• Sensible Technik bei Gewitter - so schützt man diese vor Überspannungen

    Durch den Klimawandel ist es in den letzten Jahren über die Sommermonate vermehrt zu Wärmegewittern und Blitzen gekommen. Aus diesem Grund sollte man mehr denn je seine technischen Geräte wie Computer & Peripherie, TV, Stereo-Anlage etc. vor sogenannten Spannungsspitzen schützen, welche durch einen Blitzeinschlag verursacht werden können. Worauf hier besonders zu achten ist, soll euch dieser kurze Praxis-Tipp nahe legen



    https://www.winboard.org/artikel-attachments/89541-sensible-technik-bei-einem-gewitter-sollte-man-den-stecker-ziehen.jpg

    Bildquelle: welt.de


    Wie die meisten sicherlich mitbekommen haben, kommt es in den letzten Jahren aufgrund des weltweiten Klimawandels insbesondere in unseren Breitengraden immer mehr zu heftigen Wärmegewittern, welche im "worst case" Spannungsspitzen im Stromnetz verursachen, die dann wiederum zum Tod von technischen Geräten sorgen können, die nicht entsprechend vor Überspannungen abgesichert sind.


    Oftmals muss der Einschlag eines Blitzes nicht Mal in unmittelbarer Umgebung stattfinden, um im Stromnetz für eine Spannungsspitze zu sorgen, die dann ein nicht gesichertes Netzteil eines PC oder anderen technischen Gerätes überhitzen lassen kann. Doch speziell bei einem PC oder einem Laptop können durch solch eine Spannungsspitze empfindliche Teile vorübergehend außer Gefecht setzen, was im schlimmsten Fall zu einem Datenverlust auf Festplatten, in Datenbanken oder Dokumenten führen kann.


    Obwohl viele moderne PC-Netzteile einen sogenannten Überspannungsschutz aufweisen, sollte jedes technische Gerät, ganz gleich ob es sich hierbei um einen Computer, dessen Monitor, ein Fernseher oder eine Stereo-Anlage handelt, mit einer extra Steckdosenleiste abgesichert sein, die über einen Überspannungsschutz verfügt. Allerdings kann auch solch eine spezielle Steckdosenleiste keinen vollständigen Schutz bieten, weshalb Experten immer noch dazu raten, bei extrem schweren Gewittern die Geräte nicht anzuschalten und bestenfalls ganz vom Stromnetz zu trennen.

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    Sensible Technik bei Gewitter - so schützt man diese vor Überspannungen

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    Meinung des Autors
    Wie unterschiedlich Geräte bei einem Gewitter reagieren können, habe ich erst vor gut zwei Wochen bei einem Filme-Abend feststellen müssen. Bei einem Gewitter habe ich Freunde zum Filme-Abend eingeladen, bei welchem wir uns diverse Filme auf dem TV angesehen haben, die wiederum von meinem Film-Server abgespielt worden sind. Als ein Blitz in weiter Ferne eingeschlagen ist, schien ein EMP dafür gesorgt zu haben, dass der Fernseher selbst kurz ausgegangen ist, während der Server (mit einem Enermax Platimax-Netzteil) weiter den Film abgespielt hat. Das Phänomen haben wir dann noch ein zweites Mal beobachten können, bis das Gewitter vorüber gezogen ist. Auch wenn es der Smart-TV überlebt hat, hätte man in diesem Fall sicherlich auf die Experten-Ratschläge hören und die Geräte komplett vom Stromnetz trennen sollen.Jetzt kommentieren!
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    Kommentare
    1. Avatar von Alfiator
      Alfiator -
      Wir wollen mal nicht gleich mit Atombomben die Spatzen bekämpfen: Ich denke das kein EMP Deine Probleme verursacht hat sondern das z.B. kurz die Spannung zusammengebrochen ist und das NT des Filmservers eine höhere Stützzeit hatte und die Ausfallzeit damit gut überbrücken konnte was man vom NT des TV wohl nicht behaupten kann.Da merkt man halt wo die Hersteller gespart haben.
      Für meine These spricht auch das der Blitz nicht unmittelbar in Deiner Nachbarschaft seinen Schlafplatz gesucht bzw dort geparkt hat...
    1. Avatar von maniacu22
      maniacu22 -
      EMP hört sich aber dramatischer an
    1. Avatar von WalterB
      WalterB -
      Bei direkt Einschlag ins Haus nützen die meisten Überspannungsicherungen nichts.
    1. Avatar von JumpingJohn
      JumpingJohn -
      Das würde aber ein teurer und im schlimmsten Falle nutzloser Spaß werden wenn ich 5 oder 6 Steckerleisten mit Überspannungsschutz kaufen würde. Im Falle eines direkten oder nahen einschlages würden die aber dennoch nix helfen, ein Blitz kann ohne weiteres mehrere Meter überspringen, da lacht der nur über die paar cm einer Sicherung.

      Gab vor ein paar Jahren ein gutes Beispiel in einem Ort in meiner Nähe, da ist der Blitz in eine Friedhofsmauer eingeschlagen die alle 2-3 m Armierungseisen im inneren hatte. An ein und austrittsstellen ist der Beton herausgesprengt worden. Man konnte den einschlagspunkt gut daran erkennen das die Löcher mit zunehmender entfernung kleiner wurden. Beim selben Gewitter hat ein anderer oder womöglich sogar der selbe Blitz zig Netzteile von Fritzboxen zerstört.
    1. Avatar von G-SezZ
      G-SezZ -
      Displays scheinen öfter sehr anfällig für kleine Spannungsschwankungen, das muss nicht mal in der Größenordnung sein in der eine Überspannungsschutzdose auslösen würde. (Es muss nicht mal Überspannung sein)
      Ich habe im Arbeitszimmer einen 3kW Wasserkocher neben den PCs in der Steckdose. Wenn der anspringt ist auf manchen Monitoren kurz das Bild weg. Ganz selten sind dabei auch schon Monitore aus gegangen und mussten wieder eingeschaltet werden.
    1. Avatar von Daniel85
      Daniel85 -
      sind Überspannungsschäden nicht sowieso Hausrat-Versicherungsschäden? Werden ja dann ersetzt. Zur NOt sagt man halt, man war ein paar Tage nicht zu Hause und hat die Geräte vorsichtshalber aus den Dosen gezogen, aber das eine vergessen. Das ist dann höchstens leichte Fahrlässigkeit, die die Leistungspflicht des Hausratversicherers nicht erlöschen lässt.
    1. Avatar von Alfiator
      Alfiator -
      Man sollte halt die Versicherungsbedingungen genau kennen;ich glaube ganz so einfach wie vor 10-15 Jahren ist das nicht mehr bei solchen Schäden....
    1. Avatar von microsoft
      microsoft -
      Mit Versicherungen ist es grundsätzlich schwierig wenn es um Schadensregulierung geht.
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