• Intel bringt Coffee Lake S CPUs ab dem 5. Oktober in den Handel - UPDATE

    Mit Coffee Lake S startet Intel nicht nur in die mittlerweile achte Core-Generation, welche im verbesserten 14 nm-Prozess gefertigt sind, sondern bringt damit auch erstmals mehr als die bisherigen vier Rechenkerne in den Mainstream-Bereich. Vorliegenden Informationen zufolge sollen die neuen Desktop-Prozessoren der Serie Core i7-8000 bereits am 5. Oktober den Handel erreichen



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    UPDATE vom 25.09.2017 - 14:18 Uhr


    Unerwarteter Weise hat Intel sein eigenes NDA via videocardz.com für die 8. Generation an Core-Prozessoren, welches für den 5. Oktober angesetzt gewesen ist, schon heute fallen lassen. Ob hieran die verfrühten Leaks eine Mitschuld tragen, kann allerdings nur spekuliert werden. Die meisten, bereits im Vorfeld geleakten Informationen, stimmen weitestgehend mit dem nun seitens Intel veröffentlichtem NDA überein.


    Da sämtliche Coffee-Lake-CPUs mit mehr Kernen als ihre Vorgänger ausgestattet sind und somit trotz gleichem Sockel auch die neuen Mainboards mit Z370-Chip benötigen, beginnt der Preis für den kleinsten Vierkerner bereits bei 117 US-Dollar - für die Abnahme von 1.000 Stück exklusive VAT. Der neue Intel Core i3-8350K, welcher ebenfalls mit vier vollwertigen Kernen kommt und zusätzlich über einen freien Multiplikator verfügt, soll für 168 US-Dollar zu haben sein. Obwohl die neuen Core i3-CPUs theoretisch in die Fußstapfen der vorherigen Core-i5-CPUs treten könnten, fehlt diesen nach wie vor der Turbo-Modus.



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    Die neuen Core i5-Modelle rechnen dagegen schon mit sechs Kernen und verfügen über einen Turbo-Modus, der den kleinen Core i5-8400 bereits von einem Gruntakt von 2,8 GHz auf stolze 4 GHz katapultieren kann, die dann allerdings nur auf einem der insgesamt sechs Kerne zur Verfügung stehen. Dafür beginnt der Einstieg in Intels Welt der Sechskerner schon bei 182 US-Dollar. Möchte man einen Sechkerner mit freien Multiplikator sein Eigen nennen, welcher im neuen Core i5-7600K realisiert werden kann, muss allerdings mit 257 US-Dollar schon deutlich tiefer in die Tasche gegriffen werden.


    In der Liga der neuen Core i7-Familie befinden sich sowohl der Core i7-8700 als auch der Core i7-8700K, welche beide mit sechs Kernen und dank Hyperthreading zwölf Threads zur Verfügung stehen. Der Turbo-Takt des neuen i7-Flaggschiffs übertrifft sogar den des bisherigen Top-Modells i7-7700K. Mit einem Preis von 3359 US-Dollar liegt der neue Core i7-8700K auch nur 20 US-Dollar über der offiziellen Preisempfehlung des älteren Core i7-7700K, was in Anbetracht der zwei Kerne und vier Threads mehr, sowie höheren Taktraten kaum ins Gewicht fallen dürfte.



    UPDATE vom 12.09.2017 - 10:50 Uhr


    Ganz so hoch wie noch im gestrigen Update angenommen, dürften die Preise für Intels neue Coffe Lake CPUs dann doch nicht ausfallen. So führt der Händler LamdaTek laut den Kollegen von TechPowerUp ebenfalls schon die neuen Modelle, wobei die Preise etwas niedriger als auf der finnischen Webseite ausfallen. So soll es den Core i7-8700K für 392 Euro, den i5-8600K für 233 Euro und den Core i3-8350K für 193 Euro geben, wobei die Preise bereits die Mehrwertsteuer für den deutschen Markt enthalten.


    Auch wenn die genannten Preise immer noch nicht dem erwarteten Niveau entsprechen, sollte man diese auf der Webseite von LamdaTek mit den aktuellen KabyLake-Preisen vergleichen. Der direkte Vorgänger des neuen i7-8700K in Form des beliebten Core i7-7700K kostet bei LamdaTek auch immer noch 343 Euro inklusive VAT, was für den Neuzugang vorerst einen Aufpreis von 50 Euro entspricht, der sich aber in den kommenden Wochen nach Markteinführung relativieren respektive nach unten anpassen dürfte.



    UPDATE vom 11.09.2017 - 11:01 Uhr


    Obwohl Intel selbst bislang noch keine Preisangaben zur neuen Coffee-Lake-Serie bekannt gegeben hat, und man davon ausgegangen ist, dass sich im Vergleich zu den Vorserienmodelle wenig bis gar nichts ändern wird, will nun die finnische Webseite iO-Tech erste Preisinformationen gesammelt haben, die den Intel-Fans gar nicht gefallen dürfte. Während das bisherige Top-Modell in Form des Core i7-7700K seinerzeit zum Marktstart 339 Euro gekostet hat, soll dessen Nachfolger in Form des Core i7-8700K für 419 Euro in den Handel gelangen. Auch beim Core i5 zeichnet sich ein deutlicher Preisanstieg ab. Während zum Marktstart des Core i5-7600K noch 239 Euro auf der Liste standen, soll dessen Nachfolger in Form des Core i5-8600K einen Einstiegspreis in Höhe von 299 Euro erhalten. Zum Schluss wäre noch die Einstiegs-CPU in Form des Core i3-8350K zu erwähnen, der zum Marktstart mit 199 Euro auch deutlich über den 168 Euro seines Vorgängers liegt.


