• Druckertinte - Media Markt zeigt auf Preisschild einen Literpreis von knapp 8.000 Euro

    Beim Kauf von Lebensmitteln ist man es ja mittlerweile gewöhnt, zum besseren Preisvergleich auf den Europreis pro Kilo oder Liter zu schauen, da diese Angabe mittlerweile gesetzlich vorgeschrieben ist. In einem Media Markt ist jetzt versehentlich ein Preisschild für Druckertinte aufgestellt worden, welches den wahren Literpreis in Euro ausweist und somit aufzeigt, wie teuer Druckertinte eigentlich sein kann



    https://www.winboard.org/artikel-attachments/85083-01.jpg
    Bild: Paul F. Hillmann alias Deppenklatsche


    Im Mediamarkt Rathaus Steglitz (via Twitter-Link von Paul F. Hillmann) ist ein Preisschild für Druckertinte ausgestellt worden, welches nicht nur den eigentlichen Preis für ein 4-Farben Multipack für einen Tintenstrahldrucker aus dem Hause Epson auspreist, sondern zudem auch noch den Euro-Pro-Liter-Preis, welcher einem erst einmal bewusst werden lässt, wie teuer doch eigentlich Druckertinte sein kann.


    Die Kollegen von golem.de haben daraufhin bei diesem Mediamarkt nachgefragt, ob es sich bei diesem Foto um die Ablichtung eines echten Preisschildes handelt und warum man neuerdings auch Druckertinte wie Nachrungsmittel oder Getränke auspreist, woraufhin folgende Antwort gekommen ist:


    "Wir haben bei den Druckerpatronen in den Märkten verschiedene Preisschilder." Die aber meist kleiner und ohne die Umrechnungsfunktion ausgestellt werden. "In einem Markt wurde aber offensichtlich ein größeres Preisschild verwendet, auf dem weitere Produktfeatures angezeigt werden können. Diese werden direkt aus dem Warenwirtschaftssystem gezogen. Hier ist beispielsweise Füllmenge bzw. -gewicht hinterlegt - was etwa bei Kaffeebohnen eine wichtige Information ist, da die Angabe des Grundpreises pro Kilo gesetzlich vorgeschrieben ist. Bei der betreffenden Druckerpatrone ist an gleicher Position offensichtlich ebenfalls die Füllmenge hinterlegt, so dass diese auf dem Preisschild auf den Literpreis hochgerechnet wurde."


    Allerdings ist die Tinte längst nicht für alle Drucker so teuer. So kostet zum Beispiel eine HP 304-Druckerpatrone, welche zu einem Preis von 12 Euro je 3,7 Milliliter angeboten wird, hochgerechnet "nur" 3.240 Euro.


    Diese hohen Preise erklären sich aus folgenden zwei Faktoren:


    • "Einerseits soll sie in den Patronen und Druckern nicht eintrocknen, auf dem Papier im Sinne einer möglichst hohen Druckgeschwindigkeit aber so schnell wie irgend möglich trocken sein. Ausdrucke sollen wischfest, möglichst lichtbeständig und haltbar sein, dabei im Textdruck perfekte Schärfe im Detail bieten. Bei Hauttönen im Fotodruck sind wiederum weiche Abstufungen gefragt."
    • Andererseits kommt noch ein ordentlicher Aufschlag für die Mischkalkulation seitens der Druckerhersteller auf den Tintenpreis hinzu, welcher die günstigen Anschaffungskosten der Geräte kompensieren soll.



    Kauft man allerdings einen günstigen Tintenstrahldrucker und dazu noch Tintentanks von Drittanbietern, können die Kunden nochmals deutlich sparen.

