• PC-reinigen: richtig gemachtes Clean-Up von Gehäuse, Grafikkarte sowie CPU-Kühler - UPDATE

    Der Sommer mit seinen Temperaturen jenseits der 30 Grad steht wieder vor der Tür, wodurch auch die Rechner auf der nördlichen Halbkugel genau wie wir Menschen mit der Hitze zu kämpfen haben werden. Insbesondere die luftgekühlten Rechnersysteme haben die Eigenart, teilweise als Staubsauger zu fungieren, wodurch sich nicht nur die Lüfter, sondern auch die Kühlkörper und gegebenenfalls die Staubfilter derart mit Dreck zusetzen. Dadurch kann die Kühlleistung herabgesetzt werden, was oftmals zum Hitzetot der Hardware führt. Damit dieses Worst-Case-Szenario nicht eintritt, möchte ich euch noch einmal rechtzeitig diesen Ratgeber ins Gedächtnis rufen



    https://www.winboard.org/artikel-attachments/66784-b-chieftec-cs601.jpg


    UPDATE vom 08.08.2018 - 14:45 Uhr


    Der diesjährige Sommer sprengt bezüglich der Temperaturen alle Rekorde. Diese hohen Temperaturen bis fast 40° Celsius sind nicht nur für unser Wohlbefinden eine Katastrophe, sondern auch für die von uns verwendete Technik. Um letztere mit einem möglichst langen Leben zu versehen, weisen wir noch einmal auf unseren Clean-Up-Artikel hin, welcher beschreibt, wie man das Gehäuse, die Grafikkarte uns auch den CPU-Kühler professionell von Staub und Ablagerungen befreit, damit die maximal mögliche Kühlleistung zum Tragen kommt.



    UPDATE vom 31.05.2017 - 16:09 Uhr


    Mit Temperaturen von mehr als 30 Grad scheint seit Ende vergangenen Wochenendes der Sommer in Deutschland Einzug gehalten zu haben. Auch wenn es jetzt schon wieder leicht abgekühlt ist, werden die warmen Tage mit Sicherheit wieder kommen, an denen nicht nur wir selbst, sondern auch unsere Hardware - sprich der Computer - mit Hitzeproblemen zu kämpfen haben wird. Aus diesem Grund möchte ich euch an den Frühjahrsputz beziehungsweise die Reinigung eures PCs aufmerksam machen, damit auch eure Technik an den warmen Tagen immer einen "kühlen Kopf" bewahren kann.



    Original-Ratgeber vom 18.06.2013 15:27 Uhr:


    Anhand eines Beispiels wollen wir euch erläutern, worauf es bei der Reinigung eines PCs ankommt. Als Beispielrechner dient uns zwar ein betagter AMD 64 in einem Chieftech CS601-Gehäuse, soll aber trotzdem stellvertretend für sämtliche Rechner-Generationen gelten.



    Vorbereitung:

    Viele Computerbesitzer haben neben ihrem Rechner auch noch einen Drucker, Maus und Tastatur, Scanner (falls nicht schon als Multifunktionsgerät), Boxen, Mikrofon und/oder Webcam, Joystick, Gamepad, externe Festplatten und noch vieles mehr am Computer angeschlossen. Diese vielen Kabel zu unterscheiden, kann einen "normalen" User schon überfordern, solche Fälle sind leider bekannt. Deshalb ist es wichtig, dass man die Kabel gewissenhaft entfernt und sich diese vielleicht markiert. Desweiteren ist ein Tisch ein sinnvoller Platz für die Reinigung, da man dort auf einer optimalen Höhe arbeiten kann.



