• Windows 10: "Sets"-Funktion wird nicht Bestandteil des kommenden Redstone-4-Updates sein

    Noch Ende November hat Windows-Chef Terry Myerson die beiden neuen Funktionen "Sets" sowie "Timeline" für die kommenden Windows-10-Insider-Builds angekündigt. Allerdings ist kein Wort darüber gefallen, dass diese Funktionen dann auch im kommenden, für Frühjahr 2018 angekündigten Redstone-4-Feature-Update enthalten sein werden. Im Rahmen eines Insider-Webcasts hat Microsoft gestern offiziell mitgeteilt, dass Timeline zwar vorhanden sein wird, die "Sets" Funktion allerdings in absehbarer Zeit nur in eine Insider-Version schaffen wirdund somit auch nicht für das Redstone-4-Update eingeplant sei



    https://www.winboard.org/artikel-attachments/91204-windows-10-redstone-thumb.jpg


    Nachdem Terry Myerson gegen Ende November die beiden Funktionen "Timeline" sowie "Sets" vorgestellt und für kommende Insider-Preview-Builds angekündigt hat, ist man in den Medien davon ausgegangen, dass beide Funktionen nach ihrer Testphase in einer der Insider-Builds auch in die kommende und offizielle RS4-Build eingebunden werden.


    Während die Timeline-Funktion, welche dem Nutzer weiterhin Zugriff auf alle Apps, Daten oder auch Webseiten erlaubt, die zu einem früheren Zeitpunkt schon bearbeitet worden sind, mit hoher Wahrscheinlichkeit bis zur Veröffentlichung der Redstone 4 im Frühjahr 2018 in Windows 10 eingebunden sein dürfte, sieht das bei der Sets-Funktion gänzlich anders aus. Sets soll es dem Nutzer wiederum ermöglichen, verschiedenste Anwendungen in einem Fenster nach Themenbereichen individuell zusammenzufassen zu können, ähnlich wie man dies schon von den aktuellen Browser-Fenstern her kennt.


    Wie die Kollegen von drwindows via onmfst.com nun berichten, soll Jason Howard von Microsoft über einen Insider-Webcast richtig gestellt haben, dass in dem für Frühjahr 2018 erwarteten RS4-Update zwar die Timeline-Funktion, aber nicht "Sets" enthalten sein wird. Es wäre niemals offiziell die Rede davon gewesen, dass Sets im kommenden Feature-Update mit an Bord wäre. Weder im ursprünglichen Blogpost von Terry Myerson, noch im nachfolgenden Vorstellungs-Clip:





    Um eventuell enttäuschte oder aufgeregte Gemüter zu beruhigen, erklärt man aber, dass die "Sets"-Funktion in einer der kommenden Insider-Builds integriert werden wird, damit zumindest die Teilnehmer des Insider-Programms ausgiebige Tests durchführen können.

    Dieser Artikel war interessant bzw. lesenswert? Die Redaktion freut sich über jede Unterstützung wie z.B. die Nutzung unseres -Partner-Links oder unseres -Partner-Links . Du hilfst uns damit, weiterhin auf nervige Layer- sowie Popunder-Werbung zu verzichten und auch allgemein immer mehr Werbebanner abzubauen. Vielen Dank.
    Gefällt dir der Artikel

    Windows 10: "Sets"-Funktion wird nicht Bestandteil des kommenden Redstone-4-Updates sein

    ?
    Meinung des Autors
    Auch hier wiederhole ich gerne noch einmal meine Meinung über zu viele Funktionen in zu schneller Zeit für Windows 10. Microsoft hat hier und dort noch kleinere und vielleicht auch größere Baustellen, die auch erst einmal beseitigt werden müssen, bevor man das System mit noch mehr Funktionen ausstattet, welche viele Nutzer sowieso nicht nutzen können, da sie Beispielsweise immer noch auf der Version 1607 oder 1703 fest hängen, aus welchen Gründen auch immer. Ein neues, größeres Feature pro Feature-Update würde mir in dem halbjährlichen Update-Turnus auch vollkommen reichen. Im Grunde ist das schon fast zu viel, oder wie seht ihr das?Jetzt kommentieren!
    Möchtest du über neue Artikel benachrichtigt werden?

