• Apple iOS 11: kompatible Geräte und Vorbereitungen zum Update - UPDATE II

    07.09.2017, 10:36 Uhr:

    In der kommenden Woche wird Apple neben neuer Hardware wie iPhone 8 auch ein umfangreiches Update seines mobilen Betriebssystems iOS präsentieren. Wir erklären nachfolgend, auf welchen Geräten dieses genutzt werden kann und was vor der Installation beachtet werden sollte. Und wir geben einen Tipp, ob man die neue Version sofort installieren soll



    Kompatibilität:


    Das kommende iOS 11 wird auf acht iPhone-Modellen, auf zehn iPad-Versionen und auf einem einzigen iPod installiert werden können (neue Geräte, die von Apple in der kommenden Woche vorgestellt werden, kommen natürlich direkt mit iOS 11 auf den Markt). Folgende Geräte sind kompatibel:


    iPhone
    iPad iPod
    iPhone 7 iPad Pro (12,9", 2. Generation) iPod touch (6. Generation)
    iPhone 7 Plus iPad Pro (12,9", 1. Generation)
    iPhone 6s iPad Pro (10,5")
    iPhone 6s Plus iPad Pro (9,7")
    iPhone 6 iPad Air 2
    iPhone 6 Plus iPad Air
    iPhone SE iPad (5. Generation)
    iPhone 5s iPad Mini 4
    iPad Mini 3
    iPad Mini 2

    Alle anderen mobilen Apple-Geräte bleiben auf dem Stand von iOS 10 oder früher und werden keine weiteren Funktionsupdates mehr erhalten.


    Vorbereitung:


    Apple ist bei Updates üblicherweise extrem zuverlässig. Da es sich jedoch um eine extrem umfangreiche Aktualisierung inklusive Versionssprung handelt, wird dringend empfohlen, vor der Installation eine Datensicherung durchzuführen. Dies ist auf einem PC oder Mac per iTunes möglich, alternativ steht auch die iCloud zur Verfügung. Wie ein solches Backup durchgeführt, erklärt Apple auf dieser Support-Seite. Je nach Größe des belegten Speicherplatzes im Gerät und auch in Abhängigkeit vom Zeitpunkt des letzten Backups kann das sichern von Musik, Videos, Fotos und Apps sehr viel Zeit beanspruchen.


    Benötigte Daten:


    Um das Update auszuführen, werden folgende Angaben benötigt:


    • PIN beziehungsweise Code, mit dem das Gerät entsperrt wird
    • Apple-ID und Passwort


    Nur mit diesen Daten sind eine Entsperrung des Gerätes sowie eine erneute Anmeldung bei Diensten wie iCloud, dem Apple Store oder iMessage möglich.


    Sofort installieren oder besser warten:


    In Anbetracht der empfohlenen Datensicherung und auch der Dauer der Installation sollte das Update nicht "zwischen Tür und Angel" gestartet werden. Vielmehr sollte man warten, bis man auch wirklich die Zeit hat, den ganzen Vorgang in Ruhe durchzuziehen. Doch unabhängig davon sollte überlegt werden, ob iOS 11.0 auch tatsächlich sofort aufgespielt wird. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass eine Version iOS x.0 trotz umfangreicher Beta-Test oftmals ziemlich fehlerbehaftet ist. Zahlreiche Erfahrene Apple-Nutzer und auch diverse "Experten" empfehlen daher, auf Version iOS 11.1 zu warten, mit der die gröbsten Bugs bereinigt werden. Der Haken: üblicherweise dauert es vier bis acht Wochen, bis Version x.1 veröffentlicht wird. So lange muss dann auf die neuen Möglichkeiten von iOS 11 verzichtet werden, die Apple hier ausführlich erklärt.


    Update, 08.09.2017, 11:27 Uhr: Ergänzend noch ein Hinweis zur eigentlichen Installation des iOS 11 Updates. Es wird empfohlen, diese über iTunes durchzuführen, und nicht die Online-Funktion (Over the air oder kurz OTA) von iPhone oder iPad zu verwenden. Bei letztgenanntem Weg werden nämlich nur die geänderten Dateien eingespielt, während bei der ersten Methode tatsächlich die komplette .ipsw Datei des neuen iOS geladen und installiert wird. Nur auf dem Weg über die Zusatzsoftware von Apple wird also eine "saubere" Installation durchgeführt, die sowohl eine bessere Performance als auch einen bereinigten Speicher verspricht.


    Update, 27.09.2017, 11:25 Ihr: Apple hat gestern iOS 11.0.1 veröffentlicht. In dem rund 280 MB großen Update sind zahlreiche Fehlerbeseitigungen enthalten, und auch diverse Sicherheitslücken sollen damit geschlossen werden. Wer aus den oben angeführten Gründen mit dem Umstieg auf iOS 11 gewartet hat, kann also jetzt im Prinzip loslegen, da die meisten Bugs nun der Vergangenheit angehören sollten. Von denen es dem Vernehmen nach und auch aus eigener Erfahrung heraus ohnehin relativ wenige gibt, denn bereits die erste Version des neuen Betriebssystems läuft größtenteils stabil und ohne erkennbare Probleme. Nach der Aktualisierung sollte man den Geräten übrigens einige Zeit geben, um alle Hintergrundprozesse abzuschließen. iPhone und iPad können währenddessen zwar wie gewohnt genutzt werden, doch in den ersten ein bis zwei Stunden kann es teilweise etwas langsamer sein als unter iOS 10.

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    ?
    Meinung des Autors
    Natürlich wird das kommende iOS 11 wieder das "fortschrittlichste mobile Betriebssystem der Welt". Ungeachtet dieser Marketingaussage dürfen sich die Nutzer tatsächlich auf viele spannende Neuheiten freuen. Doch man sollte keinesfalls überstürzt an die Sache herangehen sondern entsprechende Zeit einplanen. Und es gibt sogar gute Gründe, das Update erst einmal auszulassen.Jetzt kommentieren!
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