• Bester Gaming-PC für 1.000 Euro - UPDATE

    Wer sich einen Gaming-PC im Wert um die 1.000 Euro zulegen möchte, hat die Wahl zwischen einem Tutti-Kompletti-PC vom Händler oder einem selbst zusammengestellten und zusammengebauten PC, bei welchem die Gewichtung der einzelnen Komponenten individuell bestimmt werden kann. Je mehr Geld man für die Neuanschaffung eines PCs auszugeben bereit ist, umso größer können natürlich auch die Unterschiede zum "PC von der Stange" ausfallen. Dieser Ratgeber soll euch ein paar Zusammenstellungen aufzeigen, was sich der Preisklasse von rund 1.000 Euro erwarten lässt



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    Der große Vorteil von einem selbsterstellten Gamer PC für rund 1.000 ,- Euro ist, dass man selber die Gewichtung der Leistung bestimmen kann.

    In unserem großen Ratgeber, „Gamer PC zusammenstellen“ haben wir bereits erklärt, dass in erster Linie die Grafikkarte, dicht gefolgt von der CPU das Herzstück eines jeden Gamer PC darstellen. Auch wenn die Wahl der Komponentenhersteller keine Verpflichtung für euch darstellt, beruht diese auf diversen Test-Ergebnissen sowie auch dem Preis-Leistungs-Sieger.


    Bei einem Budget von rund 1.000,- Euro sind natürlich vielfältigere Varianten möglich, als es beispielsweise beim stark begrenzten 500-Euro-Gamer-PC oder 750-Euro-Gamer-PC der Fall ist. Zusätzlich hat jeder "Bastler" andere Vorlieben, was Hardware, Hersteller sowie Leistung anbelangt. Aus diesem Grund stellen unsere beiden Zusammenstellungen nur Rechenbeispiele dar, die sich natürlich noch individuell an den eigenen Geschmack anpassen lassen.



    PC-Option 1 mit Intel-CPU


    Mainboard: ASRock Z370 Pro4 - ca. 110€

    Prozessor: Intel Core i5-8400, 6x 2,8 GHz @4,00 GHz boxed - ca. 193€

    CPU-Kühler: EKL Alpenföhn Sella - ca. 18€

    Grafikkarten: Zotac GeForce GTX 1070 Mini 8GB - ca. 396€

    Arbeitsspeicher: Crucial Ballistix Sport LT - 16GB DDR4-2400 - ca. 134€

    M.2 -SSD: Apacer Z280 120 GB - ca. 72€

    HDD: Seagate BarraCuda 1 TB - ca. 41€

    Netzteil: be quiet! Pure Power 10 - 500Watt - ca. 56€

    Gehäuse: Fractal Design Core 3300 - ca. 58€


    Summe: 1.078€



    PC-Option 2 mit AMD-CPU


    Mainboard: ASRock AB350 Pro4 - ca. 87€

    Prozessor: AMD Ryzen 5 1600X, 6x 3,6 GHz @ 4,00 GHz - ca. 215€

    CPU-Kühler: EKL Alpenföhn Sella - ca. 18€

    Grafikkarten: Zotac GeForce GTX 1070 Mini 8GB - ca. 396€

    Arbeitsspeicher: Crucial Ballistix Sport LT - 16GB DDR4-2400 - ca. 134€

    M.2 -SSD: Apacer Z280 120 GB - ca. 72€

    HDD: Seagate BarraCuda 1 TB - ca. 41€

    Netzteil: be quiet! Pure Power 10 - 500Watt - ca. 56€

    Gehäuse: Fractal Design Core 3300 - ca. 58€


    Summe: 1.077€



    Hat man noch einen alten PC, können aus diesem unter Umständen noch Festplatten, SSDs, optische Laufwerke oder auch das Gehäuse mit Netzteil übernommen werden.


    Ansonsten lassen sich folgende Komponenten optional hinzufügen, die allerdings nicht mit in die Berechnung des 1.000 Euro einfließen:



    • Betriebssystem
    • DVD-Laufwerk
    • separate Soundkarte
    • größere Festplatten
    • optionale Gehäuselüfter, je nach Gehäuse
    • Monitor
    • Tastatur, Maus und weitere Eingabegeräte wie Joystick, Gamepad, Lenkrad etc

    Fazit:


    Alle beiden Gaming-PC-Varianten sind in der Lage alle aktuellen Spiele in 1.920 x 1.080 sowie in 2.560 x 1.440 Bildpunkten mit Bildverbesserungen wie AA/AF in höchster Stufe flüssig darzustellen.