    Benötigte Werzeuge:

    Je nach Verschmutzungsgrad sind mehr oder auch weniger Werkzeuge notwendig, wir beschränken uns in folgender Liste auf die wichtigsten Utensilien:



    • Kreuzschraubendreher in diversen Größen (magnetisch von Vorteil)
    • ein großer weicher Pinsel
    • Druckluft, entweder aus einem Kompressor oder aus der Dose (gibt es im Elektronikfachmarkt)
    • Tücher, entweder aus Stoff oder auch Küchenrolle
    • eine Flasche Glasreiniger
    • Wärmeleitpaste (um die alte zu erneuern)
    • Spatel zum Auftragen der Paste, ist kein Spatel vorhanden, reicht auch ein Stück Papier oder eine Geldkarte
    • Bei stärkerer Verschmutzung Staubsauger mit schmaler Düse
    • Antistatikband um elektrostatische Aufladungen und der damit verbundenen möglichen Beschädigung der Komponenten vorzubeugen


    Die Reinigung:


    Bevor man mit der Reinigung beginnt, sollten alle möglichen Türen/Klappen/Fenster des Gehäuses entfernt werden. Viele Gehäuse haben Rändelschrauben, andere durchdachte Schraubenlose Mechanismen, die Seitenwände der meisten Gehäuse sind jedoch mittels Kreuzschrauben befestigt.

    Durch Entfernen der Schrauben gelangen wir an das Innenleben des Computers und verschafft sich einen ersten Überblick zum Grad der Verschmutzung.



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    Die Bilder sprechen für sich, dennoch haben wir schon schlimmer gewartete PCs gesehen. So gesehen kann man den Verschmutzungsgrad unseres Probanten ins gute Mittelfeld einordnen, dennoch ist eine Reinigung notwendig. Als nächsten Schritt haben wir noch die Frontblende entfernt und können erkennen, dass trotz fehlender Frontlüfter eine Menge Staub und Schmutz angesogen wurde, welcher den Luftstrom zwar noch nicht behindert, aber dennoch einer zwingenden Reinigung bedarf. Für den groben Schmutz empfiehlt es sich, gleich den Staubsauger zu benutzen (nur an Gehäuseteilen), den Rest entfernt man mittels Druckluft sowie dem weichen Pinsel.




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    Nach dem Entfernen des groben Schmutzes kann man, je nachdem wie Sauber man es haben möchte, den "Feinstaub" mit Glasreiniger auf einem Lappen reinigen. Der Teil des Lufteinlasses ist jetzt "bereinigt". Im hinterem Teil des Gehäuses, wo sich das Netzteil sowie zwei Lüfter befinden, sollte ebenfalls eine gründliche Reinigung erfolgen, bevor die Lüfter aufgrund von zu viel Dreck ihren Dienst quittieren. Zum Reinigen der Lüfter wird empfohlen, diese auszubauen und mittels Pinsel und Druckluft vom gröbsten Schmutz zu befreien. Anschließend werden die Ventilatoren noch mit einem feuchten Tuch (Glasreiniger) in einen neuwertigen Zustand versetzt. Bevor man die Lüfter wieder einsetzt, sollten die Lüfteröffnungen ebenfalls gereinigt werden. Je nach Gehäuse und verbauter Lüfter kann dieser Arbeitsschritt mehr oder weniger zeitaufwändig ausfallen.

    Nachdem alle Gehäuselüfter gereinigt sind, kommen die Komponenten an die Reihe, welche ebenfalls mit Luft gekühlt werden.



    Die Grafikkarte:

    Um die Grafikkarte auch effektiv Reinigen zu können, wird empfohlen, diese auszubauen. Zum Ausbau ist es nötig, die Stromzufuhr vom Netzteil zu trennen sowie die Arretierung am Kartenslot zu lösen. In unserem Fall handelst es sich zwar um eine AGP-Karte, aber bei PCIe gibt es diese Arretierung auch, wenn auch in etwas anderer Form. Wieder einmal kommt der weiche Pinsel zum Einsatz welcher mittels Druckluft unterstützt wird.



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    ACHTUNG, nur für Fortgeschrittene und auf eigene Gefahr!!!
    Wer wie in unserem Fall schon Erfahrungen mit Grafikkartenkühlern gemacht hat, kann diesen auf eigene Gefahr entfernen um durch komplettes Zerlegen ein gründlicheres Reinigungsergebnis erzielen. Zugleich kann in diesem Zuge auch die Wärmeleitpaste erneuert werden. Resultat ist eine fast neuwertige Grafikkarte, obwohl die in unserem Fall verwendete ATI 9800 Pro mitsamt ArcticCooler von HIS schon ein Museumsstück darstellt.

