• AMD Epyc 7000er-Serie: erste Spezifikationen, Performance sowie Preise gesichtet - UPDATE

    Während AMDs Antwort auf die Core i7-Prozessoren die Ryzen-CPUs und auf die Intel Core i9-Prozessoren die Ryzen Threadripper-CPUs sind, soll mit Epyc der Wiedereinstieg in die Server-Sparte gelingen. Nun sind erste Informationen bezüglich Spezifikationen, Performance sowie auch der Preisgestaltung an die Öffentlichkeit gelangt



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    UPDATE vom 21.06.2017 - 10:44 Uhr


    Im Rahmen einer Veranstaltung zur Vorstellung der neuen Server-Hardware hat AMD in der vergangenen Nacht nun endlich offizielle Angaben bezüglich zu den kommenden Epyc-CPUs getätigt, welche sich großteils mit den bereits im Vorfeld geleakten Informationen decken. Wie die Kollegen von anandtech.com aufmerksam mitgeschnitten haben, wird das stärkste Modell in Form des Epyc 7601 mit 32 nativen Rechenkernen ausgestattet sein und einen Preis von 4.200 US-Dollar aufrufen. Dabei soll der Epyc 7601 aber bis zu 47 Prozent mehr Leistung als Intels Xeon E5-2699A v4 erreichen, wobei Intel für sein Modell mit 4.938 US-Dollar den Kunden auch noch tiefer in die Tasche greifen lässt.



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    Laut AMD-Prästentation würde die gesamte Epyc-Palette mehr Kerne, mehr Threads, eine höhere RAM-Kapazität sowie eine höhere Speicherbandbreite als die Modelle von Intel aufbieten können.


    Der neue Epyc 7301, welcher mit 16 nativen Kernen und 32 Threads aufwarten kann, soll laut Angaben von AMD bis zu 70 Prozent besser performen als der Xeon E5-2640 v4, wobei AMD auch hier mit einem Preis von 825 US-Dollar zu 939 US-Dollar ebenfalls das bessere PReis-Leistungs-Verhältnis bieten kann.


    Selbst ein einzelner Epyc 7551P, für welchen AMD 2.100 US-Dollar aufruft, soll bis zu 21 Prozent schneller sein als zwei Xeon E5-2650 v4 im Dual-Sockel-Verbund, für die beide nicht nur ein höherer Preis von 2.386 US-Dollar einkalkuliert werden müsste, sondern auch ein deutlich höherer Verbrauch.



    Original-Artikel vom 15.06.2017 - 17:06 Uhr


    Obwohl das NDA zu AMDs kommenden Epyc-Server-CPUs erst am 20. Juni fallen soll, konnten die Kollegen von videocardz.com bereits erste Informationen bezüglich Spezifikationen, Performance und Preisgestaltung in Erfahrung bringen. So sollen sämtliche Epyc-CPUs der neuen 7000er-Reihe insgesamt 128 PCIe-Lanes und bezüglich des RAMs acht Kanäle mit einer Taktfrequenz von bis zu 2.666 MHz gleichzeitig unterstützen können. Bei einigen der CPUs stehen zwei TDP-Werte, was möglicherweise daran liegt, dass diese auch in einer Art Low-Voltage-Modus mit einer geringeren Taktfrequenz betrieben werden können - Gewissheit wird man allerdings erst mit dem offiziellen Fall des NDA bekommen.


    Interessant ist, dass der Einstieg in die Server-Sparte bereits bei etwas mehr als 400 US-Dollar beginnt. Für das Top-Modell in Form das Epyc 7601, welches mit 32 Kernen, 64 Threads und Taktfrequenzen zwischen 2,2 Ghz und 3,2 Ghz (im Turbo) ausgestattet ist, müssen dann allerdings auch etwas mehr als 4.000 US-Dollar (pro CPU) einkalkuliert werden. Die groben Spezifikationen sind nun nachfolgend aufgelistet:



    • up to 32 High-Performance “Zen” Cores
    • 8 DDR4 Channels per CPU
    • Up to 2TB Memory per CPU
    • 128 PCIe Lanes
    • Dedicated Security Subsystem
    • Integrated Chipset
    • Socket-Compatible with Next Gen EPYC Processors



    No compromise 1-Socket


    • Right-size underutilized servers
    • Optimize storage and heterogeneous compute
    • Low power consumption
    • Up to 20% lower cap-ex



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    Meinung des Autors
    Was AMDs Epyc-Server-CPUs wirklich in der Lage zu leisten sind, wird sich natürlich wie immer erst nach dem Marktstart herausstellen können. Ob und inwieweit Intel dieser brachialen Power entgegentreten kann, wird sich ebenfalls mit der Zeit zeigen. Wichtig finde ich, dass AMD auch hier das Eis im Preisgefüge zu brechen in der Lage sein wird. Auch wenn 4000+ USD auch nicht gerade wenig klingen, sollte man nicht vergessen, dass vergleichbare Intel-CPUs derzeit immer noch gut das Doppelte kosten. So wird es sicherlich auch Unternehmen geben, die sich die Anschaffung einer ebenbürtigen Epyc-CPU überlegen werden.Jetzt kommentieren!
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