    1. Trage dich in unseren Newsletter ein, um bei einem neuen Artikel (oder einmal täglich / wöchentlich) per E-Mail informiert zu werden

    2. Und / oder folge uns auf Facebook, Google oder Twitter um keinen News- oder Ratgeber-Artikel mehr zu verpassen
    « Windows 10 Mobile: Sparkasse-App nur noch bis Ende Dezember nutzbarSteam-Update erlaubt "Shader Pre-Caching" zur Reduzierung von Laderucklern unter Vulkan und OpenGL »
    Ähnliche News zum Artikel

    Windows 10: "Sets"-Funktion wird nicht Bestandteil des kommenden Redstone-4-Updates sein

    Windows 10 Insider-Build 17074: Unmengen an Neuerungen und Bugfixes für die Nutzer des Fast Rings - UPDATE
    Nachdem Microsoft seine letzte Insider-Build bereits Mitte Dezember verteilt hat und sich somit die Tester über die Weihnachts- und... mehr
    Windows 10: kostenloses Upgrade jetzt nicht mehr möglich - UPDATE
    18.01.2018, 10:12 Uhr: Der kostenlose Umstieg von Windows 7 oder Windows 8.1 auf Windows 10 wurde offiziell Mitte 2016 beendet, doch... mehr
    Windows 10: WLAN-Passwort des Routers am PC anzeigen - so geht es
    Neue Hardware oder Gäste in den eigenen vier Wänden. Da wird oftmals das Passwort des WLAN-Netzwerks benötigt, doch das ist vielfach an... mehr
    Windows 10 erhält nun auch neue, kumulative Updates mit Bugfixes, die eigentlich schon im Januar-Patch integriert sein sollten
    Da Microsofts Januar-Patchday durch die Sicherheitslücken namens Spectre und Meltdown vorgezogen und somit durchaus chaotisch abgelaufen... mehr
    Windows 10 Info-Center: Benachrichtigungen aktivieren, deaktivieren und verwalten - so gehts - UPDATE
    Über das Info-Center unter Windows 10 bekommt man immer wieder mal Auskunft darüber, ob ein Software-Updates zur Verfügung steht, der... mehr

    Windows 10: "Sets"-Funktion wird nicht Bestandteil des kommenden Redstone-4-Updates sein

    – deine Meinung ?
    Kommentare
    1. Avatar von juergen1
      juergen1 -
      Na klar ist das zuviel.
      Nutzer wollen den PC einschalten und spielen, arbeiten, Mails abrufen etc.
      und nicht erst stundenlang nichts tun können, weil sich wieder Updates für wichtig halten,
      und als Nebeneffekt feststellen, daß dies und jenes nicht mehr so funktioniert wie vorher, oder liebgewonne Funktionen zum Opfer gefallen sind.
      Aber im Grunde, war das aber ja vorher alles bekannt gewesen, daß die Update-Politik sich bei Win 10 ändern würde.
      Wer auf Win 10 eben umgestiegen ist, hat eben auch das zu akzeptieren.
      Das sind alles so kleine Dinge, die sich summieren und die mich von Anfang an störten, daß ich mich dazu entschlossen hatte, bei Win 7 zu bleiben und bereut hab ich bis heute nichts.
      In solchen Dingen sollte mehr Rücksicht auf seine Kunden genommen werden.
      Bin auch mal gespannt, wie lange sich die Kunden sich das alles gefallen lassen,
      und letztendlich so denken werden wie ich, und wieder auf Win 7 umsteigen werden.
      Nichts ist größer als der Nervfaktor.
      Ich kann auch die Leute verstehen, wenn der Ruf nach Linux immer größer wird.
      Aber auch hier gilt, erst darüber nachdenken, was sich dadurch alles ändern wird,
      und nicht erst danach große Augen bekommen.
    1. Avatar von G-SezZ
      G-SezZ -
      Damit auf Win7 zu bleiben ändert sich für die Zukunft nichts. Für MS sind das mittlerweile doch nur noch Sturrköpfe oder Wechsel-Faulpelze denen man es sowieso nicht recht machen kann, auf die keine Rücksicht mehr genommen werden muss. Irgendwann wird es mit Win7 nicht mehr gehen, und dann muss man auf das umsteigen was Win10 bis dahin geworden ist, ob man will oder nicht. Auf die Kritik von Win10 Nutzern scheint MS wenigstens etwas zu hören. Ich gehöre am Ende lieber zu denen die zumindest versucht haben konstruktive Kritik anzubringen, als zu denen die mit dem "Früher war alles besser" Schild in der Ecke standen. MS rennt halt ganz gerne so lange mit dem Kopf gegen die Wand bis die Wand ein loch hat, das war schon immer so und wird sich wohl so schnell auch nicht ändern. Dass dieser stramme Update Rhythmus auf Dauer nicht gut geht merken sie längst. Ich denke nicht dass sie das noch lange machen werden.
    Kommentar schreiben (auch als Gast möglich)

    Klicke hier, um dich anzumelden