    Der Prozessor:

    Wie auch schon bei der Grafikkarte empfehlen wir diesen Schritt nur Usern, die sich damit auskennen bzw. das Risiko kennen! Für alle, die sich das nicht zutrauen, reicht die Reinigung mittels Pinsel und Luftdruck.

    Um auch hier ein besseres Reinigungsergebnis zu erhalten, haben wir kurzerhand den CPU-Kühlkörper vom Sockel getrennt und man kann deutlich erkennen, dass selbst unter dem Kühlkörper, neben dem Sockel (in unserem Fall der betagte Sockel 939) mehr als genug Schmutz vorzufinden ist, welcher sich ohne das Entfernen schwer beseitigen hätte können. Zudem lässt sich auch sehen, dass die Wärmeleitpaste nicht mehr taufrisch und eine „Neubestückung“ sinnvoll ist.



    Bild 1 von 3https://www.winboard.org/artikel-attachments/66779-amd64c.jpg
    Bild 2 von 3https://www.winboard.org/artikel-attachments/66780-amd64b.jpg
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    Den CPU-Kühlkörper haben wir mittels Pinsel und Druckluft absolut sauber bekommen. Der Lüfter des Kühlers wurde ebenfalls mittels Druckluft und anschließend mit einem feuchten Tuch gereinigt. Mit diesem Tuch haben wir ebenfalls die Reste der Wärmeleitpaste entfernen können. Gleiches haben wir noch mit dem Prozessor vor, welcher dazu vom Sockel entnommen wird und ebenfalls mit einem weichen Tuch bearbeitet wird.

    Mittels Druckluft und unter Zuhilfenahme des Pinsels haben wir den Schmutz rings um den Sockel ebenfalls entfernen können. Anschließend wird die CPU wieder auf den Sockel gesteckt, Wärmeleitpaste mittels Spatel bzw. gefaltetem Papierstreifen aufgetragen und den sauberen Kühlkörper wieder befestigt. Zum Schluß werden noch die Stromanschlüsse des Lüfters mit dem Board verbunden und alles ist wie neu.


    Restliches Gehäuse reinigen:

    Wenn Bedarf besteht, kann man das Netzteil auch mittels Druckluft einer Reinigung unterziehen. Anschließend ist noch der Gehäuseboden dran, da sich dort der meiste Schmutz ansammelt. Den Boden sowie andere Gehäuseteile lassen sich mit einem feuchten Tuch reinigen. Je nach Gehäuse, verbauten Komponenten sowie Netzteil (modular/non-modular) kann man vor der Fertigstellung die Kabel noch sortieren und mit Kabelbindern fixieren, um einen besseren Luftstrom im Gehäuse zu bekommen.



    Bild 1 von 2https://www.winboard.org/artikel-attachments/66782-finish1.jpg
    Bild 2 von 2https://www.winboard.org/artikel-attachments/66783-finish2.jpg


    Das Gehäuse wird anschließend wieder verschlossen, Seitenteile montiert und verschraubt. Alle Kabel kommen wieder an ihren Platz und der Sommer kann kommen.



    Wir hoffen, dass die hier vorliegenden Informationen sinnvoll sind, dass eure Rechner fir für den Sommer werden. Kommentare sowie sinnvolle Ergänzungen sind ausdrücklich erwünscht!!



    Euer Winboard-Team wünscht einen schönen Sommer

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    PC-reinigen: richtig gemachtes Clean-Up von Gehäuse, Grafikkarte sowie CPU-Kühler - UPDATE

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    Meinung des Autors
    Frühjahrsputz ist angesagt. Das betrifft nicht nur die Fenster, Möbel oder vielleicht auch das Auto, sondern auch die oftmals teure und sensible Technik wie den Heimcomputer. Gerade wenn der PC jeden Tag läuft, sollte dieser abhängig von den Umgebungsbedingungen mindestens 2x im Jahr einer gründlichen Reinigung unterzogen werden.Jetzt kommentieren!
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    Kommentare
    1. Avatar von Erli
      Erli -
      Das erinnert mich daran auch wieder mal eine Reinigung durchzuführen, für den Bericht!
    1. Avatar von Schnick-Schnack
      Schnick-Schnack -
      ... gut gemachter Hinweis / Bericht / Anleitung

      Aber auch bei diesem Hinweis / Bericht / Anleitung gilt ... "erst denken , dann lenken" ... und nicht gleich wild und überstürzt los basteln .

