• Windows 10: Abonnements in Universal Apps jetzt möglich

    Microsoft bietet App-Entwicklern jetzt eine Einnahmequelle an, die bei Android und iOS bereits seit Jahren genutzt werden kann. Gemeint ist eine regelmäßige Gebühr für die Nutzung anstelle einer einmaligen Zahlung



    Bislang konnten bei Windows 10 nur Kauf-Apps angeboten werden. Ein fortlaufendes Abo-Bezahlmodell hingegen war bislang nicht vorhanden, doch das ändert sich jetzt. Bei neu erstellten Anwendungen kann festgelegt werden, dass die Nutzer regelmäßig bezahlen müssen, um das Programm in vollem Umfang nutzen zu können. Als Bezahlfrist können monatlich, alle drei oder sechs Monate, jährlich oder alle zwei Jahre ausgewählt werden. Es können auch kostenlose Probephasen angeboten werden, die wahlweise eine Woche oder einen Monat dauern.


    Für die Anbieter kann das überaus lukrativ sein, denn von den Gebühren werden ihnen 85 Prozent (abzüglich anfallender Steuern) ausgezahlt. Diese Angabe hat aber einen kleinen Haken, denn sie gilt nicht für Spiele. Bei diesen gibt es nämlich nur 70 Prozent des Abonnementspreises (abzüglich anfallender Steuern). Eine Begründung für diese Ungleichbehandlung liefert Microsoft allerdings nicht. Und es gibt noch einen weiteren Haken, denn auf den Rechnern der Nutzer muss mindestens Windows 10 Version 1607 (Anniversary Update) installiert sein. Andernfalls kann das Abonnement nicht angeboten werden.


    Die Nutzer eines Abos können ihre Daten über diese Microsoft-Homepage verwalten, sofern sie sich mit dem Microsoft-Account anmelden. Dort finden sich alle Abonnements, die abgeschlossen wurden, mit Optionen zum Kündigen oder zum Ändern der mit einem Abonnement verbundenen Zahlungsweise.

    (Quelle: Microsoft)
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    Windows 10: Abonnements in Universal Apps jetzt möglich

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    Meinung des Autors
    So mancher dürfte angesichts der jüngsten Ankündigung von Microsoft ein wenig verblüfft sein. Gemeint ist aber nicht, dass in Windows 10 jetzt Abos für Apps angeboten werden können, sondern dass es diese Möglichkeit bisher nicht gegeben hat. Vielleicht hätte man in Redmond mal über den Tellerrand schauen sollen, denn bei den Mitbewerbern Apple und Google gibt es das bereits seit einer gefühlten Ewigkeit.Jetzt kommentieren!
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