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    Druckertinte - Media Markt zeigt auf Preisschild einen Literpreis von knapp 8.000 Euro

    ?
    Meinung des Autors
    Meiner Meinung nach sollten noch viel mehr Produkte in einer größeren Mengenordnung ausgepreist werden, wodurch man schnell erkennen könnte, welche Produkte wirklich teuer sind und welche nicht. So gesehen wirken die im Artikel beschriebenen 3240 Euro für 1 Liter HP-Tinte immer noch teuer, aber im Vergleich zu Epson ist das schon fast wieder ein Schnäpple. Würdet ihr es auch befürworten, dass das aktuelle Gesetz auf noch mehr Produkte ausgeweitet wird?Jetzt kommentieren!
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    Kommentare
    1. Avatar von juergen1
      juergen1 -
      Würdet ihr es auch befürworten, dass das aktuelle Gesetz auf noch mehr Produkte ausgeweitet wird?
      Nein.
      Die sollten besser Drucker entwickeln, die einfach weniger Tinte brauchen.
    1. Avatar von Alfiator
      Alfiator -
      Zitat Zitat von juergen1 Beitrag anzeigen
      ...die einfach weniger Tinte brauchen.
      Klar,die beschneiden sich freiwillig ihren Gewinn.....
    1. Avatar von juergen1
      juergen1 -
      Nee, Nee, nicht so einfach machen.
      Ich erwähne nur mal den Abgas-Skandal.
      Da wurden bessere Werte angegeben, als tatsächlich gemessen wurden.
      Und wie ist es bei Druckern?
      Reichweite für HP 301 XL Schwarz z.b. ca. 480 Seiten
      Man kann den Drucker drosseln wie man will, daß man fast garnichts mehr lesen kann,
      Aber auf über 200 Seiten kommt man nicht. Es sei denn, man druckt auf jeder DinA4 Seite ein schwarzes Quadrat von 5 x 5 cm, dann kann man eventuell 480 Seiten erreichen.
      Aber solange da keiner drauf guckt, können die ja angeben was sie wollen.
    1. Avatar von maniacu22
      maniacu22 -
      Jürgen, der Unterschied liegt doch aber auch in den unterschiedlichen Bauformen der Drucker und den damit einhergehenden Größen der Druckerpatronen. Die Patronen von Drucker A fassen vielleicht 37 ml während die Partonen von Drucker B dagegen nur 3,7 ml fassen. Danach richtet sich auch das Druckvolumen. Hinzu kommt aber auch noch, dass die Softwaresteuerung für die Reinigungsprozesse bei Tintenstrahlern von Modell zu Modell und von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich ausfallen. Dadurch reinigt das eine Modell vielleicht aller 24h (mein alter Brother hat das jeden morgen 8 Uhr gemacht, wodurch ich keinen Wecker brauchte....ja, da hatte ich noch kein Arbeitszimmer), ein anderes Modell reinigt vielleicht auch nur einmal in der Woche. Dazu kommt noch, dass Modell A mehr Tinte für den Reinigungsprozess benötigt als Modell B und das wieder mehr als Modell C. Zusätzlich haben die Druckermodelle sicherlich auch unterschiedlich große Düsen, so dass bei einem Modell die Eintrocknungsgefahr deutlich geringer als bei einem anderen Modell ausfallen kann.

      Die tatsächlich Druckmenge wird doch sowieso in Blatt mit einer 5%igen Abdeckung angegeben, was deinem 5x5 cm großen Quadrat relativ nah kommen sollte Wer auf seinem Blatt dann noch Tabellen oder gar Bilder ausdruckt, der kommt NIE auf die vom Hersteller angegebene Druckmenge, von wie in deinem Beispiel genannten 480 Seiten.

      Ist doch bei Autos mit dem Spritverbrauch genauso. Sämtliche angegebenen Werte sind Laborwerte, die nicht unter realen Bedingungen gemessen wurden. Druckst du zum Beispiel nur eine Rechnung in Form von einer Seite pro Monat aus, dürfte dein Drucker alleine durch den Reinigungsaufwand einen schlechteren Druckmengen-Schnitt machen, als wenn Jemand 10 Seiten täglich ausdruckt. Leuchtet das ein?

