• New York Police Department will 36.000 Windows Smartphones gegen iPhones tauschen

    Es sollte ein großer Schritt in das 21. Jahrhundert für die Polizei von New York werden, als man sich 2014 dafür entschied 160.000.000 US-Dollar in die Anschaffung von Microsoft Smartphones mit Windows 8.1 als OS zu investieren. Nun ist es aber unabwendbar einen Wechsel zu vollziehen, und somit will das NYPD 36.000 Nokia Lumia Smartphones ausmisten und zu Elektronikschrott degradieren.



    Eingefädelt habe den Deal laut New York Post damals im Jahre 2015 Jessica Tisch, zuständige Kommissarin für Informationstechnologie im New York Police Department. Nun wirft man Ihr vor, das Ganze quasi im Alleingang durchgezogen und dabei diverse Warnungen vorab ignoriert zu haben. Schon damals hätte man Anhand der Marktverteilung erkennen müssen, dass man auf das falsche Pferd im Rennen um die vorderen Plätze für mobile Betriebssysteme setzt.


    In der Tat haben sich schon 2015 Googles Android und Apples iOS Systeme über 90% der Marktanteile gesichert, während Windows auf Smartphones damals immerhin 3% hatte, was heute ebenfalls ein Wert ist von dem Microsoft leider nur träumen kann. Erschwerend für diese Situation ist die Tatsache, dass die gekauften Geräte, überwiegend Lumia 830 und dazu Lumia 640XL, zwar durchaus noch OS Updates erhalten könnten, ein größerer Teil der wichtigen Apps allerdings nicht.


    Der Hauptgrund „damals“ auf Windows Smartphones zu setzen war die Tatsache das auch die Überwachungskameras im Lower Manhattan Security Initiative Command Center über Windows Rechner gesteuert wurden. Jessica Tisch wird sich nun vermutlich für diesen Alleingang verantworten müssen, aber solange sie im Urlaub wäre würde man sich dazu nicht äußern. Sie wird sich aber sicher für 36.000 nun für den Dienst nutzlose Smartphones im Anschaffungswert von 16 Millionen Dollar verantworten müssen.

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    New York Police Department will 36.000 Windows Smartphones gegen iPhones tauschen

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    Meinung des Autors
    Auch das iPhone 6 und viele Android Smartphones sind 2014 erschienen UND man kann diese nach wie vor mit einem aktuellen OS upgraden. Hätte man schon damals erkennen müssen, dass man hier einige Dollars verschwendet, oder hättet Ihr auch auf Microsoft gesetzt?Jetzt kommentieren!
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    New York Police Department will 36.000 Windows Smartphones gegen iPhones tauschen

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    Kommentare
    1. Avatar von WalterB
      WalterB -
      Da hat jemand auf Microsoft vertraut und wird jetzt am " Seil " heruntergelassen !
    1. Avatar von Alfiator
      Alfiator -
      Zitat Zitat von Zeiram Beitrag anzeigen
      ......und dabei diverse Warnungen vorab ignoriert zu haben.....
      Ich habe da kein Mitleid;wer nicht hören will hat Pech gehabt.Ausserdem sind da mit möglicherweise spezielle Gelder geflossen....
    1. Avatar von Andy
      Andy -
      Gerade wenn man Devices zentral Verwalten will, kommt man eigentlich am iPhone nicht vorbei.
      Ich würde mir privat zwar nie so einen Teil kaufen, aber aus der Sicht eines Systemverwalters ist das leider so.
    1. Avatar von smart2005
      smart2005 -
      Haben wir vor ca. einem Jahr gemacht: "Vom Regen in die Traufe" kann ich nur sagen.
    1. Avatar von G-SezZ
      G-SezZ -
      Da muss Bestechung im Spiel gewesen sein. Kein noch so dämlicher Mensch hätte ausgerechnet 2015, als Windows 10 mit einer extrem holprigen Preview vor der Tür stand, und die ganze Windows mobile Welt auf den Kopf stellen sollte, auf Windows 8.1 gesetzt. Das macht auf so vielen Ebenen keinen Sinn.
    1. Avatar von HerrAbisZ
      HerrAbisZ -
      Die Polizei in Ö bekommt das nun auch

      http://www.krone.at/digital/dienst-i...l-story-585904
    1. Avatar von Geronimo
      Geronimo -
      Ich sehe das ein wenig anders. Zu der Zeit (2015) hat Microsoft ja noch das Blaue vom Himmel herunter versprochen, und es klang durchaus glaubwürdig. Zudem scheint das Argument der Verknüpfung mit den bereits vorhandenen Windows-Systemen kein schlechtes zu sein, wie sich im letzten Abschnitt des verlinkten Artikel nachlesen lässt:
      Despite the Microsoft phones’ short shelf life, they have been hailed by both NYPD brass and the rank and file for giving cops the ability to receive alerts, search law enforcement databases, file reports and even watch in real time as 911 dispatchers type up emergency calls.
      Da steht, dass die Windows Phone Geräte für ihre Möglichkeiten "gefeiert" wurden. Ganz falsch kann die Entscheidung also nicht gewesen sein. Und machen wir uns nichts vor: nach ein bis zwei Jahren im Polizeieinsatz wird viele der Smartphones ohnehin getauscht werden müssen, egal von welchem Hersteller sie stammen.

      Das einzige Problem ist jetzt natürlich die Anpassung und Verknüpfung des neuen Smartphone-Systems mit den gewünschten Diensten der Behörde. Das wird natürlich seine Zeit dauern und viel Geld verschlingen. Doch das war vor zwei Jahren nicht ganz so vorhersehbar, wie manche das jetzt behaupten.
    1. Avatar von G-SezZ
      G-SezZ -
      Zu der Zeit (2015) hat Microsoft ja noch das Blaue vom Himmel herunter versprochen
      Zu dem Zeitpunkt sprach mehr gegen Windows als heute. Man kauft für Professionellen Einsatz grundsätzlich keine Systeme ohne Langzeitreferenzen. Man Pokert nicht mit Millionen auf ein OS das gerade abgelöst werden soll durch eines das noch nicht mal richtig fertig ist. Wer solche Entscheidungen zu treffen hat darf nicht durch Versprechungen beeinflussbar sein - Was nicht schwarz auf weiß mit Lieferfrist zugesichert ist hat keinen Einfluss auf die Verhandlung.
      Wie lange man Support schriftlich zugesichert bekommt ist die erste und wichtigste Frage wenn man für ein Unternehmen teure Systeme kauft. Wer die Frage nicht stellt, oder sich ohne Zusicherung zufrieden gibt, ist nicht qualifiziert über so etwas zu entscheiden.

      Und machen wir uns nichts vor: nach ein bis zwei Jahren im Polizeieinsatz wird viele der Smartphones ohnehin getauscht werden müssen, egal von welchem Hersteller sie stammen.
      Ja, aber bei Android und iPhone weiß man dass es in 2 Jahren noch kompatible und brauchbare Nachfolger geben wird. Bei Windows war vor 2 Jahren völlig unklar wo die reise hingeht, abgesehen von leeren Versprechungen die wie schon gesagt keinen Einfluss auf eine professionelle Entscheidung haben sollten.