Firefox 17 mit Facebook-Integration veröffentlicht - UPDATE

22.11.2012 07:54 Uhr | Geronimo

Mozilla hat die Version 17 seines Internet-Browsers Firefox veröffentlicht. Diese ermöglicht eine direkte Einbindung von Facebook und anderer sozialer Netzwerke. Auch für das Mailprogramm Thunderbird wurde ein Update herausgebracht

Mit der neuen Version des Browsers wurde die „Social-API“ eingeführt. Darüber können auf Wunsch in einer Leiste auf der rechten Seite die neuesten Feeds und Streams aus sozialen Netzwerken angezeigt werden, zudem können darüber auch Meldungen abgesetzt werden. Zugleich wurde der neue Facebook Messenger in den Browser integriert. Um die Funktionen zu aktivieren, muss in der Adresszeile „about:config“ eingegeben und aufgerufen werden, anschließend die Variablen „social.active“ und „social.enabled“ auf „True“ gesetzt werden.

Als weitere Neuerung wurde der mit Firefox 14 eingeführte Kontrollmechanismus für Add-ons Click-to-Play um eine Blockliste erweitert. Darüber werden anfällige oder veraltete Add-Ons deaktiviert und müssen vor der Nutzung vom Nutzer aktiviert werden. Zudem lassen sich Inhalte von iFrames jetzt in einer Sandbox anzeigen, was die Sicherheit des Browsers erhöhen soll. Mit der Veröffentlichung der neuen Version wird allerdings Mac OS X 10.5 von Apple nicht mehr unterstützt.

Gleichzeitig mit der neuen Version von Firefox erhält auch der Mail-Client Thunderbird ein Update. Da allerdings im August die Weiterentwicklung dieses Dienstes eingestellt wurde, handelt es sich hierbei nur um Fehlerbereinigungen und Sicherheits-Updates, die im Changelog näher erläutert werden. Nutzer der Erweiterung Quicktext klagen allerdings über Abstürze des Programms beim Verfassen von Mails, sobald der Dienst deaktiviert wurde läuft das Programm aber anscheinend fehlerfrei.

Update:
Inzwischen wurde bekannt, dass das neue Update nicht nur die im Artikel beschriebenen neuen Funktionen bringt, sondern damit auch etliche Sicherheitslücken geschlossen werden. Unter diesen befinden sich auch sechs besonders kritische Lücken, die es ermöglichen aus der Ferne Schadcode einzuschleusen. Auch neun Lücken Löcher der zweithöchsten Stufe werden mit dem Update beseitigt. Zudem wurden auch bei Thunderbird und SeaMonkey Sicherheitslöcher gestopft. Ein Update auf die neuen Versionen wird allen Nutzern dringend empfohlen!


Quelle: computerbase.de; heise.de
Bildquelle: heise.de
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