      Aus diesem Grund bin ich dennoch dafür, dass die Händler in einem viel größerem Umfang bei der Auspreisung der Produkte dafür sorgen sollten (gesetzlich), dass dort ein Grundpreis pro Liter, Kilo, Kubik oder was auch immer angegeben wird, was dann die Auswahl nach dem richtigen Produkt deutlich vereinfachen würde.
    1. Avatar von Gearfried
      Gearfried -
      Die armen Hersteller von Autos und Druckerpatronen müssen doch so hohe Preise verlangen oder mogeln da mit die gerade mal +- 0 erreichen. Die nagen doch sonst am Hungertuch
    1. Avatar von juergen1
      juergen1 -
      Aber was bringt das, wenn durch Gesetze der Grundpreis durch Liter angegeben ist?
      Garnichts. Denn du hast dich nunmal aus diversen Gründen für ein Produkt entschieden,
      also brauchst du auch die Patronen dafür. Und gerade bei Neudruckern ist es ja so,
      daß die Garantieansprüche erlischt, wenn du keine Originalen einsetzt,
      zumindest war es das mal noch so, vor nicht all zu langer Zeit.
      Auto genauso. Du hast dich für das Auto entschieden. Da kannst du auch nicht zum Händler hinfahren, und sagen, das Auto will ich nicht mehr, da es mehr verbraucht, als angepriesen wurden.
      Da gehören richtige Normen hin.
      Über Original und Billigtinte kann man streiten. Meine Erfahrung hat aber gezeigt, daß Ausdrucke mit Originaltinte länger unter Sonneneinstrahlung stand hält, als durch Billigtinte. Klar, irgendwann verblasst auch hier der Ausdruck. Irgendwoher kommt ja der Preisunterschied.
    1. Avatar von Daniel85
      Daniel85 -
      ich sehe das hier mal genauso wie juergen. Denn:
      die gesetzlich geforderten Preisangaben pro Kilo, pro 100mg/ml oder pro Liter im Supermarkt haben doch gerade den Sinn, dass der Verbraucher den wirklichen Preis eines Produktes bezogen auf eine standardisierte Menge erkennen kann und so in der Lage ist, das wirklich günstigste Produkt zu wählen. Und du schreibst ja selbst, dass verschiedene Druckermodelle bauart- und softwarebedingt einfach andere Verbräuche aufweisen. Und genau deshalb kann die Ausweisung eines Literpreises bei Druckerpatronen mir als Verbraucher auch nicht verraten, wieviele Seiten ich mit einer Patrone bei einem bestimmten Drucker drucken kann, oder anders formuliert: wie hoch die Kosten pro Seite sind! Diese Angaben kann nur bei einer Ausweisung bei den Druckern selbst funktionieren - genau wie bei Autos auch! Da hilft mir die Preisangabe pro Liter Benzin oder Diesel oder Gas oder sonst was ja auch nicht weiter, weil ich damit noch nicht sehen kann, was wirklich billiger ist. Das hängt ja vom Auto ab, also von dessen Verbrauch. Insoweit sind Drucker und Autos hier vergleichbar.

