• Medion Akoya P56000 mit AMD Ryzen 5 1600 und Radeon RX 560 ab 16. November bei Aldi-Süd - UPDATE

    Aufgrund der durchweg positiven Entwicklung der Ryzen-CPUs aus dem Hause AMD setzt Medion beim kommenden Desktop-PC Akoya P56000 seit einer gefühlten Ewigkeit wieder auf ein System, welches statt der bisher üblichen Intel-CPUs auf eine Ryzen-CPU aus dem Hause AMD setzt. Mit insgesamt 6 Rechenkernen, 12 Threads sowie einer Radeon RX 560 sowie 8 GB RAM handelt es sich bei dem PC um einen leistungsstarken Multimedia-PC, welcher in allen Aldi-Süd-Filialen ab dem 16. November für 599 Euro in den Regalen stehen wird



    https://www.winboard.org/artikel-attachments/90806-medion_p56000_02.jpg


    UPDATE vom 15.11.2017 - 17:48 Uhr


    Einen Tag vor offiziellen Verkaufsstart konnten die Kollegen von computerbase einen Großteil der noch offenen Fragen durch ein entsprechendes Testexemplar klären. Wie zu erwarten gewesen ist, handelt es sich bei dem Medion Akoya P56000 um einen typischen Medion-PC, der etwas von der Norm abweicht. So wurde hier auch kein gewöhnliches ATX-Mainboard, sondern ein Modell im BTX-Format verbaut, welches auf der linken Seite des Gehäuses (von vorne gesehen) angebracht ist. Aufgrund des Umfangs alle weiteren Ergänzungen im Kurz-Überblick:


    • Netzteil: 250 Watt FPS Fortron/Source

      (FSP250-50AMDN) - keine Effizienz-Angabe

    • RAM: Kingston ValueDIMM KVR24N17S8/8, DDR4 2400 mit Timings 17-17-17-39-1T (Aufrüstung durch zweites RAM-Modul reduziert den Speichertakt auf 2.133 MHz)
    • Grafikkarte: AMD Radeon RX 560 mit 896 statt der üblichen 1.024 Shadereinheiten

      (reicht aber in dieser Kombination selbst für das neue Wolfenstein 2 im Preset "Mittel" mit Kantenglättung "SMAA" für durchschnittlich 43,8 FPS)


    Wem die Grafikleistung zu gering sein sollte, muss bedenken, dass eine Aufrüstung nur durch ein Grafikkartenmodell ohne separaten PCIe-Anschluss möglich ist, da das an den PC angepasste 250 Watt Netzteil keinen separaten Stromanschluss für die Grafikkarte bereit stellt. Alternativ soll sich aber das Netzteil austauschen lassen, wodurch dann auch stärkere Grafikkartenmodelle realisierbar sind.


    Zu beachten ist auch noch, dass der PC bei Auslieferung auf ein Windows 10 1703 (Creators Update) sowie auf einen aus dem Monat Juli stammenden Crimson-Treiber 17.7 stammt. Das liegt daran, dass Medion die PCs bereits im September hat fertigen lassen, als neuere Software noch nicht zur Verfügung stand. Es ist daher ratsam, den PC nach der Erstinbetriebnahme mit dem neuen Windows 10 Fall Creators Update (1709) sowie dem aktuellen Radeon Crimson Treiber 17.11.1 zu versorgen.


    Zuletzt noch eine Erklärung des Herstellers, warum kein weiterer RAM oder auch keine stärkere Grafikkarte verbaut werden konnten: "Das System ist zum Endkundenpreis von 599 € extrem scharf kalkuliert. Eine 4GB RX560 hätte den kalkulativen Rahmen gesprengt. Uns waren andere Features wie SSD, 8GB RAM und 6fach Core Ryzen CPU in diesem Fall wichtiger. Des Weiteren bringen 4GB Grafikkartenspeicher gegenüber 2GB in dieser Grafikkartenklasse einen nicht so großen Vorteil."


    Ähnlich meinem Fazit lautet auch das der Kollegen von computerbase, welche den ab morgen bei Aldi zur Verfügung stehenden Medion Akoya P56000 als einen PC mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis bewerten. Nicht geeignet ist er für Enthusiasten oder Anwender, die lieber selbst einen PC zusammenstellen. Für alle Nutzer, die weniger versiert sind, ist dieser PC durchaus eine Empfehlung wert.




