• DRAM-Speicherpreise werden weiter ansteigen - UPDATE

    Die Speicherpreise von DDR3- sowie auch DDR4-RAM befinden sich schon seit Mitte letzten Jahres auf einem Höhenflug, welcher auf Fertigungsengpässe sowie dem größeren Bedarf im Smartphone-Bereich zurückzuführen ist. Der chinesische DRAM-Hersteller Nanya erwartet allerdings einen weiteren Anstieg der Preise bis Mitte diesen Jahres. Erst ab dem dritten Quartal 2017 geht man von einer Stabilisierung aus, was noch nicht einmal einer Preissenkung gleichkommen muss





    UPDATE vom 18.09.2017 - 12:09 Uhr


    Nach Aussage des Marktforschungsunternehmens IC Insights via tomshardware.com dürfte sich die Preislage für DRAM so schnell nicht entspannen sondern sich weiter zuspitzen. Während sich die DRAM-Preise in den vergangenen zwölf Monaten mit 111 Prozentpunkten mehr als verdoppelt haben, geht man davon aus, dass diese bis Jahresende nochmals um 40 Prozent steigen werden.


    Mit verantwortlich für die höheren Preise soll ironischer-weise das letztjährige Überangebot gewesen sein, welches dazumal zu den extrem niedrigen Preisen geführt hat. Viele Großhändler haben in dieser Zeit ihre Lager entsprechend günstig füllen können, nur um die RAM-Module jetzt zu überhöhten Preisen wieder zu verkaufen.


    Zusätzlich soll der Preisanstieg auch zulasten der Mobilgeräteindustrie gehen, welche für neue Smartphones, Tablets & Co. ebenfalls auf große Mengen DRAM angewiesen sind. Zuletzt sorgen noch die großen DRAM-Hersteller wie Samsung, Micron oder SK Hynix für entsprechend Preisanstiege, da diese laut IC Insights-Bericht ihre Produktionskapazitäten nicht weiter erhöhen. Der Hersteller Micron soll zum Beispiel seine Prioritäten auf eine weitere Miniaturisierung setzen, womit letztendlich der DRAM-Ausstoß verbessert werden kann.



    UPDATE vom 06.09.2017 - 10:57 Uhr


    Nachdem nun gute fünf Monate seit dem letzten Update verstrichen sind, werfen wir mal wieder einen Blick auf die aktuelle DRAM-Marktsituation, die sich im Vergleich zu den Preisen im April -bis auf wenige, gelegentliche Ausreißer - nicht geändert hat. So liegen die Preise in unserem seit Januar diesen Jahres beobachteten Beispiel, dem Crucial Ballistix Sport 8GB-Kit aktuell bei 74,91 Euro, womit dieser noch teurer als im April diesen Jahres ausfällt.



    https://www.winboard.org/artikel-attachments/90110-preisentwicklung-fuer-crucial-ballistix-sport-lt-rot-dimm-kit-8gb-ddr4-2400-cl16-16-16-bls2c4g.jpg


    Wer mit dem Gedanken spielt, sich ein neues Ryzen-System von AMD zusammenstellen zu wollen, kann und sollte beim Speicher dann gleich auf Module zurückgreifen, die mit 3.200 MHz angesteuert werden und mit Preisen ab 82,51 Euro auch nicht sonderlich viel teurer al die kleineren 2.400 MHz-Module ausfallen.


    Da sich allerdings nicht abzeichnet, wann oder ob überhaupt wieder mit einer Entspannung der RAM-Preise zu rechnen ist, muss ich von dem Ratschlag abkehren, abzuwarten bis die Preise wieder fallen. Wer jetzt RAM benötigt, sollte also in den sauren Apfel beißen und diesen kaufen. So billig wie im Sommer vergangenen Jahres werden die Preise wohl nie wieder werden.



    UPDATE vom 19.04.2017 - 11:19 Uhr


    Auch wenn eine weitere Steigerung der DRAM-Preise prognostiziert wird, verhalten sich die Preise derzeit wie die Ruhe vor dem Sturm - aktuell konstant aber anlaufnehmend zum Sprung in höhere Preisregionen.