    Da allerdings beide PC-Varianten einen nehezu identischen Preis aufweisen, ist hier die AMD-Variante vorzuziehen, da sich diese noch minimal höher takten lässt und zudem den Vorteil von SMT mit sich bringt. Dadurch können insgesamt 12 Threads gleichzeitig abgearbeitet werden, während die Intel-CPU in dieser Preisklasse dagegen "nur" mit sechs Kernen aufwarten kann. Da die Vega 56 aus dem Hause AMD derzeit mit mindestens 465 Euro stett des empfohlenen Verkaufspreises in Höhe von 399 Euro zu Buche schlägt, bleibt derzeit nur der Griff zu einer GeForce GTX 1070, welche hinsichtlich ihrer Leistung auf ähnlichem Niveau liegt. Sollte sich die Liefer- und Preissituation bei AMD wieder ändern, werden wir das AMD-Modell zu gegebener Zeit als Alternative anbieten.


    Für weitere Fragen oder auch Anregungen, nach welchen Gesichtspunkten ihr euren Gaming-PC zusammenstellen könnt, steht euch euer Winboard-Forum zur Verfügung.

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    Bester Gaming-PC für 1.000 Euro - UPDATE

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    Meinung des Autors
    Für ein Budget um die 1.000 Euro erhält man schon einen sehr soliden Gaming-PC, der auch die kommenden Jahre für keinerlei Probleme bei allen erscheinenden Games in Full-HD und teilweise auch WQHD-Auflösung machen sollte. Wer einen Gaming-PC für Ultra-HD-Gaming haben möchte, sollte auf den letzten Ratgeber gespannt sein, der noch vor Weihnachten online gehen wird.Jetzt kommentieren!
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    Kommentare
    1. Avatar von maniacu22
      maniacu22 -
      ist auch okay, aber du hast schon gesehen, dass es sich bei der SSD um eine M.2 PCIe handelt, oder? Eine Standard-SSD kann man auf Wunsch ja immer noch nachkaufen. Fürs BS sollten aber 120 GB locker reichen.

      Edit: beim Board habe ich auch zuerst das ITX im Blick gehabt, aber wer später dann eine dedizierte Soundkarte nachrüsten möchte, hat ein Problem. Gehäuse ist natürlich Geschmacksache.

      Alles in allem siehst du aber, dass es nicht gerade einfach ist, einen PC für 1.000 Euro zusammenzustellen, da es so viele verschiedene Möglichkeiten gibt, die zudem auch noch die allgemeine und spätere Möglichkeit zum Auf- und Nachrüsten gewährleisten sollte.
    1. Avatar von JollyRoger2408
      JollyRoger2408 -
      Das mit der PCIe SSD habe ich gesehen, nur bringt die in einem Gaming-PC wenig bis gar keinen Vorteil:
      In der Praxis zeigen sich die Vorteile der schnellen PCIe-SSDs vor allem dann, wenn es um große Dateitransfers geht. Anwendungen werden nur wenig beschleunigt und der Unterschied zu SATA-Modellen ist hier gering. Alltagsanwendungen profitieren vom NVMe-Protokoll kaum.
      Quelle: ComputerBase
      Da hat man von einer größeren Standard SATA SSD mMn deutlich mehr, da ja hier auch das/die aktuell gespielte(n) Spiel(e) installiert werden sollte(n). Bringt zwar nicht mehr FPS aber deutlich schnellere Ladezeiten.

      Das vom mir gewählte Board ist kein ITX, sondern ein µATX Board; da passt, wenn benötigt, auch noch die eine oder andere Erweiterungskarte drauf.

      Ja, ist nicht ganz einfach und die doch recht hohen Hardware-Preise tun da ein Übriges. In Wahrheit reichen 1000,- nicht. Sieht man ja bei unseren Zusammenstellungen; wir sind beide um ca. 80,- drüber und das sind erst die GH Bestpreise der einzelnen Komponenten. Um diesen Betrag hat man die Teile noch nicht zu Hause am Tisch liegen.
    1. Avatar von Alfiator
      Alfiator -
      Wie doch die Zeit vergeht;in einem Jahr passiert halt recht viel.Gibt ja mittlerweile Haufen neues Zeugs....