• Ultra HD Blu Ray Player unter 300 Euro inklusive wichtiger Daten - UPDATE V

    01.12.2017, 16:21 Uhr:

    Dank der vierfachen Auflösung sowie besseren Farben und höherem Kontrast bietet die Ultra HD Blu Ray ein deutlich intensiveres Seherlebnis als die bisherige Blu Ray. Analog zu sinkenden Preisen bei der Software wird auch die Hardware immer günstiger. Nachfolgend ein Blick auf die preiswerten Player, die aktuell bereits ab rund 150 Euro erhältlich sind



    Als die Ultra HD Blu Ray im Frühjahr letzten Jahres auf den Markt gekommen ist, gab es gerade einmal zwei Abspielgeräte. Doch nicht nur die kleine Auswahl dämpfte das Interesse, sondern auch der Preis war ein gewaltiger Haken: es mussten mindestens 499 Euro gezahlt werden. Inzwischen hat sich nicht nur die Auswahl vergrößert, sondern auch die Preise sind erheblich gesunken. Allen Geräten gemeinsam ist, dass sie über zwei HDMI-Ausgänge verfügen und zumindest teilweise abwärtskompatibel sind. Hier eine Übersicht, was man aktuell zu welchem Preis kaufen kann.


    • LG UP970: Der Preisbrecher. Den LG-Player gibt es derzeit bereits ab 149 Euro. Dafür darf man allerdings nicht zu viel erwarten, denn er spielt zwar Inhalte in 4K ab, das jedoch nur von Ultra HD Blu Ray sowie per App von Netflix und YouTube. Andere Anbieter wie Amazon Video oder diverse Mediatheken und Videoportale bleiben außen vor. Verzichtet werden muss auch auf ein Display sowie (als einziges Gerät) die Wiedergabe von 3D Blu Ray.


    • Samsung UBD-K8500: Der Einsteiger. Früher für 499 Euro angeboten, inzwischen ab rund 190 Euro erhältlich. Muss ebenfalls ohne Display auskommen, zeigt sich bei der Wiedergabe aber etwas vielseitiger: er kann auch 3D Blu Ray wiedergeben und unterstützt Amazon Video, Netflix, YouTube sowie diverse weitere Portale. Kann im Gegensatz zum LG auch DNLA, wodurch Daten vom PC zum Fernseher übertragen werden können. Die gebogene Form im Curved-Design dürfte aber manchen abschrecken. Der Nachfolger UBD-M9500 bietet kaum mehr, ist aber ebenfalls bereits unter 300 Euro zu bekommen.


    • Panasonic DMP-UB404: Der Anspruchsvolle. Ursprünglich für 349 Euro gehandelt, mittlerweile ab 249 Euro zu bekommen. Ebenfalls ohne Display. Dafür aber mit Bestwerten bei der Bildwiedergabe sowie relativ umfangreichen Einstellmöglichkeiten. Auch beim Ton bei den Besten dabei, denn auch FLAC und High-Res Audio werden unterstützt. Bei externen Quellen gehen DNLA und Netflix, doch auf Amazon und sogar auf YouTube muss verzichtet werden.


    • Panasonic DMP-UB314: Der Abgespeckte. Bei den technischen Daten und Möglichkeiten identisch zum vorher aufgeführten Panasonic DMP-UB404, jedoch mit Einsparungen bei der Konnektivität. Gestrichen wurden der 2. HDMI-Ausgang für den Ton, der optische Digitalausgang und die Smartphone-Spiegelung per Miracast. Bei der unverbindlichen Preisempfehlung macht das gerade einmal 20 Euro (329 zu 349 Euro), doch bei den Marktpreisen sieht das ganz anders aus: den kleinsten und neuesten Panasonic-4K-Player gibt es aktuell bereits ab 179 Euro, während der etwas besser ausgestattete um die 240 Euro kostet.


    • Sony UBP-X700: Der Kompakte. Technisch vergleichbar mit dem nachfolgend genannten Gerät, weswegen unter anderem SACD und FLAC unterstützt werden. Auch bei den Anschlüssen wird vergleichbares geboten, es gibt also zweimal HDMI sowie einen optischen Ausgang. Mit einem Update im Sommer soll HDR nach Dolby Vision unterstützt werden. Der Player hat deutlich geringere Abmessungen als andere Geräte, was aber den Nachteil mit sich bringt, dass ein externes Netzteil vorhanden ist. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 269 Euro, die bei einem Marktstart im Laufe dieses Monats aber bereits (deutlich) unterboten werden dürfte.


    • Sony UBP-X800: Der Allrounder. Statt für rund 400 Euro bereits ab rund 280 Euro zu bekommen, aber immer noch ohne Display. Spielt nahezu alle Dateitypen ab, darunter auch 3D Blu Ray und "Exoten" wie DVD Audio und SACD, aber auch zahlreiche 24-Bit-Audioformate inklusive FLAC und anderen. Auch DNLA und alle namhaften Videodienste werden unterstützt. Hat aber teilweise Probleme bei der korrekten Wiedergabe, wenn die letztgenannten Möglichkeiten genutzt werden.


