• Western Digital erweitert seine Gold-Serie um ein 12 Terabyte-Modell

    Der Speicherspezialist Western Digital hat seine WD-Gold-Serie nun um ein 12 Terabyte-Modell erweitert, welches ab sofort im Handel zur Verfügung steht. Neben Seagate und der Tochter HGST kann nun auch Western Digital ein Modell sein Eigen nennen, welches dankt Helium-Technik auf der herkömmlichen PMR-Technik Speicherkapazitäten von mehr als 10 Terabyte in einem 3,5-Zoll Gehäuse bieten kann



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    Western Digitals WD-Gold®-Festplatten sind insbesondere für den Enterprise-Bereich und anspruchsvolle Big-Data-Workloads gedacht, welche bisher eine maximale Speicherkapazität von 10 Terabyte bieten konnten. Seit kurzem hat der Hersteller sein Portfolio um ein 12-Terabyte-Modell unter der Modellnummer WD121KRYZ erweitert, womit die Riege der 12-TB-Modelle nun von den Herstellern Seagate, WD-Tochter HGST sowie Western Digital selbst beliefert werden kann.


    Wie schon bei der HGST Ultrastar He12 kommt auch bei dem neuen 12-TB-Modell der WD-Gold-Serie die HelioSeal-Technik zum Einsatz, was wiederum vermuten lässt, dass aufgrund der Helium-Füllung acht Platter verbaut werden konnten. Das Laufwerk arbeitet laut Angaben von Western Digital mit 7.200 U/min, verfügt über einen 256 Megabyte großen Cache und zeichnet sich durch seine Auslegung auf den professionellen Einsatz mit 2,5 Millionen Stunden MTBF (Mean Time Between Failures) aus.


    Die für Data-Center entwickelte Festplatte soll im Idle-Betrieb (Leerlauf) eine Leistungsaufnahme von 5 Watt haben, während diese bei sequentiellen Schreib- und Lesevorgängen die 7 Watt nicht überschreiten soll. Eine SATA-6G-Schnittstelle sorgt für die Datenübertragung.


    Die neue 12-Terabyte-Festplatte der WD-Gold-Serie soll zu einem Preis von 520 US-Dollar ex. VAT (ca. 689 Euro inkl. VAT) ab sofort im Handel verfügbar sein. Bis diese im deutschen Preisvergleich gelistet wird, dürfte allerdings noch ein paar Tage dauern. Wie lange es dauern wird, bis sich der Verkaufspreis denen der Konkurrenz annähert - Seagate Enterprice Capacity ab ca 440 Euro sowie HGST UltraStar ab ca. 475 Euro - bleibt allerdings abzuwarten.


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    Meinung des Autors
    Für den Privatgebrauch würde ich Platten mit solchen Kapazitäten nicht empfehlen, da diese nicht nur teuer sind, sondern das Risiko immer bestehen bleibt, Daten zu verlieren, da die für 24/7 ausgelegten Festplatten nicht mit einem Home-Office-PC harmonieren, der tagtäglich ein- und wieder ausgeschaltet wird. Dennoch interessant, dass die PMR-Entwicklung mit 12 TB an seiner physikalischen Grenze angelangt ist und in kommenden Festplatten-Generationen andere Techniken wie die kürzlich beschriebene Glaskeramik-Technik zum Einsatz gelangen müssen, um diese mit einer höheren Speicherdichte versehen zu können.Jetzt kommentieren!
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