      Und hier liegt der Hase im Pfeffer: die Angaben der Druckerhersteller sind hier genauso realitätsfremd und gefälscht wie die Verbrauchsangaben bei Autos. An dieser Stelle müsste also der Gesetzgeber ansetzen und entsprechende Vorgaben machen, damit ich als Verbraucher erkennen kann, mit welchem Drucker ich am Günstigsten drucken kann. Bei Autos macht der Gesetzgeber gerade einen Schritt in die richtige Richtung: Umstellung der Verbrauchsermittlung vom Labor auf Real Driving emissions. Mir geht das zwar immer noch nicht weit genug, aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Bei Druckern hingegen fehlen solche Vorgaben. Hier können die Hersteller alles angeben, was sie sollen. Ein sinnvoller Gesetzgebungsschritt wäre speziell hier, dass es für die Angaben der Hersteller, wieviele Seiten das jeweilige Druckermodell mit einer Patrone drucken kann, bestimmte Vorgaben einhalten muss, wie zum Beispiel Druck auf Normal-Kopierpapier oder dergleichen, und Druck nicht nur mit 5%iger Seitenabdeckung, sondern mit einer Abdeckung, die einem durchschnittlichen normalen Druckbetrieb entspricht. Und parallel natürlich die Angabe, wieviel Cent pro Seite ein Druck mit diesem bestimmten verkauften Drucker kostet (bezogen auf den preis der Originalpatrone).

      Davon abgesehen könnte der zusätzliche Ausweis eines Literpreises pro Patrone dennoch einen positiven Nebeneffekt erzielen: ich kaufe nicht nur den günstigsten Drucker, sondern auch die dazu passende günstigste Patrone, UND: ich sehe wie verdammt teuer drucken sein kann und lasse es vielleicht bleiben wenn es nicht zwingend notwendig ist, sprich ich handle ökologischer, und sei es nur, um Geld zu sparen.
    1. Avatar von G-SezZ
      G-SezZ -
      Und du schreibst ja selbst, dass verschiedene Druckermodelle bauart- und softwarebedingt einfach andere Verbräuche aufweisen. Und genau deshalb kann die Ausweisung eines Literpreises bei Druckerpatronen mir als Verbraucher auch nicht verraten, wie viele Seiten ich mit einer Patrone bei einem bestimmten Drucker drucken kann, oder anders formuliert: wie hoch die Kosten pro Seite sind!
      Die Angabe soll ja auch nicht dazu dienen den Verbrauch von verschiedenen Druckern zu vergleichen, sondern den Preis verschiedener Patronen für den gleichen Drucker wenn der Inhalt unterschiedlich ist. Ist das gleiche wie die Spritpreise an der Tankstelle, der Liter Super kostet bei Aral X, bei Shell Y, und wie weit du mit dem Liter kommst spielt überhaupt keine Rolle bei der Frage wo du tanken gehst.
      Außerdem verstehe ich nie was Leute für ein Problem mit zusätzlichen Informationen haben. Eine Information zu haben ist doch in jeder Situation besser als sie nicht zu haben, selbst wenn man sie nicht braucht und ignoriert.
    1. Avatar von Daniel85
      Daniel85 -
      sondern den Preis verschiedener Patronen für den gleichen Drucker wenn der Inhalt unterschiedlich ist.
      das hab ich hier doch auch geschrieben:
      Davon abgesehen könnte der zusätzliche Ausweis eines Literpreises pro Patrone dennoch einen positiven Nebeneffekt erzielen: ich kaufe nicht nur den günstigsten Drucker, sondern auch die dazu passende günstigste Patrone
      Ich habe nicht gesagt, dass eine zusätzliche Information ein Problem sei. Ich habe statt dessen folgendes gesagt: die Liter / Kilo-preise im Supermarkt sollen dem Kunden die Möglichkeit geben, dass wirklich günstigste Produkt zu finden bzw. den tatsächlichen Preis pro standardisierter Menge zu finden. Bei Nahrungsmitteln und Getränken geht das. Aber nicht bei Produkten, bei denen der Verbrauch eines Modelles von anderen Modellen abweicht. Deshalb kann bei diesen produkten (z. B. Tintenpatronen) eine preisangabe pro Liter nicht den Sinn erfüllen, den diese Preisangabe bei z. B. Nahrungsmitteln im Supermarkt hat. Ich habe damit folglich auf die Frage des Autors geantwortet: "Würdet ihr es auch befürworten, dass das aktuelle Gesetz auf noch mehr Produkte ausgeweitet wird?"