    UPDATE vom 08.11.2017 - 14:18 Uhr


    Aldi hat heute Morgen seine Produktseite aktualisiert, wodurch jetzt auch einige technische Spezifikationen zum Ryzen-Angebot eingesehen werden können. Genauere Details bezüglich verbautem Netzteil, Mainboard oder auch der genauen RAM-Spezifikationen sind leider immer noch nicht übermittelt worden.



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    Original-Artikel vom 07.11.2017 - 11:10 Uhr


    Da die Medion-PCs, welche in den letzten Jahren über den Discounter Aldi vertrieben worden sind, aus diversen Gründen immer auf eine CPU aus dem Hause Intel gesetzt haben, darf das kommende Angebot als Novum angesehen werden. Ab dem 16. November bietet Aldi-Süd den kompakten Multimedia-PC Medion Akoya P56000 (MD34030) an, dessen Rechenherz nicht mehr von Intel, sondern nun von AMD stammt. Ausgestattet mit dem Ryzen 5 1600 erhält der Käufer einen Rechner, welcher eine verhältnismäßig flotte Sechskern-CPU enthält, die mit einem Grundtakt von 3,2 Gigahertz arbeitet und bei Bedarf auf bis zu 3,6 Gigahertz beschleunigen kann.



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    Für die Grafikberechnung wurde eine Radeon RX 560 vorgesehen, welche zwar den Polaris-21-Chip im Vollausbau beherbergt und somit über 1.024 Shadereinheiten, 64 Textureinheiten und 16 Rasterendstufen verfügt, mit einem Speicherausbau von 2 Gigabyte GDDR5, welcher über ein 128-Bit breites Interface kommuniziert allerdings dem Einsteigersegment zuzuordnen und nicht für brandaktuelle Games mit maximaler Detailstufe geeignet ist. Unterstützend wurden noch acht Gigabyte DDR4-Speicher verbaut, welche allerdings als einzelnes Modul zur Verfügung steht. Das heißt, dass ein Nachrüsten von RAM zwingend empfohlen wird, damit dieser durch den Dual-Channel-Betrieb auch entsprechend ausgelastet werden kann.



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    Zur weiteren Ausstattung zählen eine 128 GB große SSD sowie ein 1 TB großes Datengrab in Form einer SATA-HDD. Zu den Schnittstellen zählen WLAN ac, Bluetooth 4.1, USB 3.0 (4x), USB 2.0 (2x), USB 3.1 Typ-C (1x), USB 3.1 Typ-A (1x), Ethernet, HDMI, DisplayPort, DVI-D, Frot-Line-Out, Line-In, Mikrofon, Rear-Speaker-Out, Subwoofer-Out sowie SPDIF. Ein Multistandard-DVD-/CD-Brenner mit DVD-RAM- und Dual-Layer-Unterstützung sowie ein Multikartenleser für SD-/MS-/MMC-Speicherkarten gehören genauso zur Ausstattung wie ein Hot-Swap-Rahmen in der Front, über welchen sich leicht eine weitere Festplatte nachrüsten lässt. Zum Lieferumfang gehören eine USB-Tastatur, eine optische USB-Maus sowie neben Windows 10 Home das übliche Software-Paket bestehend aus einer Testversion für Office 365, Bild- und Videobearbeitungssoftware und McAfee LiveSafe, welches ebenfalls als Test-Version vorliegt.


    Ab dem 16. November soll dieser Multimedia-PC bei allen teilnehmenden Aldi-Filialen zu einem Preis von 599 Euro angeboten werden.



