In Webseiten eingebettete Kryptomining-Scripte mittels Google Chrome enttarnen, so gehts

22.02.2018 18:01 Uhr | maniacu22

Das Schürfen von Kryptowährungen ist mittlerweile in vielen Bereichen zu einer Art Volkssport mutiert, bei denen Miner mit kriminellen Energien mittlerweile auf die Hardware nichtsahnender PC-User zurückgreifen. Eine beliebte Methode dabei ist das Einbetten entsprechender Mining-Skripte auf Webseiten, wodurch dann die Hardwareauslastung der betroffenen Rechner in die Höhe schnellen kann. Nutzern des Chrome-Browsers steht aber jetzt ein Weg offen, mittels des integrierten Task-Managers eben solche Speicherfresser aufspüren und deaktivieren zu können

Da Grafikkarten zum aktuellen Zeitpunkt entweder kaum noch verfügbar oder aber unverhältnismäßig teuer sind, macht sich unter den gierigen Krypto-Minern ein neuer Volkssport breit, der fremde Rechner zum Minen der Kryptowährungen missbraucht. Möglich wird dieses Vorgehen, indem die Kriminellen entsprechende Mining-Skripte auf Webseiten einbetten und verstecken, wodurch dann im Hintergrund die Rechenleistung der betroffenen Nutzer ausgereizt wird.

Für die Nutzer des Chrome Browsers gibt es allerdings eine Methode, solche Webseiten erkennen und zukünftig meiden zu können, welche über den im Chrome implementierten Task-Manager funktioniert. Wie die genaue Vorgehensweise ist, erklären die Kollegen von Sempervideo in folgendem Beitrag:

Da die Nutzer des Firefox-Browsers nicht die Möglichkeit haben, auf einen integrierten Task-Manager zugreifen zu können, gibt es ein entsprechendes Addon, das aber nur in Firefox-Versionen funktioniert, die noch nicht zum Projekt Quantum gehören. Wer weitere Ideen zur Vermeidung eingebetteter Kryptomining-Skripte hat, kann zur Veröffentlichung wie immer den Kommentarbereich nutzen.

Meinung des Autors

Persönlich gehe ich davon aus, dass ich auf meinem Notebook auf eine solches Mining-Skript gestoßen bin, da sich dort der Firefox-Browser in letzter Zeit ewig viel Zeit lässt, überhaupt eine Seite zu öffnen, da ich genau weiß, dass ich im Vorfeld kein Update gemacht habe, weder für Windows noch Firefox. Da ich dort parallel auch noch Chrome installiert habe, werde ich dieser Sache gleich einmal nachgehen.

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