    • Microsoft Xbox One S: Die Vielseitige. Inzwischen ab rund 200 Euro erhältlich, im Rahmen von Aktionen manchmal sogar noch darunter. Bietet als Spielkonsole mehr, als nur die reine Wiedergabe von Filmen und Serien. Erreicht bei der Bildqualität aber nicht ganz die Werte der reinen Abspielgeräte, zudem muss mit lauterem Betriebsgeräusch und vor allem einem deutlich höherem Stromverbrauch gelebt werden. Ein Vergleich der Vor- und Nachteile der Konsole im Vergleich zu einem Player kann hier nachgelesen werden.


    Die Übersicht zeigt, dass bei Preisen unter 300 Euro fast jeder Interessent das passende Gerät findet. Allerdings zeigt sich auch, dass in dieser Preisklasse quasi bei jedem Gerät an irgendeiner Stelle Abstriche in Kauf genommen werden müssen, wobei das fehlende Display der rote Faden ist. Falls weitere Geräte hinzukommen, werden wir in einem Update dieses Ratgebers darüber berichten.


    Update, 18.12.2017, 09:55 Uhr: Den 4K-Player von LG gibt es derzeit bei einigen Händlern, darunter Amazon und Saturn, für 129 Euro. Dabei handelt es sich um einen kurzzeitigen Aktionspreis, der für manchen Schnäppchenjäger interessant sein könnte. Die restlichen Player haben sich - abgesehen von manchem Sonderangebot rund um die Xbox - im Weihnachtsgeschäft als ziemlich wertstabil erwiesen. Im kommenden Jahr ist aber mit weiteren Preissenkungen zu rechnen. Und auch einigen Abverkäufen, wenn für Nachfolger der aktuellen Geräte und Neuerscheinungen die Lager geräumt werden.


    Update, 05.01.2018, 16:19 Uhr: Die obige Übersicht wurde um einen Neuzugang erweitert. Ohne große Vorankündigung hat Panasonic mit dem DMP-UB314 ein neues Basisgerät auf den Markt gebracht, das ideal für diejenigen ist, die auf einige Schnittstellen verzichten können. Hier bekommt man beste Bild- und Tonqualität zum günstigen Preis - der neue Preis-/Leistungssieger.


    Update, 09.01.2018, 10:16 Uhr: Sony hat jetzt mit dem UBP-X700 einen weiteren 4K-Player vorgestellt, der im wahrsten Sinne der kleine Bruder des bereits erhältlichen Modells ist. Technisch auf dem Niveau des bereits erhältlichen Modells, doch in einem deutlich kleineren Gehäuse untergebracht.


    Update, 18.01.2018, 16:03 Uhr: Der in der letzten Aktualisierung vorgestellte Sony-Player ist jetzt bei ersten Händlern erhältlich. Noch liegen die Preise aber auf dem Niveau der unverbindlichen Preisempfehlung oder sogar darüber, weshalb potentielle Käufer auch wohlwollend über den kaum teureren großen Bruder nachdenken sollten. Vor allem dann, wenn bereits einige andere Geräte mit klassischer Gehäusebreite vorhanden sind, denn zu denen passt der UBP-X800 sicher besser.


    Update, 07.02.2018, 15:17 Uhr: Der Sony UBP-X700 wird jetzt offiziell an deutsche Händler ausgeliefert, weshalb er beispielsweise direkt bei Amazon gekauft werden kann. Es gilt aber weiterhin, was bereits im letzten Update gesagt wurde: der Preisunterschied zum großen Bruder ist teilweise sehr gering, weshalb überlegt werden sollte, ob man lieber ein kompaktes Gerät mit externem Netzteil oder einen Player im herkömmlichen Format mit eingebauter Stromversorgung haben möchte. Bei Amazon liegt die Differenz bei 30 Euro.

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    Meinung des Autors
    In den vergangenen eineinhalb Jahren wurde das Angebot an Ultra HD Blu Ray Playern immer größer, während die Preise deutlich gefallen sind. Da auch die bereits erhältlichen Filme inzwischen nicht mehr die Welt kosten, könnte so mancher über einen Umstieg nachdenken. Und das ist bereits weit unter 300 Euro möglich. Vielleicht auch ein Tipp für ein Weihnachtsgeschenk.Jetzt kommentieren!
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    Kommentare
    1. Avatar von JumpingJohn
      JumpingJohn -
      Preise >24,-€, im Durchschnitt eher 30,-€, pro Film ist nicht mehr die Welt? So lange Filme im Einzelhandel deutlich teurer als ein Kino-Ticket sind werden Sie von mir nicht gekauft, mag sein das es andere anders halten, aber von "nicht mehr die Welt kosten" kann hier meines Erachtens dennoch nicht gesprochen werden.
    1. Avatar von maniacu22
      maniacu22 -
      Bei mir liegen die bereitwillig zu zahlenden Preise für Standard-Blu Ray bei max 12-16 Euro und für die 3D-Version (nur Animierte Filme) bei 20-22 Euro. Mehr bin auch ich nicht bereit, auszugeben. Außerdem habe ich langsam ein Platz-Problem, da mein komplettes Film-Regal inzwischen aus allen Nähten platzt
    1. Avatar von Alfiator
      Alfiator -
      Du könntest Deine Filme ja auf z.B. einem NAS lagern;wo ein Wille ist....