Intels integrierte GT3-Grafikeinheit in kommenden Haswell-Prozessoren im Detail aufgetaucht?

05.12.2012 17:36 Uhr | POINTman

Die nächste Intel Prozessor-Generation, Haswell, die auf Ivy-Bridge folgt, soll eine deutlich performantere Grafikeinheit beheimaten

Wie jetzt die ersten Gerüchte dazu zeigen, sollen in der kommenden Haswell-Generation aus dem Hause Intel die Grafikeinheiten mit maximal 40 Execution Units (EU), anstatt wie bisher bei Ivy-Bridge mit maximal 16 EUs ausgestattet werden. Demnach richtet Intel den Fokus bei den kommenden Haswell-Prozessoren ganz klar in Richtung Grafikperformance, sodass dort neben der erhöhten Anzahl an Ausführungseinheiten auch noch eine völlig neue auf den Einsatzzweck fokusierte Architektur zum Einsatz kommt.

Nach bisherigen Erkenntnissen, die von verschiedenen Seiten und Screenshots untermauert werden, wird Intel dann nicht mehr wie bisher nur zwei, sondern insgesamt drei unterschiedliche Grafiklösungen in seinen Prozessoren anbieten. Diese werden intern wie bisher auch mit GT1 und GT2 bezeichnet, hinzu kommt bei den Haswell-Prozessoren als neue Option erstmals GT3 als größte Ausbaustufe. Jene soll die besagten 40 EUs bieten, bei den kleineren Modellen werden es je nach Angabe 6 bis 10 (GT1) oder 16 bis 20 EUs (GT2) sein. Die GT3-Grafikeinheit wird nicht allein den Top-Modellen der Desktop-Prozessoren vorbehalten bleiben, sondern soll zudem ebenfalls in Ultrabook-CPUs mit einer Verlustleistung von maximal 15 W zum Einsatz kommen. Entsprechende Vorserien-Muster sollen von diesen ULV-Prozessoren bereits um Umlauf und somit in der Testphase sein.

Quelle: CB
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