• Amazon Books - stationäre Filialen bald auch in Deutschland

    Nachdem Amazon im November 2015 seine erste, stationäre Filiale unter der Bezeichnung "Amazon Books" in der Heimatstadt Seattle eröffnet hat, haben in den vergangenen zwei Jahren zwölf weitere Geschäftseröffnungen Anschluss gefunden, die sich aktuell ausschließlich auf Standorte in den USA begrenzen. Obwohl sich eine weitere Expansion hauptsächlich auf die USA konzentrieren soll, gibt es jetzt auch eine erste offizielle Bestätigung, dass dieses Geschäftsprinzip auch für Deutschland geplant ist. Eine Antwort auf das wann und wo bleibt man uns derzeit allerdings schuldig



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    Auch wenn der Einkauf über das Internet von vielen Menschen als sehr bequem bezeichnet werden kann, ist der tritt vor die Haustür, verbunden mit einem Besuch der "City" mit ihren öffentlichen Läden doch etwas vollkommen anderes und wiederum für viele Menschen nicht wegzudiskutieren. Dieses Problem hat auch Amazon schon vor Jahren erkannt und im November 2015 in einem Modell-Versuch seine erste stationäre Filiale in der Heimatstadt Seattle geöffnet. Die Geschäftsidee ist so gut angelaufen, dass mittlerweile zwölf weitere Filialen entstanden sind, wobei Anfangs die üblichen Metropolen gemieden worden sind. Neben Seattle folgten Filialen in Städten wie Portland, Dedham (bei Boston), San Diego sowie San Jose, bevor dann in die Metropolen wie New York oder Los Angeles angebunden worden sind. Weitere Metropolregionen wie Washington D.C. sowie Atlanta sind bereits in Planung.


    Doch bei der Expansion alleine in den USA soll es nicht bleiben. Amazon-Deutschland-Chef Ralf Kleber äußerte sich gegenüber der WAZ, ob Amazon-Filialen wie sie in den USA errichtet worden sind, auch hier in Deutschland denkbar wären, sehr unmissverständlich: "Das ist keine Frage des Ob, sondern des Wann."[...]"Kunden lieben Vielfalt online und im klassischen Handel. Letzterer steht in Deutschland immer noch für 90 bis 95 Prozent des Handelsumsatzes. Und wir werden uns nie dem verschließen, was der Kunde will." Unklar ist auch der Ort der ersten Amazon-Filiale in Deutschland. Geht man nach dem Vorbild in den Vereinigten Staaten, dann dürften wohl Berlin, Hamburg, München und Köln als Metropolregionen vermutlich vorerst herausfallen.


    Ebenso wenig, wie sich Kleber zu einem genauerem Datum äußern wollte, bleibt auch abzuwarten, ob die Sortiments-Breite sowie auch Preisgestaltung dem US-Modell ähneln werden. In den US-Filialen wird neben den klassischen Büchern auch die hauseigene Hardware wie zum Beispiel die Fire-Tablets angeboten, wobei die Preise denen des Online-Portals gleichen. Als Prime-Mitglied wird der gleiche Rabatt wie auch beim Online-Kauf gewährt.


    Bezüglich der Medienberichte vor einigen Tagen, dass Paketzustelldienste eine zusätzliche Gebühr für Lieferungen bis an die Haustür in Aussicht stellen und nur noch die Auslieferung bis zu einem Paket-Shop ohne Aufpreis angeboten würden, erteilte Kleber mit folgenden Worten eine klare Absage: "Das kommentiere ich nicht. Aber wir nennen uns die Erfinder des versandfreien Zustellens. Amazon Prime gibt es jetzt seit zehn Jahren. Und unsere Kunden finden das gut." Stattdessen könne man sich eine engere Zusammenarbeit mit mehreren Paketdiensten vorstellen, zumindest in Ballungsräumen. Unter der Schirmherrschaft eines gemeinsamen Partnerunternehmens würde das zur Folge haben, dass nicht mehr jeder Paketdienst einzeln in den Innenstädten zustellt, wodurch der Verkehr entlastet und damit einhergehend die Pünktlichkeit der Lieferungen zunehmen würde. Allerdings befände man sich aktuell noch in der Planungsphase, womit die Auswirkungen der Umsetzung noch nicht abzusehen seien.

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    Hmm, ich möchte mich dieses Mal gerne m(einer) Meinung enthalten, da das hier ansonsten ausarten könnte.Jetzt kommentieren!
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