• AMD Radeon Software Adrenalin Editon 18.2.3 mit Spieleoptimierungen und Fehlerbereinigungen

    Kurz vor Monatsende hat AMD noch einen neuen Adrenalin-Treiber mit der Versionsnummer 18.2.3 veröffentlicht, welcher neben Optimierungen für die Spiele "Sea of Thieves", "Final Fantasy XII The Zodiac Age" sowie "Brass Tactics" auch eine Menge an allgemeinen Fehlerkorrekturen beinhaltet, die zum Beispiel mit dem Freesync-Support zusammenhängen



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    Obwohl sich der Februar mit großen Schritten seinem Ende neigt und AMD üblicherweise schon zu Monatsbeginn neue Grafikkarten-Treiber veröffentlicht, hat man nun doch noch einen weiteren Treiber für den Monat Februar vorgesehen, welcher die Seriennummer 18.2.3 trägt und neben Optimierungen für die Spiele "Sea of Thieves", "Final Fantasy XII The Zodiac Age" sowie "Brass Tactics" auch eine Menge an allgemeinen Fehlerkorrekturen beinhaltet, die unter anderem den Freesync-Support betreffen. Laut Release-Notes von AMD sehen die Änderungen und Verbesserungen wie folgt aus:



    Unterstützung für


    • Sea of Thieves™
    • Bis zu 29% schnellere Leistung mit der Radeon Software Adrenalin Edition 18.2.3 auf der Radeon™ RX Vega 64 (8GB) Grafikkarte als mit der Radeon Software Adrenalin Edition 18.2.2 bei 3840x2160. RS-215
    • Bis zu 39% schnellere Leistung mit der Radeon Software Adrenalin Edition 18.2.3 auf der Radeon™ RX 580 (8GB) Grafikkarte als mit der Radeon Software Adrenalin Edition 18.2.2 bei 1920x1080. RS-216
    • Brass Tactics™
    • Final Fantasy® XII The Zodiac Age
    • Bis zu 13% schnellere Leistung mit Radeon Software Adrenalin Edition 18.2.3 auf der Radeon™ RX Vega 56 (8GB) Grafikkarte als mit Radeon Software Adrenalin Edition 18.2.2 bei 2560x1440. RS-212
    • Bis zu 20% schnellere Leistung mit der Radeon Software Adrenalin Edition 18.2.3 auf der Radeon™ RX 580 (8GB) Grafikkarte als mit der Radeon Software Adrenalin Edition 18.2.2 bei 2560x1440p. RS-213



    Behobene Probleme:



    • Radeon FreeSync kann während der Chrome-Videowiedergabe intermittierend fehlerhaft einrasten, was zu einem Flackern der Wiedergabe führen kann.
    • Radeon FreeSync kann schnell zwischen Min- und Max-Bereich wechseln, wenn es aktiviert ist, was bei Vollbild-Spielen auf Multi-Display-Systemen zu Stottern führt.
    • Wenn Enhanced Sync auf einigen mit Radeon FreeSync verbundenen Displays aktiviert ist, kann es zu einem Flackern der Performance-Metrik-Overlays kommen.
    • Radeon Overlay kann geringfügiges Flackern aufweisen, wenn es aktiviert ist, während Sie Spiele mit der Vulkan™ API spielen.
    • Fortnite™ kann bei einigen Voreinstellungen für die Grafikqualität zu Licht- oder Nebelschäden führen.
    • Radeon ReLive Instant Replay-Clips können zeitweilig kleine Mengen an Audioverzerrungen enthalten.
    • Middle-earth™: Shadow of War™ kann einen Programmabsturz erleiden, wenn es als Universal Windows® Anwendung gestartet wird.
    • For Honor™ kann es beim Start zu einem zeitweiligen Absturz der Anwendung kommen.



    Bekannte Probleme:



    • Ein zufälliger Systemausfall kann nach längerer Nutzung von Systemkonfigurationen mit 12 Grafikprozessoren für die Berechnung von Workloads auftreten.
    • Wassertexturen können in World of Final Fantasy™ fehlen.
    • Destiny 2™ kann in der Mission "Heist" auf einigen Radeon GCN1.0-Produkten eine Applikation hängen.
    • Radeon Overlay kann bei manchen Spielen zeitweise nicht aktiviert werden.
    • Der Hotkey Radeon Chill kann möglicherweise nicht zurückgesetzt werden, wenn die Radeon-Einstellungen auf die Standardeinstellungen zurückgesetzt werden.
    • Die FFmpeg-Anwendung kann eine fehlerhafte Ausgabe für H264-Videostreams erfahren.




    Die Aktualisierung des Treibers erfolgt wie gewohnt über das Adrenalin-Overlay, kann aber auch für Windows 7 sowie Windows 10 in der 32- als auch 64-Bit-Variante direkt bei AMD heruntergeladen werden.

