• InSpectre: mit diesem Tool lässt sich das System auf Anfälligkeiten gegenüber Spectre und Meltdown prüfen

    Das Sicherheitsunternehmen Gibson Research Corporation, welches auf einen Erfahrungsschatz von weit mehr als 20 Jahren zurückgreifen kann, hat mit InSpectre ein kleines Tool erstellt, mit welchem schnell und unkompliziert noch mögliche Sicherheitslücken gegenüber Spectre und Meltdown herauskristallisiert werden können. Das kleine 122 KB große Tool, welches auf den Namen InSpectre hört, wird zudem kostenlos angeboten, so dass es wirklich jeder nutzen kann



    https://www.winboard.org/artikel-attachments/91539-meltdown-spectre-kernel-vulnerability.png


    Nach den bisherigen Windows-Updates, dem Schließen der Sicherheitslücken in den Browsern sowie auch die kürzlich bereit gestellten, neuen BIOS-Versionen für Intel-Systeme sind viele der PC-Nutzer immer noch verunsichert, ob das eigene System gegen Spectre und Meltdown (ausschließlich bei Intel-CPUs) abgesichert ist. Neben einigen, teilweise auch von uns vorgestellten Tools und Webseiten bietet das von Gibson Research Corporation erstellte, 122 KB große Tool "InSpectre" nicht nur die Möglichkeit eines umfassenden Tests gegen die beiden Spectre-Sicherheitslücken sowie auch die Meltdown-Gefahr. Zusätzlich wird am Ende des Tests eine Übersicht ausgegeben, welche nicht nur den aktuellen Zustand des Systems offenbart, sondern auch mögliche Leistungseinbußen berücksichtigt, die bewiesener Maßen durch die aktuellen BIOS-Updates hervorgerufen werden.









    Das unter dem Link grc.com/inspectre downloadbare Tool ist schnell heruntergeladen und ausgeführt. Je nach verwendeten und abgesicherten System gibt die Detailansicht weitere Hinweise darüber, ob sich zum Beispiel die Windows-Version auf dem neuesten Stand befindet und/oder auch die Registry entsprechend gegen Spectre und Meltdown abgesichert ist.


    Laut den Kollegen von deskmodder ist das Tool sowohl ab Windows XP mit jeder Windows-Version kompatibel, so dass niemand aufgrund älterer Hard- oder Software Einschränkungen unterliegen sollte.

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    InSpectre: mit diesem Tool lässt sich das System auf Anfälligkeiten gegenüber Spectre und Meltdown prüfen

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    Meinung des Autors
    Auch wenn das Tool zu einer verbesserten Aufklärung beitragen soll, muss ich sagen, dass ich persönlich nicht sonderlich viel schlauer geworden bin. Ja, ich weiß jetzt, dass mein Windows 10 auf dem aktuellsten Stand ist und aufgrund der Ryzen-CPU gegenüber Meltdown nicht bedroht bin. Dennoch bräuchte ich als AMD-User auch noch in irgendeiner Form ein BIOS-Update, so wie es die letzten Tage für Intel-Hardware ausgerollt wird. Aber selbst wenn mir als Testergebnis alles grün = sicher angezeigt werden würde, wäre ich persönlich immer noch skeptisch, da man nach der Spectre/Meltdown-Geschichte -, die intern schon seit mehreren Jahre bekannt ist, nur nicht nach außen kommuniziert worden ist - nie wirklich sicher sein kann, welche Scheunentore noch offen stehen könnten, von denen wir User einfach nichts wissen (dürfen/sollen). Probiert dennoch mal das Tool bei euch aus, da es euch auch Hinweise darauf gibt, ob euer Windows/Registry abgesichert ist.Jetzt kommentieren!
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    1. Avatar von HerrAbisZ
      HerrAbisZ -
      Das Tool scheint aber nur die Updates zu prüfen ?

      Mein oller P4 ist ja angeblich nicht betroffen, aber auch nicht geschützt an meinem XP PC ?
    1. Avatar von Alfiator
      Alfiator -
      Dein P4 ist definitiv betroffen...