      Sich evtl. ab und an helfen lassen , oder VORHER fragen ist keine Schande .

      @Daniel Erler ...War mit Sicherheit viel Arbeit ...

      Weiter unten ein Link , warum man mit einem PC , bzw. den Bauteilen eines PC vernünftig umgehen sollte , und wenn eine Reinigung / Umbau oder gar Reparatur macht , wissen sollte WAS man da auch macht bzw. machen sollte / muss und vor allem beachten sollte bzw. muss .

      Das mal so als zarten Hinweis an unsere selbst ernannten "Techniker" .

      http://www.dau-alarm.de/gallery.html

      Gruß

      Schnick-Schnack
    1. Avatar von juergen1
      juergen1 -
      Würde es nicht reichen, mit einer dünnen Druckluftdüse den PC auszublasen.
      Wenn die Luft rein ist, ist der PC sauber.
      Jedenfalls muß man da doch nicht alles 'zerlegen'.
      Mach ich mit der Armatur, Sitze im Auto genauso.
      Alle Türen aufmachen, daß man ordentlich durchblasen kann, fertig.
      Natürlich muß da vorne schon was rauskommen,
      mit einer Fahrrad-Luftpumpe kommst da sinnesgemäß nicht weit.

      Wenn der PC aber mittlerweile schon so 'verschmutzt' ist, daß die Teile überhitzen,
      dann rede ich aber nicht mehr von einer Reinigung, sondern Wartung, wo Kühlkörper,Kühlpaste etc. erneuert werden muß. Das können dann aber keine Laien machen, da müssen dann Leute dran, die sich da auskennen.

      Prinzipiell würde ich mich sowieso nach einer Freeware umschauen, die dir die Temperaturen des Prozessors, Grafikkarte, Mainbord und Festplatte immer anzeigen.
      Prozessor : unter 50 Grad, Grafik : um die 50 Grad, bei Spielen wirds über 80 Grad gefährlich, Hauptplatine unter 40 Grad, Festplatte kleiner bis um die 50 Grad
      Das sind so die Normalwerte, so weiß man, daß der PC noch ordentlich gekühlt wird.
    1. Avatar von Schnick-Schnack
      Schnick-Schnack -
      Zitat Zitat von juergen1 Beitrag anzeigen
      Würde es nicht reichen, mit einer dünnen Druckluftdüse den PC auszublasen.
      Wenn die Luft rein ist, ist der PC sauber.
      Jedenfalls muß man da doch nicht alles 'zerlegen'.
      Mach ich mit der Armatur, Sitze im Auto genauso.
      Alle Türen aufmachen, daß man ordentlich durchblasen kann, fertig.
      Natürlich muß da vorne schon was rauskommen,
      mit einer Fahrrad-Luftpumpe kommst da sinnesgemäß nicht weit.

      Wenn der PC aber mittlerweile schon so 'verschmutzt' ist, daß die Teile überhitzen,
      dann rede ich aber nicht mehr von einer Reinigung, sondern Wartung, wo Kühlkörper,Kühlpaste etc. erneuert werden muß. Das können dann aber keine Laien machen, da müssen dann Leute dran, die sich da auskennen.

      Prinzipiell würde ich mich sowieso nach einer Freeware umschauen, die dir die Temperaturen des Prozessors, Grafikkarte, Mainbord und Festplatte immer anzeigen.
      Prozessor : unter 50 Grad, Grafik : um die 50 Grad, bei Spielen wirds über 80 Grad gefährlich, Hauptplatine unter 40 Grad, Festplatte kleiner bis um die 50 Grad
      Das sind so die Normalwerte, so weiß man, daß der PC noch ordentlich gekühlt wird.
      ... eine gewissenhafte Reinigung ist mehr oder weniger eine "kleine" Wartung ...

      Gruß

      Schnick-Schnack
    1. Avatar von juergen1
      juergen1 -
      OK, Einverstanden.

      Künftig heißt es nicht mehr, ich putze Fenster,
      sondern ich warte Fenster.

