• AMD Radeon RX Vega 64: PowerColor zeigt erste Bilder seiner Red-Devil-Reihe

    So langsam scheint sich der Knoten im Bereich der Custom-Modelle von AMDs neuer High-End-Serie Vega zu lösen. Während AMDs Boardpartner bei den bislang verfügbaren Referenz-Modellen der Vega-Serie weder an den spezifizierten Chip- und Speichertaktraten, noch dem durch die Bauweise bedingten Kühlkonzept Hand anlegen dürfen, ist das Reglement bei den immer noch nicht verfügbaren Custom-Modellen durchaus lockerer, wie nun auch erste Bilder der PowerColor Radeon RX Vega 64 Red Devil eindrucksvoll beweisen



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    Als langjähriger Boardpartner von AMD hat PowerColor nun Bilder vom ersten Modell seiner Vega-Serie der Red Devil-Reihe gezeigt, bei welcher es sich genauer gesagt um das Flaggschiff in Form der Radeon RX Vega 64 handeln soll. Wie auf den Bildern der Kollegen von videocardz.com zu sehen ist, nimmt das PCB in etwa zwei Drittel der gesamten Grafikkarten-Länge ein, auf welchem der Chip selbst sowie die acht Gigabyte HBM2-Speicher untergebracht sind. Die komplette Länge der Karte dominiert ein Kühlkonstrukt, welches auch schon auf älteren Red Devil-Modellen vorzufinden ist.


    Unter den drei Axial-Lüftern befindet sich ein massiver Kühlkörper, welcher der Karte ein 2,5-Slot- oder sogar ein 3,0-Slot-Design verleiht und die Karte auf Temperatur hält. Auch wenn zu den Spezifikationen bislang noch keine Angaben gemacht worden sind, soll PowerColor seine Red Devil Radeon RX Vega 64 gleich mit drei, via Schalter wählbaren BIOS-Versionen ausgestattet haben, die wiederum mehrere Leistungsmodi zur Verfügung stellen könnten.

    Über einen zusätzlichen Schalter soll sich die RGB -Beleuchtung des Logos regeln lassen.



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    Anders als bei Nvidia stattet AMD schon seit längerem seine Grafikkarten ohne DVI-Port aus. Stattdessen stehen zwei platzsparende DisplayPort- sowie zwei HDMI-Ausgänge zur Verfügung. Den vorliegenden Informationen zufolge soll die PowerColor Radeon RX Vega 64 Red Devil noch in diesem Monat offiziell vorgestellt werden und Anfang Dezember zu einem bislang noch nicht genannten Preis im Handel erscheinen. Wann allerdings mit einem Custom-Modell der kleineren Vega 56 zu rechnen ist, bleibt zum aktuellen Zeitpunkt noch abzuwarten.

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    Meinung des Autors
    Als Besitzer einer Fury X weiß ich persönlich nicht so recht, was ich von den luftgekühlten Grafikkarten halten soll. Die AiO-Wasserkühlung ist dermaßen leise und effizient (maximal 55°), dass ich nie wieder auf ein luftgekühltes Modell zurück möchte. Andererseits ist mir die Referenz-Karte der Vega 64 Liquid hinsichtlich ihrer Leistung zu teuer, da ich mich eigentlich auf eine Variante mit 16 GB HBM2 gefreut hatte. Nunja, für mich heißt es somit warten auf den Vega-Refresh oder Navi, wodurch sich die Fury X wohl noch für längere Zeit mit der WQHD-Auflösung beschäftigen darf.Jetzt kommentieren!
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