    Die Marktbeobachter von DRAMeXchange gehen davon aus, dass sich der durchschnittliche Lieferpreis für ein 4 GB-Modul DDR4-Speicher im Vergleich zum vergangenen ersten Quartal 2017 nochmals um rund 12,5 Prozentpunkte ansteigen könnte. Das würde bedeuten, dass der aktuell durchschnittliche Preis für dieses Modul von 24 US-Dollar auf 27 US-Dollar steigen könnte.



    https://www.winboard.org/artikel-attachments/88713-speicherpreise-aprill17.jpg

    nach nunmehr zwei Monaten haben sich die Preise auf einem recht hohen Niveau eingependelt. Ob hier in den kommenden Wochen/Monaten mit einem weiteren Preisschub gerechnet werden darf, bleibt indes abzuwarten


    Ein Blick in die hiesigen Preissuchmaschinen zeigt momentan hohe, aber im Vergleich zum Februar konstante Preise, welche für das von uns beobachtete 8-GB DDR4-Kit immer noch einen unveränderten Preis in Höhe von 68,11 Euro nachsagen. Ob dieses Preisgefüge in den kommenden Wochen wie vorhergesagt, nochmals steigen wird, bleibt abzuwarten. Fakt ist, dass mit einer Entspannung nicht vor Ende diesen Jahres gerechnet werden darf.



    UPDATE vom 13.02.2017 - 18:23 Uhr


    Wie angedeutet, sind die Preise des DRAM in den vergangenen zwei Wochen von knappen 50 Euro für ein 8-GB großes DDR4-Kit auf nunmehr 68 Euro gestiegen, was einer Steigerung von rund 35 Prozent entspricht. Man bedenke, dass dieser Anstieg innerhalb von zwei Wochen stattgefunden hat. Bis zum dritten Quartal, in welchem sich die Preise wieder "stabilisieren" sollen, ist allerdings auch noch eine ganze Weile hin, weshalb man davon ausgehen kann, dass die Preise weiterhin schön fleißig steigen werden. Vielleicht nicht in dem Tempo wie in den letzten beiden Wochen, aber sie werden weiterhin steigen.



    https://www.winboard.org/artikel-attachments/84450-ram-preise-130217.png

    das gleiche Produkt zeigt schon zwei Wochen nach Erstellung des originalen Artikels
    eine Preissteigerung in Höhe von 35 Prozent


    Original-Artikel vom 26.01.2017 - 18:11 Uhr


    Obwohl oder gerade weil die nächsten CPU-Generationen bei Intel mit Kaby Lake und AMD mit Ryzen vor der Tür stehen, werden viele aufrüstwillige Nutzer auch den RAM-Speicher neu kaufen müssen. Allerdings sollte man den Kauf nicht allzu lange hinauszögern. Es wird sogar empfohlen, jetzt schon den Speicher für zukünftige Intel- oder AMD-Systeme zu kaufen, da deren Preise in einigen Wochen noch deutlich höher ausfallen könnten.


    Wie die chinesischen Kollegen von digitimes.com den Präsident des dort beheimateten Herstellers Nanya Technologies, Pei-Ing Lee zitieren, sollen die DRAM-Preise im ersten Halbjahr 2017 weiter ansteigen. Als Gründe werden Fertigungsengpässe und ein damit verknapptes Angebot, ein erhöhter Bedarf im Server- sowie auch im Smartphone-Bereich genannt, welche das aktuelle Nachfrage-Angebot-Verhältnis stören.



    https://www.winboard.org/artikel-attachments/84222-01.jpg

    bei der Preissuchmaschine Geizhals lässt sich in der Rubrik Preisentwicklung sehr schön erkennen, wie stark die Preise verschiedener RAM-Module in den letzten Monaten angestiegen sind



    Ebenfalls konnte man in Erfahrung bringen, dass Nanya Technologies bereits im März diesen Jahres mit der Risikoproduktion in 20 nm beginnen und spätestens zur Jahresmitte bei der Serienfertigung angelangt sein möchte. Nanyas Plan ist, ab Anfang 2018 eine monatliche Stückzahl von 30.000300-mm-Wafern im 20-nm-Fertigungsverfahren herstellen zu können. Pei-Ing Lee geht aber davon aus, dass schon im zweiten Halbjahr 2017 zumindest eine Stabilisierung der DRAM-Preise eintreten wird, was allerdings nicht heißt, dass die Preise schon wieder fallen werden.