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    ?
    Meinung des Autors
    Auch wenn in diesem Rechner mit dem Ryzen 5 1600 eine recht potente CPU enthalten ist, dürfen Gaming-begeisterte man von der Grafikkarte nicht all zu viel erwarten. Im Grunde bleibt sich Aldi mit diesem Rechner treu, da man ein gutes Multimedia-Gesamtpaket für einen guten Preis erhält, welches aber hier und da einige Schwächen ausweist, die allerdings der Preisgestaltung geschuldet sind. Irgendwo muss vom Hersteller auch der Verkaufspreis realisiert werden können.Jetzt kommentieren!
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    Kommentare
    1. Avatar von eskonaut
      eskonaut -
      Ein hervorragender Multimedia-PC mit Stärken in der Bild- und Videobearbeitung. Schwächen im Gamingbereich. Sehr geringer Stromverbrauch

      Aufgrund des kleinen Gehäuses bestehen kaum Möglichkeiten zum Aufrüsten der Grafikkarte, auch nur 2 Slots für RAM

      Aber welcher Gamer kommt schon auf die Idee einen Rechner in einem Minigehäuse zu kaufen ?
    1. Avatar von maniacu22
      maniacu22 -
      Zitat Zitat von eskonaut Beitrag anzeigen
      Aber welcher Gamer kommt schon auf die Idee einen Rechner in einem Minigehäuse zu kaufen ?
      Die wenigsten dürften das sein. Echte Gamer kaufen keinen Rechner von der Stange und bauen sich wenn dann ein Mini-ITX-System mit entsprechendem Custom-ITX-Case zusammen.

      Ansonsten geb ich dir Recht, was Video- sowie Bild-Bearbeitung, Office und Multimedia anbelangt.
    1. Avatar von Alfiator
      Alfiator -
      Zitat Zitat von maniacu22 Beitrag anzeigen
      Echte Gamer kaufen keinen Rechner von der Stange...
      Und schon gar nicht von Medion...

      Ausserdem sind deren Rechner wie üblich unausgewogen;aufrüsten z.B fast unmöglich etc.Rasend schnelle CPU aber die Graka sowas von verkrüppelt;das passt hinten und vorne nicht...
    1. Avatar von eskonaut
      eskonaut -
      Bei der PC Welt konnte man lesen das in dem Ding wohl nur ein 200W Netzteil drin ist.

      Wenn das stimmt ist mit Aufrüsten natürlich nicht viel machbar, da müsste man dann sogar aufpassen was man in die ganzen Anschlussmöglichkeiten einstöpselt.

      Bei so einem Netzteil müsste man dann selbst Leuten die tatsächlich gar nicht Spielen wollen von der Kiste abraten.
    1. Avatar von maniacu22
      maniacu22 -
      Ich habe irgendwo von einem 250W-Netzteil gelesen, was aber auch nicht viel mehr wäre. Falls das stimmen sollte, wird das Unterfangen, dort eine etwas potentere Grafikkarte nachrüsten zu können (mal ganz von den Platzverhältnissen bisheriger Medion-PCs abgesehen), schon im Keim erstickt, da wenn überhaupt, vom Netzteil ein 6- bzw- 8-Pin-PCIe-Anschluss zur Verfügung gestellt wird.
      Ein Wechsel des NT dürfte sich als nicht so einfach herausstellen, da es sich bei dem Fortron-Netzteil, welches Medion verbaut, um ein Sondermodell mit 200 oder 250 Watt handelt, welches dann auch gewiss nicht dem Standard-ATX-Format entspricht, sonder kleiner, flacher oder auch kürzer ausfällt.

      Alles in allem sollte man aber diesen Rechner nicht allzu schlecht bewerten, da die Zielgruppe für diese Preisklasse bewusst herausgesucht worden ist. Wenn ihr euch mal die Kommentare unter dem Artikel bei Computerbase durchlesen und über einige Schreiber dort den Kopf schütteln möchtet, nur zu. Meiner Meinung nach macht Medion/Aldi mit diesem Rechner alles richtig, auch wenn einige anderer Meinung sein sollten. Es kann hier mit einer Hexa-Core-CPU geworben werden, die im Verbund mit einer AMD-GPU arbeitet (AMD only gab es seit Jahren nicht mehr), ganz gleich, wie viel die AMD-GPU zu leisten imstande ist. Zusätzlich kommt noch WLAN, ein Hot-Swap-Schacht für eine weitere Festplatte, SSD, Windows 10, Maus und Tastatur und 3 Jahre Garantie oben drauf.