      Meine Antwort auf die Frage: nein, würde ich grundsätzlich befürworten, aber nicht bei Produkten, deren betriebskosten vom Verbrauch eines Modells abhängen. Hier kann eine Preistransparenz, wie es durch die derzeitige gesetzliche Vorgabe im Supermarkt geschaffen wird, nur durch eine standardisierte Vorgabe der Verbrauchsermittlung geschehen. Natürlich kann ergänzend dazu der Preis einer Patrone auf einen Liter hochgerechnet trotzdem durchaus sinnvoll sein. Wenn dann noch für ein gleiches Druckermodell die Patronen unterschiedliche Füllmengen haben, dann müsste natürlich auch hier die Angabe eines Preises pro Liter Pflicht sein, das ist schon klar. Insoweit erweitere ich meien Aussage hiermit Aber gibt es solche Fälle überhaupt? ALso gibt es Drucker, bei denen es unterschiedliche große Patronen der selben Farbe gibt? Hab sowas noch nicht gesehen.
    1. Avatar von juergen1
      juergen1 -
      ALso gibt es Drucker, bei denen es unterschiedliche große Patronen der selben Farbe gibt? Hab sowas noch nicht gesehen.
      Doch die gibt es.
      Beispiel : HP 301 Schwarz 15.99 Euro 3 ml
      HP 301 XL Schwarz 30.99 Euro 8 ml

      HP 301 Farbe 18.99 Euro 3 ml
      HP 301 XL Farbe 30.99 Euro 6 ml

      Bei Mediamarkt.de.
      Preise unterscheiden sich von Händler zu Händler.
      Dann gibt es noch 2 er und 3 er Packs.
      Dann ist das Chaos perfekt.
    1. Avatar von maniacu22
      maniacu22 -
      [OT]

      Zitat Zitat von juergen1 Beitrag anzeigen
      Da kannst du auch nicht zum Händler hinfahren, und sagen, das Auto will ich nicht mehr, da es mehr verbraucht, als angepriesen wurden.
      Sehe ich das richtig, dass du dich mit einem Produkt zufrieden gibst, das andere Parameter aufweist, als für dieses geworben worden ist? Also mir bräuchte kein Händler und kein Hersteller kommen, der mir das Blaue vom Himmel verspricht und es nicht einhält. Fakt ist aber auch, dass es Messtoleranzen gibt, welche bei Druckern mal 10 - 20 Seiten weniger oder im Falle eines Autos mal einen halben Liter (max.) mehr anzeigen als es eigentlich sein dürfte. Aber wenn die Abweichung zu sehr von der Werbebotschaft abweicht, dann stelle ich wie in deinem Beispiel dem Händler die Karre vor seine Tür und verlange mein Geld zurück, bevor ich ihn wegen irreführender Werbung und Betrug anzeige. So einfach ist das.

      Man darf sich nicht mehr alles gefallen lassen. [/OT]

      zurück zum Thema. und gerade weil es verschiedene Tankgrößen für ein und das selbe Druckermodell gibt, finde ich eine zusätzliche Angabe auf den Liter hochgerechnet ganz gut. Klar kann man das auch selber machen, aber wie wir alle wissen, gibt es eben auch jene, die das aus unerklärlichen Grünen nicht wollen oder gar können. Okay, sagst du jetzt vielleicht, diese Leute haben es dann auch nicht anderes verdient und die Hersteller profitieren eben genau von solchen Leuten. Aber ich würde das als Händler machen, weil es mich glaubwürdig und kundenorientiert rüberkommen lässt. Das spricht sich schneller rum als du denkst
    1. Avatar von juergen1
      juergen1 -
      Leider scheint das den Kunden auch Egal zu sein.
      Meine Frau arbeitet in einem großen Warenhaus.
      Die HP 301 gehen praktisch weg wie warme Semmeln.
      Obwohl umgerechnet die HP 301 XL mehr Inhalt bietet und umgerechnet weniger kostet.
      Aber das gleicht sich ja aus. Die nehm ich, und meine Frau kriegt noch ein paar Prozente drauf.

