• Nissan GT-R / C: Steuerung über Remote-Control der PlayStation realistischer als jedes Spiel

    Moderne Rennsimulationen wie das am 18. Oktober für die PlayStation 4 erscheinende "Gran Turismo Sport" weisen zwar eine unglaublich gute Grafik auf, doch kann man schon im Vorfeld die Kritiken bezüglich der Fahrphysik hören, da diese niemals mit der Realität mithalten kann. Um diese Lücke zu schließen, hat der japanische Autobauer Nissan jetzt ein Experiment alá James Bond gewagt, bei welchem ein echter GT-R mittels Sony-PlayStation-Controller ferngesteuert wird. Passend zur Fernsteuerung hat man dem Fahrzeug auch den Namen "Nissan GT-R / C" gegeben



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    Auch wenn moderne Rennsimulationen wie das für den 18. Oktober angekündigte "Gran Turismo Sport" für die PS4 oder auch das bereits am 22. September veröffentlichte "Project Cars 2" durchaus atemberaubend realistische Grafiken haben, können diese Spiele bezüglich der Fahrphysik und somit dem Realismus noch lange nicht mit den originalen Fahrzeugen wie im hier gezeigten Beispiel einem Nissan GT-R mithalten.





    Der japanische Autobauer Nissan hat jetzt den Nismo-Rennfahrer Jann Mardenborough mit einem R/C-Controller der PlayStation 4 ausgestattet - "R/C" steht für "Remote Control" und bedeutet soviel wie "ferngesteuert" - welcher damit einen Nissan GT-R / C über die Rennstrecke im britischen Silverstone jagen sollte. Da die Funkreichweite das Fahrzeugs nur etwa einen Kilometer betrug, saß Jann Mardenborough im Cockpit eines im Tiefflug über dem Parcours fliegenden Robinson R44 Raven II Helikopters. Hier hatte er via PlayStation®4 DualShock®4 Controller die volle Kontrolle über insgesamt vier im Fahrzeug eingebauten Roboter, welche die Befehle lenken, beschleunigen, bremsen und schalten übernahmen. Obwohl die Remote-Befehle bis zu 100 Mal in der Sekunde übertragen wurden und somit ein sehr präzises Fahren ermöglichten, konnten im Ernstfall zwei weitere "Piloten" auf die Steuerung zugreifen um zum Beispiel den Motor abzustellen oder eine Vollbremsung zu tätigen.





    Auch wenn Nissan dem GT-R /C nur eine theoretische Höchstgeschwindigkeit von 196 km/h erlaubt hat, konnte Mardenborough in der Spitze 211 km/h erreichen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit wurde mit 122 km/h ermittelt, womit die schnellste Runde innerhalb von 1:17:47 absolviert werden konnte. Rennwagen, die auf diesem 2,6 Kilometer langen Rundkurs fahren, können im Mittel eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 134 km/h nachweisen.

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    Meinung des Autors
    Obwohl sich die Grafik der Rennsimulationen in den vergangenen Jahren deutlich zum Positiven entwickelt hat, scheint man bezüglich der Fahrphysik einfach nicht mehr sehr viel weiter zu kommen. Ich finde dieses Experiment von Nissan beeindruckend, da man hier bei einem Fehler zwar selbst keinen Schaden nimmt, aber immerhin ein über 100.000 Euro teures Fahrzeug schrottet, was bei einer Computer-Simulation nicht der Fall ist. Dann lieber doch eine nicht ganz perfekte Fahrphysik bevorzugen? Was meint ihr?Jetzt kommentieren!
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    1. Avatar von G-SezZ
      G-SezZ -
      Es ist weniger die Fahrphysik als das Feedback das mir bei Simulatoren fehlt. Ganz allgemein fehlt das "Popometer". Vor allem habe ich dabei absolut Null Geschwindigkeitsgefühl. Ob ich auf eine Kurve mit 120km/h oder 210km/h zu fahre fühlt sich komplett gleich an. Um überhaupt in der Nähe des Grenzbereichs fahren zu können müsste ich pausenlos auf den Tacho starren und rein nach Zahlen fahren...so macht das einfach keinen Spaß. - Hat mit Auto fahren IMO nichts zu tun. Außerdem fehlt der Geruch von verbranntem Gummi.