• Formel 1 'F1 TV Pro': offizielles Streaming-Portal gestartet - Informationen, Preise und Haken

    Über 20 Jahre lang war Sky die erste Anlaufstelle für Formel 1 Fans in Deutschland. Seit diesem Jahr ist das nicht mehr der Fall, doch die kurzzeitig vom Renngeschehen unterbrochenen Dauerwerbesendungen bei RTL sind kaum eine Alternative. Doch diese gibt es jetzt in Form einer eigenen Streaming-Plattform, die seit heute verfügbar ist. Doch dabei gibt es noch sehr viel Luft nach oben



    Die Nutzer des neuen Portals können zwischen zwei verschiedenen Paketen wählen. Das Basispaket "F1 TV" bietet keinen Livestream, ermöglicht aber unter anderem zeitversetztes Ansehen, den Zugriff auf Zeit-Daten und den Zugang zum Formel-1-Archiv mit historischen Aufnahmen. Das kostet 2,99 Euro im Monat oder 26,99 Euro im Jahr. Das Komplettpaket "F1 TV Pro" bringt zusätzlich die Live-Berichterstattung von allen Trainings, dem Qualifying sowie dem Rennen. Dabei kann frei zwischen der normalen Berichterstattung, sowie diversen Onboard-Kameras gewählt werden. Beim Kommentar greift man auf den von RTL zurück, sofern verfügbar. Zudem gibt es diverse Zusatzinformationen, die dem Grundpaket vorenthalten bleiben. Die Kosten liegen bei 7,99 Euro pro Monat oder jährlich 64,99 Euro.


    Gleichzeitig können bis zu drei Geräte genutzt werden. Den Livestream kann man derzeit aber nur auf einem PC oder Laptop im Browser verfolgen, denn Apps für Android und iOS, diverse Smart TV Fernseher und externe Geräte wie Amazon Fire TV oder Apple TV sollen erst im Lauf der Saison folgen. Das gilt auch für die Liveübertragung der Rahmenrennen von Formel 2, GP3 und Porsche Supercup, die ebenfalls erst in den nächsten Monaten angeboten werden werden. Derzeit bezahlt man also den vollen Preis, muss aber mit diversen Einschränkungen leben. Zu denen zählt auch, dass "nur" in HD-Qualität gesendet wird und auf Ultra HD verzichtet werden muss. Insofern ist es doppelt ärgerlich, dass auf die bei anderen Streaming-Diensten übliche kostenlose Testphase nicht angeboten wird und die Kunden quasi die Katze im Sack kaufen müssen.


    Wen das nicht schreckt, der kann sich auf dieser (inzwischen auch auf deutsch verfügbaren) Homepage anmelden. Für die Bezahlung stehen allerdings nur Mastercard, Visa und Visa Debit zur Verfügung; Überweisung, Einzugsermächtigung und PayPal sind hingegen nicht möglich.

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    Meinung des Autors
    Warum das Geld mit einem Pay-TV-Sender teilen, wenn man es selber einkassieren kann - diese durchaus nicht unlogische Überlegung des neuen Formel 1 Besitzers führt dazu, dass es seit heute ein eigenes Streaming-Portal der "Königsklasse des Motorsports" gibt. Doch dessen Start ist extrem holprig, denn die Liste der noch nicht verfügbaren Möglichkeiten ist sehr lang. Da ist es doppelt traurig, dass potenzielle Kunden das Ganze nicht einmal kostenlos testen können.Jetzt kommentieren!
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