• Achtung: Abzocker-Webseite mit Fake-Download zum Movie Maker ganz oben im Suchmaschinen-Ranking

    Ist man auf der Suche nach einem Download für das früher kostenlos angebotenen Tool "Windows Movie Maker" aus dem Hause Microsoft, sollte man im Netz dank verschiedenster Suchmaschinen wie Google oder Bing auch ganz schnell fündig werden. Was viele nicht wissen ist, dass Microsoft den Vertrieb des Movie Makers schon zu Beginn diesen Jahres eingestellt hat, wodurch es sich bei vielen der im Netz aufzufindenden Versionen um Fälschungen oder Raubkopien handelt, die dem Nutzer zwar das Programm im vollem Funktionsumfang zur Verfügung stellen, kurze Zeit später aber zur Kasse bitten. Da sich genau solch eine betrügerische Webseite bei der Suche nach "Movie Maker" im Ranking verschiedenster Suchmaschinen ganz weit oben befindet, sollte man in diesem Fall besondere Vorsicht walten lassen



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    Das Internet ist dermaßen umfangreich, dass es fast unmöglich ist, Abzockern die über ihre Webseiten gefälschte oder auch raubkopierte Softwareprodukte anbieten, Herr zu werden. Doch waren diese im Suchmaschinenranking in der Regel selten auf den ersten Ergebnis-Seiten zu finden - bis jetzt. Wie das Sicherheitsunternehmen ESET jetzt berichtet, hat es die betrügerische Webseite "windows-movie-maker.org" bis ganz nach oben bei vielen Suchmaschinenrankings geschafft, wodurch Nutzer von Google & Co. Gefahr laufen, diese Seite wohl als erstes anzuklicken.


    Leider weiß nicht jeder Windows-Nutzer, dass es das früher kostenlose Angebot seitens Microsoft seit Anfang diesen Jahres nicht mehr gibt, da die Videoschnitt-Software unter Windows 10 durch die neuen Story-Remix-Funktionen ersetzt werden sollen, die bislang aber noch auf sich warten lassen. Somit bleibt vielen Nutzern keine Wahl, bei einer Neuinstallation von Windows 10 im Netz nach alten Versionen von Windows Movie Maker zu suchen.


    Lädt man allerdings von den erstbesten Ergebnissen, welche Google & Co. anbieten, kann man schnell Opfer einer Webseite von Betrügern zu werden, da diese in letzter Zeit erstaunlich gut auf das Auffinden über Suchmaschinen optimiert worden sind. Die betroffenen Opfer merken allerdings erst zu Spät, dass sie Betrügern ins Netz getappt sind, da es sich bei der heruntergeladenen Version des Videoschnittprogramms um eine angebliche Test-Version handelt, die für 30 Euro freigeschaltet werden muss.



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    Aus diesem Grund empfiehlt es sich immer, Downloads ausschließlich von vertrauenswürdigen Quellen zu beziehen, welche im Falle des Windows Movie Maker die Webseite des Herstellers direkt oder aber die mittlerweile angebotene Alternative aus dem Windows Store darstellt.



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    Meinung des Autors
    Augen auf bei der Nutzung des Internet. Das gilt nicht nur beim Download von irgendwelchen Programmen, Tools und Ähnlichem, sondern auch beim Besuch von Webseiten. Keine Firewall und auch kein Antivirus-Programm sind in der Lage, leichtsinnige Nutzer zu 100% schützen zu können. Wer sich allerdings auch auf der Datenautobahn an die Regeln hält, dürfte deutlich weniger in "Unfälle" verwickelt werden.Jetzt kommentieren!
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    Kommentare
    1. Avatar von Hups
      Hups -
      Seit es unseren Downloadbereich nicht mehr gibt, halte ich mich auch an die Herstellerseiten oder gehe über das Downloadportal von ComputerBase.
      Auf gut Glück einen gefundenen Downloadlink über Google ist nie eine gute Wahl.
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