    Zum aktuellen Zeitpunkt kann zwar noch keiner voraussagen, in welche Preisregionen sich die DRAM-Module bis zum dritten Quartal entwickeln werden, doch ist es für alle fest geplanten Aufrüstungen bis dahin, jetzt schon nach RAM-Modulen Ausschau zu halten.



    via pcghw
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    DRAM-Speicherpreise werden weiter ansteigen - UPDATE

    ?
    Meinung des Autors
    Diese News fand ich ganz interessant, da es die üblichen Zyklen widerspiegelt. Ich kenne solche extremen Preisschwankungen aus Zeiten des SD-Rams beziehungsweise DDR1-Rams, in denen es sich gelohnt hat, schlauerweise einen Vorrat anzulegen, mit welchem man in den "schlimmen Zeiten" jedem Käufer einen Gefallen getan hat, da man den RAM günstiger als im regulären Handel anbieten konnte, und trotzdem Gewinnspannen zwischen 50 und 200 Prozent erzielen konnte. Auch zum aktuellen Zeitpunkt gehe ich davon aus, dass sich die RAM-Preise spätestens bis zum Release von Ryzen nochmals deutlich erhöht haben werden.Jetzt kommentieren!
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    Kommentare
    1. Avatar von Neo126
      Neo126 -
      Wenn ich mir einen ZED CPU zulegen möchte welchen Ram sollte ich denn dann schonmal kaufen? Es liest sich so als könnte ich meinen Aktuelle 16 GB DDR3 1833 nicht mit mit einem neuen ZEN Cpu verbinden. Ich wollte erstmal keinen Ram aufrüsten...
    1. Avatar von maniacu22
      maniacu22 -
      Du weißt aber schon, dass Zen (Ryzen) mit dem AM4-Sockel nur noch DDR4-RAM unterstützt (wird ja auch mal Zeit)?

      Wenn du wissen möchtest, welchen RAM du kaufen sollst, müssen wir (ich) ja erstmal wissen, wie viel RAM du gedenkst einzusetzen. Persönlich habe ich in letzter Zeit so viele verschiedene RAM-Hersteller in den unterschiedlichsten Systemen verbaut, dass man unmöglich sagen kann, dass einer besonders schlecht abgeschnitten hätte. Wichtig ist natürlich auch, ob der von dir favorisierte DDR4-RAM auch zu dem von dir favorisierten CPU-Kühler passt, da es da auch schon bei Intel-Boards ab und an mal Probleme gegeben hat. Da wir aber alle noch nicht wissen, wie die Layouts der kommenden AM4-Boards von den verschiedenen Herstellern aussehen, empfiehlt es sich definitiv, keinen allzu hohen RAM zu kaufen.

      Wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte, kauf ULP-RAM (Ultra Low Profile), der aber aktuell schon in Preisregionen angelangt ist, dass einem die Ohren Schlackern.

      Ich für meinen Teil werde mir kommenden Monat schonmal ein ganz spezielles 64-GB-Kit (4x 16 GB) DDR4-2400 bestellen, womit ich definitiv auf der sicheren Seite sein dürfte. Selbst wenn es wirklich so krass wird, dass sich die RAM-Preise in den nächsten Monaten verdoppeln, kann ich von dem Kit immer noch die Hälfte privat verkaufen, habe 32 GB übrig und möglicherweise einen absolut minimalen Geldwert-Einsatz @grins
    1. Avatar von eskonaut
      eskonaut -
      Es kommt darauf an was man bereits hat.

      Da es halt durchaus vorkommt das ein RAM-Riegel defekt ist wäre es wichtig das man direkt nach dem Kauf die Funktion prüfen kann.

      Wenn man bereits ein Board mit DDR4-Ram hat ist es kein Problem, hat man noch keins und wartet auf Ryzen geht man da ein gewisses Risiko ein da niemand weis wann denn Ryzen wirklich mal auf den Markt kommt. Es gibt zwar bereits Boards, aber ohne CPU bringt das ja nun nicht viel.

      Eigentlich müsste man jedem der vorhat in diesem Jahr ein neues System zu kaufen dazu raten jetzt zu kaufen halt mit Intel-CPU, weil egal wie die Ryzen dann mal aussehen werden, alleine die zu erwartende Preissteigerung beim Ram wird wohl alle eventuellen Vorteile der Ryzen mehr als auffressen.

      Irgendwie ist das die unendliche AMD-Geschichte, man schafft es immer wieder sich den absolut ungünstigsten Zeitpunkt rauszusuchen, da ist AMD unschlagbar.

