Intel lässt ersten Desktop-Ivy-Bridge-Prozessor schon Mitte nächsten Jahres auslaufen

27.11.2012 09:58 Uhr | POINTman

Nach nur knapp einem Jahr auf dem Markt kündigt Intel schon wieder das Produktions-Ende des Mittelklasse Core i5 3450 für Desktop-Systeme an

Intels Ivy-Bridge-Prozessoren bleibt scheinbar in der Computergeschichte nur eine recht kurze Lebensdauer vorbehalten. Bereits ein Jahr nach der offiziellen Vorstellung wird der Chip-Riese schon die ersten Prozessoren wieder vom Markt nehmen, wie dieser in einer sogenannten PDN (Product Discontinuance Notice) anmerkte. Dieser folgt dann Erfahrungsgemäß zwei Monate später das endgültige EOL (End of Life).

Der erste Ivy-Bridge-Prozessor aus der 22 nm Fertigung, der aus dem Intel-Sortiment verschwinden wird, ist demnach der Core i5 3450, ein Mittelklasse Quadcore-Prozessor für den Desktop-Einsatz mit einem 6 MB großen Cache, der erst im zweiten Quartal 2012 eingeführt wurde und schon im zweiten Quartal 2013 wieder eingestampft wird. Einer der wohl wesentlichen Gründe scheint seine für die gebotene Performance recht hohe TDP von 77 W zu sein.

Damit wird auch der Erscheinungstermin der Nachfolgeplattform Haswell, die mit entsprechenden neuen Prozessoren aus dem Hause Intel zusammen vorgestellt werden soll, noch etwas konkreter. Die aktuellen Ivy-Bridge-CPUs sollen demnach nicht ersatzlos gestrichen, sondern durch entsprechende Haswell-Pendants ersetzt werden. Dies gilt ebenfalls für eine ganze Reihe von Desktop-Prozessoren der älteren Sandy-Bridge-Generation, die aktuell noch gerfertigt werden. Eingestellt werden zusätzlich noch der Core i5 2600S, 2500, 2500S, 2500T, 2400S genauso wie der Core i5 2310, 2320 und der 2405P.

Quelle: fudzilla
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