      Reinigungskräfte heißen ab sofort Wartungskräfte

      Das Wort 'Reinigung' muß in den künftigen Duden gestrichen werden.
    1. Avatar von maniacu22
      maniacu22 -
      Nana juergen,

      zumal es gibt immer Unterschiede zwischen PCs aus einem Raucher- und Nichtraucherhaushalt. Während du mit deiner Reinigung ausschließlich mit Druckluft bei einem Nichtraucher-PC "vielleicht" noch etwas erreichen würdest (falls man das in regelmäßigen Abständen von 2-3 Monaten macht), gibt es Leute, die 2-4 Jahre ihren PC nicht öffnen oder Reinigen, und dazu dann noch schön den blauen Dunst um Mithilfe zur Verschmutzung ziehen.
      Dort reicht es nicht mehr, einfach "nur" Druckluft anzuwenden, da muss eben etwas größeres Geschütz aufgefahren werden :-D ergo zerlegen = warten, oder machen lassen, oder neu kaufen (was der Industrie natürlich am besten gefällt )

      PS.: weil du das so schön mit Autos vergleichst! Zu meinem Abitur habe ich den "gebrauchten" meiner Mama gesponsored bekommen und ich sage dir, dass da mit Türen auf und bissi "drüberwischen" nicht im Geringsten etwas gebracht hätte, da musste auch eine professionellere Reinigung her, die ich zwar selber gemacht habe, aber trotzdem sehr aufwendig mit Himmel waschen, und eine volle Inspektion, da der Wagen jehrelang einfach nur "genutzt" wurde. So ist das bei vielen Computern eben auch, werden genutzt solange es geht und sich ein sch.... um die Reinigug gekümmert, weil wenn kaputt dann kauft man eben neu. :-( Ein Elend in dieser Wegwerfgesellschaft

      Gruß Daniel
    1. Avatar von juergen1
      juergen1 -
      Ich meine daß sich der meiste Dreck im Auto als Staub ansammelt,
      und da bläst mal ordentlich durchs Auto, und lässt die Türen auf.
      Was meinste was du da wegbläst.
      Das macht zu mehr als 80% des ganzen Drecks aus.

      Wenn du dich aber auch im Haushalt umschaust, ist der meiste Dreck, ganz gewöhnlicher Staub, und das sieht im PC auch nicht anders aus.

      Ordentlich mal durchgeblasen, das reicht.
      Porentief rein, kriegst du einen PC ohnehin nicht.

      Daß Kühlerpaste etc. mal erneuert werden muß, ist klar,
      das ist aber normaler Verschleiß, wie beim Auto die Bremsscheiben auch.

      Bei Raucher fällt dies halt öfter an, als bei Nichtraucher. Ist aber mit allem so, mußt öfters Tapezieren etc.

      Und um einen Überblick zu erhalten, wann die Grenze erreicht ist,
      hab ich das ja mit den Temperaturen erwähnt.
      Immer ein Auge drauf halten, ist die halbe Miete.

      Natürlich spielt es auch eine Rolle, wie du mit den Sachen umgehst.
      Wenn du natürlich per Drive In Hamburger beim 'MC-es' holst und die im Auto isst, da ist dann klar nichts mehr mit durchblasen.

      UNd wenn du einen Pc an einen Ort hinstellst, wo ohnehin schon viel Staub liegt, also den nicht vorher abgesaugt hast, dann kannst dir ja ausrechnen, wie der PC bald im Inneren aussieht.
      Man muß jetzt nicht einen Putz-Fimmel haben. Aber je mehr man Pfleglist mit Dingen umgeht, umso länger hat man dran, ist aber logisch.

      Außerdem würde ich das mit dem PC reinigen nicht zu ernst nehmen.
      Schau dich mal in den Firmen um, da laufen Tag und Nacht Computergesteuerte Maschinen. Was meinste wie die Luft dort verunreinigt ist, nicht nur durch normalen Staub, sondern inform von zusätzlicher fein versträubter Bohremulsionen, die sich mit der Luft verteilt. Oder die PC's in den Büros.
      Die laufen schon über 10 Jahre, ohne daß da mal einer die PC's überhaupt mal geöffnet hat, mal mit nem Tuch über den Monitorbildschirm, das ist aber auch grad alles, wenn überhaupt, und ?
      Die laufen auch noch...
      Da werden eher PC's durch veralterter Hardware entsorgt,
      als daß da mal was gereinigt wird.
    1. Avatar von Schnick-Schnack
      Schnick-Schnack -
      Zitat Zitat von juergen1 Beitrag anzeigen
      OK, Einverstanden.

