• Windows 10 Insider-Build 17115: Abschluss der Bugfixes sowie Test neuer Privatsphäre-Einstellungen

    Noch am gestrigen Abend hat Microsoft die neue Windows 10 Insider-Build für die Nutzer des Fast Rings frei gegeben, welche zwar wie schon ihre Vorgänger auch, keinerlei neuen Features mehr enthält, dafür aber bezüglich des Bugfixings so weit ist, dass unter "bekannte Probleme" aktuell alles abgearbeitet ist und diese gar nicht mehr aufgeführt wird. Zusätzlich gibt es ein paar Änderungen bei den Privatsphäre-Einstellungen, welche aktuell noch via Zufallsprinzip in kompakter oder auch ausführlicher Weise dem Nutzer präsentiert werden



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    Mit der Bereitstellung der aktuellen Insider Build 17115 für die Insider des Fast Rings am gestrigen Abend zeigt sich, dass Microsoft in den letzten Tagen und Wochen vor der Veröffentlichung des Redstone-4-Updates nicht untätig gewesen ist. Wie die Insider-Chefin Dona Sarkar sowie der Senior Program Manager Brandon LeBlanc im Windows-Blog erläutern, soll man mit dem Bugfixing bereits so weit sein, dass alle bekannten Fehler weitestgehend abgearbeitet sind und somit eine entsprechende Auflistung nicht mehr nötig sei. Da es sich aber nach wie vor um eine Fast-Ring-Build handelt, welche nur rudimentäre Tests durchlaufen hat, sollten die Nutzer allerdings auch nicht davon ausgehen, dass die Build 17115 absolut fehlerfrei sei. Als Windows Insider habe man schließlich die Aufgabe, nach "neuen" Fehlern Ausschau zu halten.


    Obwohl neue Features so kurz vor Release der Redstone-4-Build wie schon in den vorherigen Insider-Builds nicht zu erwarten sind, testet Microsoft in der neuen 17115 überarbeitete Privatsphäre-Einstellungen, die den Windows-Insidern allerdings per Zufallsprinzip zugeteilt werden, um aussagekräftige Feedbacks zu erhalten. "Nicht jeder wird das gleiche Setup erleben. Beispielsweise werden einige Benutzer ihre Einstellungen in einem einzigen Bildschirm überprüfen, in dem Auswahlmöglichkeiten wie"Find My Device" und"Inking & Typing" unabhängig voneinander ausgewählt werden können."



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    "[...] Andere wiederum erhalten sieben individuelle Bildschirme, die jeweils einer einzigen Privatsphäre-Einstellung mit der empfohlenen Microsoft-Auswahl für das beste Windows 10-Erlebnis gewidmet sind, das durch eine gepunktete Linie gekennzeichnet ist. Sie müssen eine Auswahl treffen und dann auf"Übernehmen" klicken, um zum nächsten Bildschirm zu gelangen."



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    Grund für diesen Test sind Kritiken von Windows-Nutzern, dass die erste, kompakte Übersicht mit ihren Kurzbeschreibungen zu wenig über die einzelnen Punkte ausgesagt hätte. Deshalb testet man jetzt Variante Nummer Zwei, welche jeden Schritt bis ins kleinste Detail erklärt, was allerdings auch mehr "Klick-Arbeit" bedeutet.


    Abschließend noch die Änderungen, Verbesserungen und Korrekturen (maschinelle Übersetzung):



    • Wenn Sie versucht haben, eine Datei zu öffnen, die nur von OneDrive online verfügbar war und nicht zuvor auf Ihren PC heruntergeladen wurde (markiert mit einem grünen Häkchen im Datei-Explorer), konnte Ihr PC einen Bugcheck (GSOD) durchführen.
    • Wir haben ein Problem behoben, bei dem nach der Installation beim ersten benutzergesteuerten Neustart oder Herunterfahren eine kleine Anzahl von Geräten ein Szenario erlebte, bei dem das Betriebssystem nicht richtig geladen werden konnte und möglicherweise in einen Neustart-Schleifenzustand eingetreten ist.
    • Wir haben ein Problem behoben, bei dem der Microsoft Store nach dem Upgrade komplett kaputt oder ganz verschwunden sein könnte.
    • Wir haben ein Problem behoben, bei dem Sie den Zugriff auf Ihre Videobibliothek verweigert haben, wenn Sie Filme und Fernseher nicht in Ihre Videobibliothek aufgenommen haben (über die Option "Filme und Fernseher auf Ihre Videobibliothek zugreifen lassen?"). Popup-Fenster oder über die Privatsphäre-Einstellungen von Windows), stürzte Movies & TV ab, wenn Sie zum Reiter "Persönlich" navigierten.
    • Wir haben zwei Probleme behoben, die sich auf die Benutzerfreundlichkeit von Windows Mixed Reality auf dem vorherigen Build ausgewirkt haben (Windows Mixed Reality läuft mit einer sehr niedrigen Framerate (8-10fps) und ein möglicher Absturz beim Start, der dazu führen könnte, dass Windows Mixed Reality nicht funktioniert).
    • Wir haben ein Problem behoben, das bei kürzlichen Flügen auftrat, das dazu führte, dass der Direct Messages-Abschnitt von Twitter.com möglicherweise nicht in Microsoft Edge gerendert wurde.
    • Wir haben ein Problem aus den letzten Flügen behoben, das dazu führte, dass Präzisionstouchpads periodisch einige Versuche benötigen, um die Maus bewegen zu können.
    • Wir haben ein Problem behoben, das sich auf das italienische Touch-Tastatur-Layout auswirkte, bei dem die Periodentaste als Löschtaste in UWP-Anwendungen fungierte.
    • Wir haben ein Problem behoben, das sich auf das tschechische Touch-Tastatur-Layout auswirkte, bei dem Zahlen in der &123-Ansicht nicht in UWP-Anwendungen eingefügt werden konnten.
    • Wir haben ein Problem behoben, bei dem Sie nicht mit dem Touchscreen mit der Zeitachsen-Scrollbar interagieren konnten.
    • Wir haben ein Problem behoben, bei dem ein fehlgeschlagenes App-Update dazu führen konnte, dass die App von der Taskleiste entfernt wurde.
    • Es wurde ein Problem behoben, bei dem die Steuerelemente in den Unterseiten der Focus Assist Settings keine zugänglichen Beschriftungen hatten.
    • Wir haben ein Problem der letzten Flüge behoben, bei dem man nach dem Starten, Minimieren und Schließen von UWP-Anwendungen nicht mehr in der Lage war, UWP-Anwendungen zu starten.



    Bekannte Probleme:



    • Es gibt derzeit keine bekannten Probleme für diese Build, aber wenn irgendwelche Probleme aufgrund von Insider-Feedback entdeckt werden, werden diese hier nachgereicht werden.



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    Meinung des Autors
    So langsam wird es wirklich ernst. Die neue RS4, für die es im Übrigen immer noch keinen Namen gibt, steht kurz vor ihrer Veröffentlichung. Letzte gröbere Fehler wurden gefixed. Allerdings verstehe ich nicht, warum Microsoft wieder versucht, es bezüglich der Privatsphäre-Einstellungen während der Installation jedem Nutzer recht zu machen. Ja, es funktioniert, aber es war ein Zeit-/Entsicklungsaufwand dafür nötig, der an anderen Stellen vielleicht hätte sinnvoller eingesetzt werden können. Wie immer, ist das aber Jammern auf hohem Niveau. Chapeau Microsoft.Jetzt kommentieren!
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