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    Ungewöhnlich, dass AMD eine Woche vor dem nächsten Treiber-Update nochmal einen separaten Treiber zur Verfügung stellt. Aber das zeigt auch, dass man sich bei AMD bemüht, den Nutzern ihrer Produkte stets die bestmöglich Performance zu bieten.Jetzt kommentieren!
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    Kommentare
    1. Avatar von WesleyCrusher
      WesleyCrusher -
      Und welcher der "normalen" Haushalte nutzt Zitat: "Systemkonfigurationen mit 12 Grafikprozessoren" Zitat ende ? Wer wird denn hier unterstützt, wenn nicht genau die Verbrecher, nämlich die "Miner" ? Oder ziehe ich aus den ganzen Kontroversen die falschen Rückschlüsse?! Bei all dem "Theater" muß man doch eher zur Vorsicht raten, sich nicht ausgerechnet mit solchen Updates erst die Pest auf den Rechner zu holen! Auf wessen Seite stehn denn die Entwicker, sicher nicht auf Seiten des "kleinen Mannes"!
      Und zusätzlich muß ich meine Erfahrungswerte mit Software sowie reinen Games benennen, die 10 und 15 Jahre alt sind: mit jedem Update mehrten sich Probleme mit solcher Software, die dann nicht mehr ordentlich läuft, Probleme auftraten, die zuvor gar nicht da waren. Weil man in der Treiberentwicklung wie das Pferd mit Scheuklappen nur das neueste vom neuesten vor Augen hat. Man verbessert aktuellste Geschichten und reißt mit dem Hintern altgestande Software ein. Wer "brav" stets den Updatemeldungen des Treibers folgt, der kommt aus Problemsuchen auf dem System gar nicht mehr raus. Ganz nebenbei nervt es ungeheuer, bald jeden 2. bis 5. Tag die Meldung zu bekommen "es steht ein neuer Treiber zur Verfügung" laden Sie hier, laden Sie da. Befolgt man es, im irrigen Glauben, "gut, dauert max 15 Minuten dann kannst ja weiter machen", wird man eines besseren belehrt, mit "es ist ein Fehler aufgetreten, XY kann nicht ausgeführt werden" und dann fängt man an, nach Ursachen zu suchen. An einem System das läuft, sollte man nicht "herum doktern" denn dann updatet man es kaputt. Wie oft hatte ich nach Treiberupdates der Grafikkarte dann die berüchtigten Probleme mit der d3d11.dll, was man dann nicht behoben bekommt, Spiele, die bis dahin flüssig liefen, nun plötzlich abstürzten, einfroren. Da dann "zurückrudern" den alten Treiber wieder drauf war "Pustekuchen", hat man die Pest erst auf dem System, kann man das Pferd auch erschießen. Ich halte von diesen ganzen Treiberupdates gar nichts, zumal die Sachen, die diese Treiberupdates "verschlimmbessern" auf meinem System gar nicht zum Einatz kommen. Ich kenn noch nicht mal die Namen der Titel, was diese Treiberupdates an angeblichen Problemen beheben sollen.
    1. Avatar von maniacu22
      maniacu22 -
      Dich zwingt doch NIEMAND, dein bestehendes und sauber funktionierendes System mit neuen Treibern auszustatten, solange du das nicht aufgrund eines der neuen Games (welches du spielen möchtest) vielleicht doch musst, da dieses ansonsten nicht optimal läuft. Auch ich installiere nicht immer die neuesten Treiber. Ich habe beispielsweise immer noch den 17.12.2 installiert und damit galoppiert meine Fury X bestens. Und zurückrudern funktioniert zumindest bei AMD, da diese immer noch in denen ihrer Datenbank aufgehoben werden. Wie lange, kann ich dir jetzt allerdings genauso wenig sagen, wie ich die Treibersituation bei Nvidia einschätzen kann.

      Fakt ist, dass ich trotzdem weiter die Hinweise auf neue Treiber geben werde, weil es den einen oder anderen vielleicht doch interessiert, der Probleme mit einem älteren Treiber hat.
    1. Avatar von WesleyCrusher
      WesleyCrusher -
      Das hast Du leider nicht verstanden, ob bei AMD der alte Treiber noch da ist oder nicht, nützt einem doch nichts. Tritt das Problem mit dem neuen Treiber auf, behebt sich das nicht, wenn man wieder den alten aufspielt! Diese Treiber greifen so tief ins System ein, da fliegen einem die codecs und wie das alles heißt um die Ohren.
      Ich habe meine persönliche Meinung abgegeben, nichts anderes. Ich weiß nicht, wie man da heraus lesen kann, ich würde mich daran stören, ob Hinweise zu neuen Treibern gegeben werden, oder gar, das zwischen den Zeilen zu untersagen. Das ist mir doch "Jacke". Meine Position ist nicht die, des technikversierten Beruflers, sondern die des exzessiven Endkundens, ich "arbeite" damit. Und dem entsprechend gebe ich meine Rückmeldung ab, denn für andere liest sich so ein Bericht stets "easy" und "iss ja alles ganz toll" bis sie mit auf die Nase fallen. Es ist nicht mein Hintergrund, irgend etwas "madig" zu machen, sondern ich sehe es als meine Verantwortung, auf so etwas hinzuweisen, sonst entbehrt sich jegliche Schreiberlaubnis für mich. Denn rate ich zu was, so habe ich dafür auch die Verantwortung gegen über dem hilfesuchenden, ihm keinen Schaden zu zufügen, sehr ähnlich dem Aeskulap-Eid der Ärzte.

      Ergänzung:
      Dem hinzufügend, der ausdrücklichen Warnung vor diesem ganzen Automatismus, der oftmals mehr Schaden als Nutzen bringt, sei auch die einstige Partnerschaft zwischen AMD und Raptr benannt. AMD hat sich von Raptr getrennt, nicht zuletzt der ganzen Beschwerden, was Raptr an den Programmen anstellte. Verantwortlich wollt immer keiner sein, wenn das Kind in den Brunnen fällt.