnetzagentur die Bluetooth-Technologie als die Funk-Alternative zur Verkabelung ansieht, wie hier erklärt. Wer sich eine kabellose Tastatur für das Arbeiten mit seinem Computer anschaffen möchte, sollte genau überlegen, ob eine unsichere Variante überhaupt infrage kommt. In den meisten Fällen ist es sinnvoller, einige Euro mehr zu bezahlen und dafür eine Tastatur zu haben, deren Tastatureingabe Dritte nicht mitverfolgen können. Darüber hinaus können normale Funktastaturen Störungen im Stromnetz verursachen.

 

Funktionstasten hat auch die Wireless-Tastatur

Je nach Hersteller und Tastatur sind die Tastaturen mit Funktionstasten ausgestattet, die unterschiedlich belegt sein können. Viele Nutzer kennen gar nicht den wichtigen Nutzen, den diese Tasten haben. Allerdings lässt sich pauschal nicht so leicht sagen, welche F-Taste für welche Funktion verantwortlich ist.

Belegungsmöglichkeit für die Funktionstasten.

  • F1– Hilfe anzeigen
  • F2 – ausgewähltes Element umbenennen
  • F3 – nach einer Datei oder einem Ordner suchen
  • F4– Adressleiste im Windows-Explorer anzeigen
  • F5 – das aktive Fenster aktivieren
  • F6 – zwischen mehreren Bildschirmelementen umschalten
  • F10 – im aktiven Programm die Menüleiste aktivieren

Die F-Tasten zählen heute zum Standard, auch bei Wireless-Tastaturen. Im Gegensatz dazu führen die Tasten „Rollen, Druck und Pause“ eher ein Schattendasein und werden oft vernachlässigt. Die Pfeiltasten sind ebenso wenig in Gebrauch. Heute ersetzen Maus oder integriertes Touchpad diese Funktionen.

 

Die Handauflage

Eine angestrengte Handhaltung kann zu Problemen führen und beispielsweise eine Sehnenscheidenentzündung oder das Karpaltunnelsyndrom auslösen.

 

Die meisten Wireless-Tastaturen sind nicht mit einer integrierten Gel-Auflage ausgestattet, wie das im Gaming-Bereich meist üblich ist. Hier kann eine Handballenauflage Abhilfe schaffen. Sie entlastet die Handgelenke bei Schreibarbeiten und bewahrt vor ungünstigen Haltungswinkeln der Hand. Dabei hilft sie, ein Abknicken beim Arbeiten mit Tastatur und Maus zu vermeiden. Solche ergonomischen Arbeitsmittel dienen auch dazu, das Home-Office so zu gestalten, dass nicht mit körperlichen Beeinträchtigungen und damit einem Ausfall zu rechnen ist. Zu langes Arbeiten am PC kann mit einer ungeeigneten Tastatur sowie ohne eine entsprechende Auflage eine sehr schmerzhafte Sehnenscheidenentzündung auslösen. Was eine Sehnenscheidenentzündung genau ist, erklärt die Apotheken-Umschau in einem Artikel, einfach hier klicken. Die meisten Gel-Auflagen sind aus pflegeleichtem Material hergestellt und lassen sich leicht reinigen. Auch die Tastatur sollte gelegentlich einer gründlichen Reinigung unterzogen werden. Mit den passenden Tipps gelingt das ganz leicht. Das Gel-Pad ist die ideale Ergänzung zu einer ergonomischen Tastatur, die für eine gesunde Handhaltung sorgt. Auch spezielle Handschuhe können diesen Zweck erfüllen. Für die Arbeit am PC existiert auch die sogenannte Bildschirmarbeitsverordnung. Diese dient dazu, Überlastungen zu vermeiden und die Gesundheit der Mitarbeiter zu erhalten.

 

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