Apple iMac zeigt im Teardown schlechte Reparierbarkeit

04.12.2012 08:55 Uhr | Geronimo

Mal wieder haben die Schrauber des Reparaturdienstleisters iFixit ganze Arbeit geleistet und das neue Apple iMac 21,5“ EMC 2544 komplett demontiert. Das war allerdings schwerer als gedacht

Für die Demontage werden fünf verschiedene Schraubendreher, eine Heißluftpistole oder ein Föhn sowie diverse andere Utensilien benötigt. Mit diesen Werkzeugen lässt sich der iMac mit einem ziemlich hohen Aufwand nahezu vollständig demontieren, aber bis es soweit ist, sind einige Herausforderungen zu überwinden. Das Display beispielsweise ist komplett verklebt, weshalb es nur nach dem Erwärmen mit der oben erwähnten Heißluftpistole vom Gehäuse entfernt werden kann. Beim Vorgänger hatte Apple das noch mit Magneten gelöst. Auch die Lautsprecher lassen sich nur durch Erwärmen lösen, zuvor müssen allerdings noch Schrauben entfernt und Widerhaken gelöst werden. Erst danach bekommt man Zugriff auf das gut versteckte Mainboard, bei dem die RAM-Riegel aber immerhin nicht verlötet sind, weshalb diese austauschbar sind. Als Fazit der ganzen Prozedur vergibt iFixit schwache 3 von 10 Punkten für die Reparaturfreundlichkeit des Apple iMac.

Bei der Demontage fanden sich, wie bei Apple üblich, Bauteile vieler namhafter Hersteller. Darunter sind ein Texas Instruments Netzteil, ein Display von LG, RAM-Bausteine von Hynix, WLAN- und Bluetooth-Module von Broadcom, ein Intel i5-Prozessor (alternativ auch i7 erhältlich), eine Nvidia GT 640 M Grafikkarte und weitere Hardwarekomponenten von Intel, Texas Instruments, National Semiconductor, Analog Devices, Vimicro, Intersil und Cirrus Logic.


Quelle und Bildquelle: ifixit.com
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