      Künftig heißt es nicht mehr, ich putze Fenster,
      sondern ich warte Fenster.

      Reinigungskräfte heißen ab sofort Wartungskräfte

      Das Wort 'Reinigung' muß in den künftigen Duden gestrichen werden.
      ... gut gekontert

      Gruß

      Schnick-Schnack
    1. Avatar von automatthias
      automatthias -
      Fehlt da nicht noch ein Antistatik-Armband ?
    1. Avatar von Schnick-Schnack
      Schnick-Schnack -
      Zitat Zitat von juergen1 Beitrag anzeigen
      .... Außerdem würde ich das mit dem PC reinigen nicht zu ernst nehmen.
      Schau dich mal in den Firmen um, da laufen Tag und Nacht Computergesteuerte Maschinen. Was meinste wie die Luft dort verunreinigt ist, nicht nur durch normalen Staub, sondern inform von zusätzlicher fein versträubter Bohremulsionen, die sich mit der Luft verteilt. Oder die PC's in den Büros.
      Die laufen schon über 10 Jahre, ohne daß da mal einer die PC's überhaupt mal geöffnet hat, mal mit nem Tuch über den Monitorbildschirm, das ist aber auch grad alles, wenn überhaupt, und ?
      Die laufen auch noch...
      Da werden eher PC's durch veralterter Hardware entsorgt,
      als daß da mal was gereinigt wird.
      Siehe mal hier nach http://www.dau-alarm.de/g_sonst.html

      Die PC´s wie Du sie dann beschreibst , sehen dann oft so , aus , wie auf einigen dieser Bilder eindrucksvoll zu erkennen .

      Aber OK , wer einen "normalo" PC von der "Stange" hat , vielleicht lohnt sich die Arbeit nach der Zeit auch nicht mehr , aber es gibt auch Enthusiasten , die sehr viel Geld in teure Hardware investieren . Deren PC´s sind meist weit in die Zukunft gerüstet .

      Oft sind das in den Firmen auch Leasing PC´s , und ich kenne nur zu GUT , wie die nach Ablauf der Leasingzeit innen und außen aussehen , bzw. in welch technischem Zustand die sind .

      Rechner die in Werkstätten benutzt werden , haben auch oft "Filterkassetten" oder ähnliches . Aber OK , es soll auch Firmen geben , die damit sehr leichtsinnig umgehen , und das sind dann oft die Kunden , wo wir hin müssen , es sei denn , das die selbst einen IT Haustechniker haben .

      Aber egal , wer seinen PC liebt und viel Geld investiert hat , der pflegt IHN auch , bzw. sollte IHN pflegen . Zumindest spart adäquate Pflege (Reinigung / Wartung) viel Geld .

      Ich habe und kenne viele Kunden , die haben ihren liebgewonnen PC durch mangelnde Sauberkeit im PC verloren , und mussten sich oft zähneknirschend einen neuen kaufen .

      Ich habe die denen dann auch immer gerne verkauft , oder wenn es noch ging , bzw. wirtschaftlich vertretbar war repariert . Mit einer bzw. durch eine regelmäßigen Reinigung wären die erheblich billiger weg gekommen .

      Aber das muss jeder selber wissen ......

      Gruß

      Schnick-Schnack
    1. Avatar von Slayer10061977
      Slayer10061977 -
      Zitat Zitat von automatthias Beitrag anzeigen
      Fehlt da nicht noch ein Antistatik-Armband ?
      Bei einem Profi Pflicht!

      Für Amateure und Otto-Normal-Verbraucher reicht es auch sich an einem Heizkörper o.ä. vor Arbeiten am PC zu entladen...
    1. Avatar von maniacu22
      maniacu22 -
      habs mal bei den benötigten Werkzeug nachgetragen