AMD führt zwei neue Opteron-Baureihen für den Server-Bereich ein

06.12.2012 10:24 Uhr | POINTman

Die jetzt vorgestellten Opteron-Server-Prozessoren der Baureihen 3300 und 4300 sollen bis 2014 die vorerst letzten ihrer Art aus den Händen des Chip-Entwicklers werden

Die neuen Opteron-Modelle der 3300-Baureihe umfassen drei Modelle mit vier oder acht CPU-Kernen der Piledriver-Architektur, die mit einer Geschwindigkeit von maximal 2,8 GHz takten, im Turbo-Modus kann dieser auf bis zu 3,8 GHz ansteigen. Die Cache-Größe beträgt insgesamt, je nach Variante 8 MB oder 16 MB, wobei sowohl der L2- als auch der L3-Cache maximal 8 MB groß sind. Über den in den Prozessoren integrierten Speichercontroller können bis zu 32 GB Arbeitsspeicher angesprochen werden, wobei zwei Speicherriegel mit einer Geschwindigkeit von maximal 1600 MHz pro Kanal genutzt werden. Die neuen Server-Prozessoren für AMDs hauseigenen AM3+-Sockel weisen eine leicht gesenkte TDP zwischen 25 W und 65 W, je nach Modellvariante auf.

Bild: tomshardware

Auch die sechs Modelle der ebenfalls neu eingeführten 4300-Opteron-Baureihe, sind für leistungsfähigere Server-Systeme angedacht. Das TDP der mit vier, sechs und acht Kernen erhältlichen Prozessoren liegt zwischen 35 W und 95 W, wobei AMD hier wiederum die Verlustleistung im Gegensatz zur Vorgänger-Generation absenken konnte. Die CPUs arbeiten mit einem Takt von bis zu 3,5 GHz, bei aktiviertem Turbo können sogar bis zu 3,8 GHz erreicht werden. Von jedem CPU-Kern können zudem bis zu sechs Speicherriegel angesprochen werden, sodass der maximale Speicherausbau entsprechender Plattformen die mit zwei Opteron-Prozessoren bestückt sein können, hier bei 384 GB liegen kann, wobei der Einsatz von schnellem 1866 MHz Speicher, wie auch bei der Opteron-3300-Baureihe, zu einer Halbierung der Kapazität führt.

Quelle: tomshardware
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