Hitman Absolution - Facebook-Werbekampagne wird für Publisher Square Enix zum Eigentor

06.12.2012 09:23 Uhr | POINTman

Das erst seid ein paar Wochen erhältliche Spiel Hitman Absolution, sollte über das soziale Netzwerk mit einer als Gag angedachten App beworben werden, welcher jetzt zum großen Aufreger mutiert

Der Spiele-Publisher Square Enix schaffte es zuerst durch seine Tochter IO Interactive in eine etwas missliche Lage zu gelangen, als diese den berüchtigten Sexy-Nonnen-Trailer für Hitman Absolution der Öffentlichkeit vorstellte. In diesem brachte der Protagonist des Spiels – Klon 47 – eine Gruppe Nonnen in sexy Fetisch-Kostümen auf brutale Weise um die Ecke. Danach wurden weiteren Meldungen zufolge nicht nur Beschwerden über die Brutalität des Spiels insgesamt laut, sondern IO Interactive sah sich auch mit dem Vorwurf konfrontiert, sexistisch zu sein. Die darauf folgende Entschuldigung viel sehr weitläufig aus und damit nicht genug versprachen Entwickler und Publisher eine Änderung des betroffenen Levels.

Doch es scheint als hätte Square Enix keine größeren Schlüsse daraus gezogen, denn das gestern als Werbegag veröffentlichte Facebook-Game viel sofort wieder bei Kritikern negativ auf. In der kleinen App, konnte man einen virtuellen Mord an seinen Facebook-Freunden in Auftrag geben. Problematisch dabei waren vor allem die auswählbaren Gründe für den virtuellen Mord. Laut Meldungen von Rock, Paper, Shotgun fielen darunter unter anderem.

  • Her awful make-up
  • Her ginger hair
  • Her annoying laugh
  • Her strange odour
  • Her big ears
  • Her muffin top
  • Her hairy legs
  • Her small tits

Nach einer Flut an Beschwerden auf den sozialen Plattformen Facebook und Twitter über Mobbing und wiederum Sexismus, musste der Publisher die Konsequenzen ziehen und nahm das Spiel kurze Zeit später offline. Bleibt ab zu warten und spannend was sich der Publisher Square Enix als nächsten Streich für Hitman Absolution einfallen lässt.

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