      Sehe ich das richtig, dass du dich mit einem Produkt zufrieden gibst, das andere Parameter aufweist, als für dieses geworben worden ist? Also mir bräuchte kein Händler und kein Hersteller kommen,
      Du wirst praktisch kein Produkt oder Auto auf dem Markt finden,
      in der genau das drin ist, wies auf der Verpackung aussieht, und der wahre Verbrauch vom Auto kriegst du dann serviert, wenn du es gekauft hast.
      Du kannst zwar Probefahrt machen. Du kannst ja Volltanken und dann leer fahren. Ich will aber nicht wissen was der Händler dann sagt, wenn du 600 km Probefahrt gemacht hast.
      Auch hier gilt. Wenn du die Katze im Sack gekauft hast, dann hast du auch die Katze im Sack gekauft.
    1. Avatar von Ahem100
      Ahem100 -
      Der Liter Preis ist falsch:

      Schwarz: 1x 5,2 ml
      Farbe (3x): 3,3ml (9,9ml)

      Macht 15,1ml Tinte. 15,1 ml Tinte machen bei 39,99 einen Literpreis von 2648€.

      Hab ich mich verrechnet oder Media Markt?
    1. Avatar von Ahem100
      Ahem100 -
      Zitat Zitat von Ahem100 Beitrag anzeigen
      Der Liter Preis ist falsch:

      Schwarz: 1x 5,2 ml
      Farbe (3x): 3,3ml (9,9ml)

      Macht 15,1ml Tinte. 15,1 ml Tinte machen bei 39,99 einen Literpreis von 2648€.

      Hab ich mich verrechnet oder Media Markt?
      Aktueller Siberpreis:

      563,60 USD je 1 kg Silber

      Ich drucke jetzt mit reinem Silber. Ist billiger. Viel Billiger!
    1. Avatar von Daniel85
      Daniel85 -
      ah ok, wusste nicht, dass es Drucker gibt, für die es unterschiedliche große Patronen gibt. Also in dem Fall macht der Literpreis dann auf jeden Fall Sinn und die Regelung sollte erweitert werden. Aber ansonsten bleibt es dabei: es muss ganz genaue Regelungen geben, wie Verbräuche und andere für die Betriebskosten relevanten Angaben ermittelt und angegeben werden müssen. Nur so kann es Transparenz und eine echte Wahlmöglichkeit geben.

      Und zum Thema zurückgeben von Waren, wenn diese nicht halten, was versprochen wurde: es ist gefestigte obergerichtliche Rechtsprechung, dass man ein Fahrzeug wieder dem Händler zurückgeben kann (Vertag rückgängig machen), wenn das Fahrzeug 10 % oder mehr verbraucht als im Prospekt angegeben! Diese Rechtsprechung liese sich sicherlich auch auf andere ähnliche Produkte übertragen. Soll heißen: wenn ein Druckerhersteller wirbt, dass Modell X könne mit einer originalen Schwarzen Patrone, Größe Y, 500 Seiten drucken, und tatsächlich sind es nur etwa 400 oder noch weniger, etwa weil bei der Verbrauchsermittlung durch Verwendung einer sehr geringen Papierabdeckung betrogen wurde, müsste ich den Drucker auch zurückgeben können nach dieser Rechtsprechung. Weil die Leute einen solchen Rechtstreit aber in der Regel nur für teuerere Produkte führen, kommen die Hersteller mit ihrer Betrügerei meist durch. Auch deshalb braucht ganz genaue Vorgaben zur Verbrauchsermittlung und dergleichen. Und natürlich Kontrollen, sowie saftige Geldstrafen bei Verstößen. Verbraucherzentralen wären hier ein guter Akteur um sowas aufzudecken und zu verfolgen (abmahnen).
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