      Selbst wenn man selbst zusammenstellen würde, kommt man deutlich teurer. Hierbei muss ich anmerken, dass ich persönlich nie so eine Zusammenstellung tätigen würde. da sich die CPU im Vergleich zum Rest des Systems einfach nur langweilen wird, ganz gleich ob man spielt oder Filme rendert. Das Lustige daran ist, dass es im Kommentarbereich bei CB tatsächlich User gegeben hat, die eine eigene Zusammenstellung gepostet haben, wobei so viele Dinge vergessen worden sind, die der Akoya inklusive hat.

      Lange Rede kurzer Sinn...das Angebot ist in meinen Augen unschlagbar, auch wenn ich es selbst nicht empfehlen würde, da ich Freunde, Bekannte und Familie immer individuell auf ihre Bedürfnisse berate. Medion und auch andere OEM-Hersteller wie HP oder Dell können das natürlich nicht, weshalb dann so ein leicht blendender "All-in-Wonder" herausgehauen wird.
    1. Avatar von Alfiator
      Alfiator -
      Also ich denke beim rendern oder auch transcodieren von Videos kommt hier selbst ein Ryzen ins schwitzen;vor allem dann wenn die Software nicht mit so vielen Kernen klarkommt.Dazu ist der Rechner auf alle Fälle gut genug;alles was CPU lastig ist macht der mit Links.Die Graka macht vllt neben etwas HW Beschleunigung (Browser,T-Bird und Co) nur Bild;sonst nichts...

      Zitat Zitat von maniacu22 Beitrag anzeigen
      ....weshalb dann so ein leicht blendender "All-in-Wonder" herausgehauen wird.
      Typisch Medion halt;ist bei denen immer so...
    1. Avatar von eskonaut
      eskonaut -
      Im Endeffekt kann man nur sagen das dieser Rechner schlicht nicht passt.

      Schaut man sich die Komponenten an hätte es ein Ryzen 3 locker getan. Der Ryzen 5 ist bei dem RAM und der GraKa einfach eine Nummer zu groß. Das Netzteil ist eine Frechheit.

      Das ganze ist in etwa so als wenn man in der Formel 1 den Lewis Hamilton verpflichtet und Ihn in einem Dacia Sandero teilnehmen lässt.
    1. Avatar von LiberalGelb
      LiberalGelb -
      Zitat Zitat von eskonaut Beitrag anzeigen
      Im Endeffekt kann man nur sagen das dieser Rechner schlicht nicht passt.

      Schaut man sich die Komponenten an hätte es ein Ryzen 3 locker getan. Der Ryzen 5 ist bei dem RAM und der GraKa einfach eine Nummer zu groß. Das Netzteil ist eine Frechheit.

      Das ganze ist in etwa so als wenn man in der Formel 1 den Lewis Hamilton verpflichtet und Ihn in einem Dacia Sandero teilnehmen lässt.
      Bei Prebuilds passt immer etwas nicht. Wenn das (vermutliche) 250 Watt Netzteil ausreicht, wo ist das Problem? Medion liefert einen Prebuild der in der Konfiguration laufen soll in der er ausgeliefert wird. Medion hat keine Verpflichtung eine Diesen Rechner "RX580 ready" zu machen.

      Und warum nimmst du ein Untermotorisiertes Auto für einen Vergleich mit einer deiner Meinung nach Überdimensionierten CPU? Gerade die Formel eins setzt auch spezialisierte, dem Zweck entsprechend hoch angepasste Fahrzeuge. So ähnlich wie bei einen Rechner mit einen nicht überdimensionierten Netzteil. Oder Fährst du mit einem Formel 1 Boliden zu Aldi shoppen?
    1. Avatar von HerrAbisZ
      HerrAbisZ -
      Also wenn da wirklich nur ein 250 Watt Spezialnetzteil drinnen ist, würde ich den nicht kaufen !

      PC aufrüsten.... Geforce GT 630 möglich????
    1. Avatar von HerrAbisZ
      HerrAbisZ -
      Das ist wenigstens kein Spezialnetzteil und gehört mMn unbedingt getauscht
    1. Avatar von Alfiator
      Alfiator -
      Klar,bei jedem Gerät was man neu kauft gehört unbedingt sofort das Netzteil gewechselt.Irgendeiner muss hier mal dringend zum Arzt....
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