Microsoft Band Schlaftracker nutzen – so klappt’s

29.04.2015 15:16 Uhr | Aiden²

Mit dem Microsoft Band brachte der Software-Riese Microsoft seinerseits ebenfalls ein Wearable auf den Markt, welches durchaus mit einigen Funktionen gesegnet ist. Eine davon ist der Schlaftracker. Solche Schlaftracker werden mittlerweile immer beliebter, zeigen sie dem Nutzer doch an, wie gut und tief ihr Schlaf doch ist. Die Nutzung ist dabei auch alles andere als schwer. Wie der Schlaftracker beim Microsoft Band genutzt wird erfahrt ihr nun.

Fitness-Gadgets erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Und auch die sogenannten Wearables sind weiter auf dem Vormarsch. Seit geraumer Zeit bietet auch Microsoft ein entsprechendes Wearable mit dem Namen Band an. Das Gadget kann dabei aber nicht nur die Fitness tracken, auch als Schlaftracker kann es verwendet werden. Bei einem Schlaftracker handelt es sich um eine Überwachung der Schlafgewohntheiten. Dabei wird das Microsoft Band auch über Nacht am Handgelenk getragen, damit die Bewegungen, die während des Schlafs stattfinden, aufgezeichnet werden können. Dadurch erstellt die Software letztlich ein Schlafprofil und man sieht, wie ruhig bzw. unruhig die Nacht verlief.

Die Nutzung der Schlafüberwachung beim Microsoft Band ist dabei recht einfach zu handhaben. Zunächst schält man das Microsoft Band an, sofern noch nicht geschehen. Im nächsten Schritt wischt man so lange zur Seite, bis man zur entsprechenden Kachel kommt, der sogenannten Sleep-Tile. Diese erkennt man an dem Halbmond als Symbol. Nun tippt man auf die Kachel, es öffnet sich ein neuer Bildschirm. Als nächstes drückt man an der Unterseite (wenn man das Display im Landscape-Mode betrachtet) den Action-Button um die Schlafaufzeichnung zu starten. Nun kann man völlig entspannt zu Bett gehen und sich eine Mütze voll Schlaf gönnen, in dieser Zeit zeichnet das Wearable nun jede Bewegung auf. Sobald man aufwacht drückt man den Power-Button um das Gerät aus dem Sleep-Mode zu holen und drückt, sobald die Schlaf-Anzeige erscheint, erneut den Action-Button. Die nächste Abfrage wird nun mit „Ja“ bestätigt“. Die Überwachung des Schlafs ist damit nun beendet.

Auf dem Microsoft Band könnt ihr euch schon vorab einen kleinen Teil der Schlafdaten anschauen, etwa die Effizienz des Schlafes, wie oft man in der Nacht aufgewacht ist und wie viele Kalorien man im Schlaf verbraucht hat. Ebenso zeigt das Wearable auch die Dauer des Schlafes an. Natürlich ist man nicht in einem Schlaflabor, 100% korrekte Werte sollte man nicht erwarten. Wer es noch genauer und ausführlicher braucht, der kann aber auch auf die Microsoft Health-App zurückgreifen. Hier werden weitere Informationen und auch hübsche Graphen angeboten, die den Schlaf präsentieren. Dabei sind die Informationen selbstverständlich ausführlicher als auf dem Microsoft Band. Hier wird angezeigt, wie lange es dauerte, bis man einschlief oder auch wie lange man in einem erholsamen Schlaf war. In einer Grafik wird aufgezeigt, wie lange man wann in einem leichten, einem moderaten Schlaf oder auch in einer Tiefschlaf-Phase war. Dadurch, dass das Microsoft Band die ganze Zeit am Handgelenk getragen wird, wird auch der Puls über Nacht aufgezeichnet.

Der Schlaftracker ist durchaus ein nettes Feature, welches man durchaus nutzen kann, jedoch nicht nutzen muss. Schwierig dürfte vor allem sein, sich daran zu erinnern, dass der Tracker eingeschaltet und entsprechend auch ausgeschaltet werden muss, wenn man wieder aufwacht.

Meinung des Autors

Den eigenen Schlaf überwachen dank Microsoft Band. So nutzt ihr den Schlaftracker von Microsoft Band.

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