Microsoft Band: Akkulaufzeit verbessern – diese Tipps sollen helfen

05.05.2015 15:09 Uhr | Aiden²

Mit dem Band brachte Microsoft bereits im letzten Jahr seinen ersten Fitness-Tracker bzw. sein erstes Wearable auf den Markt. Angegeben ist das Gerät mit einer durchschnittlichen Akkulaufzeit von 48 Stunden. Die Nutzungsdauer hängt aber auch entscheidend davon ab, wie die Einstellungen gewählt sind und wie das Wearable genutzt wird. Wer diesen Wert nicht erreicht oder seine Akkulaufzeit verlängern möchte, für den könnten folgende Tipps hilfreich sein.

Wearables, Fitness-Tracker und Smartwatches gewinnen immer mehr an Beliebtheit. Das hat Microsoft bereits im Oktober 2014 erkannt und deshalb den Fitness-Tracker Microsoft Band offiziell vorgestellt. Dabei spielt aber, wie auch beim Smartphone, der Akku eine entscheidende Rolle, und dieser bietet im Band eine Kapazität von 100 mAh. Man möchte das Gerät so lange wie möglich nutzen ohne dabei ständig an der Steckdose zu hängen. Von Seiten Microsofts wird das Band mit einer Akkulaufzeit von rund 48 Stunden angegeben, also zwei Tagen. Doch nicht immer erreicht man diesen Wert. Dies hängt nicht zuletzt stark davon ab, wie das Gadget genutzt wird, wie die Einstellungen aussehen usw. Doch mit ein paar Tipps kann sich die Laufzeit bereits verlängern. Im Folgenden verraten wir euch, wie ihr den Akku zu einer längeren Ausdauer bringen könnt.

Bluetooth ausschalten / Flugmodus nutzen

Sobald beim Microsoft Band Bluetooth aktiviert wird, wird auch eine automatische Synchronisation angestoßen, die alle 30 Minuten Smartphone und Fitness-Tracker synchronisiert. Das zehrt natürlich an der Akkuladung. Wer die automatische Synchronisation allerdings nicht braucht bzw. nutzen möchte, der kann entweder Bluetooth deaktivieren oder auch in den Flugmodus wechseln. Die Einstellungen hierfür findet man in der Einstellungs-Tile. Sobald der Flugmodus aktiviert wird, zeigt es auf der Me-Tile ein entsprechendes Flugzeug-Symbol an.

Vibrationsintensität verringern

Microsoft stattet das Band mit einem Vibrationsmotor aus, Benachrichtigungen werden dabei nicht nur visuell oder akustisch sondern auch haptisch angezeigt. Doch gerade die Intensität der Vibration sorgt dafür, dass sich der Akku schneller entlädt wenn es vibriert. Hier sollte also heruntergeregelt werden. In den Einstellungen wird das Werkzeug-Symbol ausgewählt und dort so lange nach rechts gewischt, bis man zum haptischen Feedback kommt. Standardmäßig ist die Stufe Medium ausgewählt, um Akku zu sparen sollte auf die kleinste Stufe gestellt werden.

Bildschirmhelligkeit reduzieren

Ebenfalls ein wichtiger Faktor ist auch das Display des Microsoft Band. Je höher die Helligkeit gestellt ist, desto eher geht die Akkulaufzeit nach unten. Um die Helligkeit zu ändern geht man ebenfalls in die Einstellungen und wischt dort zum Menüpunkt Helligkeit. Standardmäßig hat Microsoft die Einstellung auf mittel stehen. Man hat nun die Wahl zwischen automatisch oder auch der niedrigsten Stufe. Vorteil bei automatisch ist natürlich, dass man nicht ständig selbst regeln muss, falls man doch mal eine höhere Helligkeit braucht.

Herzfrequenzüberwachung deaktivieren

Die Herzfrequenz- bzw. Pulsmessung ist im Grunde ein zentraler Gedanke eines Fitness-Trackers. Dies zu deaktivieren nimmt dem Gerät fast schon einen wichtigen Teil seiner Funktion. Wer dennoch auf die Pulsmessung verzichten kann, der sollte in den Einstellungen das Werkzeug-Symbol aufsuchen und dort dann auf das Herz-Symbol tippen. Hier wird dann die dauerhafte Pulsmessung deaktiviert. Allerdings zieht das Microsoft Band zur Berechnung des täglichen Kalorienverbrauchs unter anderem auch die Herzfrequenz hinzu, dies sollte man beachten.

GPS-Tracking abschalten

In der Regel trackt man seine Läufe, wenn man Walken bzw. Joggen geht. Wer jedoch darauf verzichten kann seine Strecke auf einer Karte zu sehen, der kann hier auf GPS verzichten. Nicht zuletzt ist GPS wohl einer der größten Stromfresser im Microsoft Band. Ein Vorteil ist allerdings, dass sich GPS nur dann einschalten lässt, wenn ein Lauf gestartet wird, die restliche Zeit ist die GPS-Funktion deaktiviert.

Nicht stören

Wer auf die Benachrichtigung via Vibration vollständig verzichten kann, der sollte sein Microsoft Band in den Nicht stören-Modus versetzen. Hier werden Benachrichtigungen nach wie vor auf das Wearable gebracht, allerdings wird man nicht mehr durch die Vibration daran erinnert. Letztlich spart auch diese Einstellung nochmals etwas Akku, da der Vibrationsmotor in diesem Fall arbeitslos ist.

Mit ein paar Tipps lässt sich die Akkulaufzeit durchaus verlängern. Setzt man alle Tipps um, so beschneidet man sich allerdings im Funktionsumfang. Gerade hinsichtlich der Pulsmessung muss man klar abwägen, ob man die Funktion nutzen möchte oder das Gerät möglichst lange ohne nachladen am Handgelenk tragen möchte.

Meinung des Autors

Egal ob Smartphone, Tablet oder Wearable, die Akkulaufzeit ist nach wie vor ein wichtiges Thema. Mit ein paar Tipps kann die Akkulaufzeit des Microsoft Band erhöht werden.

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