Antivirenprogramme können Start von Windows 8 Apps verhindern

22.11.2012 09:48 Uhr | Geronimo

Anscheinend kommt es derzeit öfter vor, dass Nutzer von Windows 8 oder Windows RT Probleme beim Zugriff auf Windows Store Apps haben. Die Anwendungen werden entweder nicht ausgeführt oder stürzen direkt nach dem Start wieder ab. Die Ursache dafür könnten Antivirenprogramme sein

Die Blockade der Apps hat einen relativ einfachen Hintergrund: Die Apps werden unter Windows 8 oder Windows RT in ein spezielles Verzeichnis gepackt. Dieses findet sich unter „C:Program FilesWindowsApps“ oder in der deutschen Version unter „C:ProgrammeWindowsApps„. Aus Sicherheitsgründen ist selbst mit Admin-Rechten der Zugriff auf dieses Verzeichnis vollständig blockiert, da es dem Systembenutzer ‚TrustedInstaller‘ gehört.

Auch Antivirenprogramme können auf dieses Verzeichnis nicht zugreifen und es überprüfen. Sofern das entsprechende Tool diesen Umstand nicht kennt, wird es den neuen Ordner als verdächtig einstufen und unter Quarantäne stellen. Dies soll sogar bei Antivirenprogrammen passieren, die laut Hersteller für Windows 8 optimiert wurden. Betroffene Nutzer sollten also bei Problemen beim Zugriff auf ihre Apps den Virenscanner deaktivieren oder probeweise vom Rechner löschen, um den Fehler einzugrenzen.


Quelle: drwindows.de
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