    Sollte diese Preisgestaltung auch nur annähernd stimmen, wird Intel ein schwieriger Start erwarten und nur seine ganz harten Fans vor dem besagten Ofen hervor locken können. Alle anderen Nutzer, die mit dem Gedanken eines Upgrades spielen, könnten nunmehr zu AMD wechseln, die zumindest in der Region des mit sechs Kernen ausgestatteten Core i5 entweder mit einem Ryzen 7 1700 oder auch einem Ryzen 5 1600 die durchaus besseren CPUs erhalten, welche mit 8 respektive 6 Kernen beeindrucken können und zudem auch noch Multithreading in Form von SMT bieten können.



    Original-Artikel vom 06.09.2017 - 16:36 Uhr


    Über ein Warenwirtschaftssystem hat ein Nutzer auf Reddit einen Screenshot erstellt, welcher den 5. Oktober als Verkaufsstart der neuen Coffee Lake Generation vorsieht. Auch wenn hier nur das Top-Modell in Form des Core i7-8700K genannt wird, kann man davon ausgehen, dass Intel ab diesem Tag das komplette Lineup verabschieden wird, welches neben den Core i7-Modellen auch Core i5- sowie die kleineren Core i3-Modelle vorsieht.


    Mit Coffee Lake wird Intel erstmalig in der Geschichte der Prozessoren der Core-Generation diese mit mehr als vier Kernen ausstatten. Während die neuen CPUs der Core i7-Serie mit sechs Kernen, Hyperthreading sowie einem Turbo-Modus ausgestattet sind, dürfen auch die kommenden Modelle der Core i5-Serie auf sechs Rechenkerne inklusive Turbo setzen, wobei Hyperthreading weiterhin nur den i7-Modelle vorbehalten bleibt. Auch die Einsteiger-Varianten der i3-Serie erhalten ein Upgrade bei den Kernen, welche nunmehr vier an der Zahl aufweisen. Obwohl die Prozessoren der i3-Serie wie schon ihre Vorgänger allerdings weiter auf Hyperthreading und Turbo-Modus verzichten müssen, stellt Intel wieder ein K-Modell zur Verfügung, welches dem Nutzer durch einen freien Multiplikator etwas Handlungsspielraum bei manuell einstellbaren Taktraten gewährt.



    CPU-Modell
    Core i7-8700K
    Core i7-8700
    Core i5-8600K
    Core i5-8400
    Core i3-8350K
    Core i3-8100
    Kerne / Threads
    6 / 12 6 / 12 6 / 6 6 / 6 4 / 4 4 / 4
    Grundtakt
    3,7 GHz 3,2 GHz 3,6 GHz 2,8 GHz 4,0 GHz 3,6 GHz
    Turbo-Takt (Single/Multi) 4,7 / 4,3 GHz 4,6 / 4,3 GHz 4,3 / 4,1 GHz 4,0 / 3,8 GHz - -
    L3-Cache
    12 MB 12 MB 9 MB 9 MB 6 MB 6 MB
    Speicherkompatibilität
    DDR4-2666 DDR4-2666 DDR4-2666 DDR4-2666 DDR4-2400 DDR4- 2400
    TDP
    95 Watt 65 Watt 95 Watt 65 Watt 91 Watt 65 Watt
    Preis
    $ 359 $ 303 $ 257 $ 182 $ 168 $ 117


    Zusätzlich zu den neuen Coffee Lake CPUs werden auch neue Sockel-LGA1151-Mainboards mit dem Z370-Chipsatz erwartet, die mit neuen Technologien wie der Unterstützung für Next Gen Optane Memory, Thunderbolt 3.0 sowie USB 3.1- Gen 1 aufwarten können.


    Bezüglich der Preisgestaltung kann man davon ausgehen, dass sich diese ganz in Intel-Tradition an denen ihrer nominellen Vorgänger-Modelle orientiert, und auch wenn Intel die Spezifikationen sowie den Marktstart noch nicht offiziell bestätigt hat, kann man davon ausgehen, dass diese Daten soweit stimmen werden.

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    Meinung des Autors
    Hat es Intel in der achten Generation endlich mal geschafft, mehr als nur die bisherigen vier Rechenkerne anbieten zu können? Seit Jahren wünschen sich die Kunden zumindest zwei Kerne mehr als bisher und Intel hat immer weiter geschröpft. Persönlich finde ich es ein Armutszeugnis von Intel, dass erst sein kleinerer Konkurrent AMD mit Ryzen aufzeigen musste, was den Kunden wirklich wichtig ist. Tja Intel, wer nicht fähig ist aus der Vergangenheit zu lernen, ist dazu verdammt, diese zu wiederholen, würde George Santayana jetzt sagen.Jetzt kommentieren!
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