      Man kann froh sein das AMD keine Schoko-Weihnachtsmänner produziert, die würden die leckersten und schönsten Weihnachtsmänner herstellen, nur das die halt zu Ostern in die Geschäfte kommen.
    1. Avatar von maniacu22
      maniacu22 -
      schöner Vergleich eskonaut @thumbsup
    1. Avatar von G-SezZ
      G-SezZ -
      Ich habe auch seit einem Jahr 64GB rumliegen, da ich schon mit Skylake aufrüsten wollte. Sieht momentan so aus als würde der dieses Jahr auch nicht gebraucht. Es sei denn Ryzen wird ein absoluter Kracher. Aber meine Erwartungen an AMD sind nicht sonderlich hoch. In den letzten Jahren wurde jedes Produkt gehyped als würde es die Konkurenz um 50% übertreffen, und dann positionierte es sich irgendwo im Mittelfeld. Ich bin mir ziemlich sicher dass das bei Ryzen auch wieder so sein wird.

      die würden die leckersten und schönsten Weihnachtsmänner herstellen, nur das die halt zu Ostern in die Geschäfte kommen.
      Das triffts sehr gut! AMD Produkte sind immer ganz gut, aber sie kommen erst wenn die Konkurenz schon wieder bessere hat.
    1. Avatar von maniacu22
      maniacu22 -
      Zitat Zitat von G-SezZ Beitrag anzeigen
      In den letzten Jahren wurde jedes Produkt gehyped als würde es die Konkurenz um 50% übertreffen, und dann positionierte es sich irgendwo im Mittelfeld.
      Ähem, welches Produkt soll das denn bitteschön gewesen sein? Die RX 480? AMD hat die auf Polaris basierende Grafikkarte zu keinem Zeitpunkt als High-End oder wenigstens Oberklasse angepriesen. Die RX 480 war schon immer in der Mittelklasse positioniert, nur die Presse hat sie derart gehyped, dass alle geglaubt haben, die Karte würde eine Konkurrenz zur 980(ti)/1080(ti) darstellen, was nicht der Fall ist/war.

      Bei der Fury(X) verhält es sich so, dass diese sehr wohl gegen die damalige 980(ti) gestellt worden ist und AMD damit auch heute noch recht hat. Leistungstechnisch ist sie durchaus in der Lage, gegen die einstige Oberklasse von Nvidia zu bestehen. Allerdings, und das kann ich selbst bestätigen, limitiert der kleine 4 GB HBM-Speicher "relativ" schnell, der aber konstruktionsbedingt nie größer ausfallen konnte. Diesbezüglich hat die 980(ti) mit ihren 6 GB Speicher manchmal die Nase vorn, in anderen Anwendungen dagegen die Fury-Reihe. Da ist es m.E relativ ausgeglichen.

      AMDs kommende High-End-GPUs werden die Vega-GPUs sein, welche dann die Fury-Reihe ablösen wird. Dank HBM2-Speicher werden auch Modelle mit 8, 16 und im Workstationbereich auch 32 GB RAM möglich sein werden, welche bei künftigen Anwendungen der nächsten Jahre nicht mehr so schnell ins Limit laufen werden. Da bin ich echt gespannt drauf. Das heißt natürlich auch nicht, dass Vega die kommenden Volta-Chipsätze von Nvidia an die Wand nageln würde, aber eine ernstzunehmende Konkurrenz darstellen, was für uns Verbraucher nur gut ist, denn dieser Monopolismus der vergangenen Jahre hat doch schließlich dazu geführt, dass wir für eine High-End-GPU nicht mehr 500, sondern mittlerweile mehr als 1.000 Euro hinblättern müssen.


      Der einzige Fall, in welchem ich dir Recht geben würde, betrifft die letzten Bulldozer-Modelle, die mit ihrer TDP von 220 Watt eine Gewaltlösung dargestellt haben, so dass diese nicht nur eine Wasserkühlung brauchten, sondern es trotz der hohen Mehagerz-Zahlen nicht geschafft haben, an die Leistung der Intel-Konkurrenz anzuschließen. Aber wenn man mal ehrlich ist, kennt man dieses Phänomen auch von Intel (Erinnerung an PIV Prescott & Co), wo die Athlon- und Phenom-Prozessoren ihrer Zeit die bessere Wahl dargestellt haben. So ist das eben, wenn jahrelang keine neue Architektur entwickelt wird und man versucht, das bestmögliche aus der "alten" herauszubekommen. Irgendwann reicht es einfach nicht mehr.

      Und was den Hype anbelangt. AMD muss es einfach schaffen, mit Ryzen einen gute Prozessor-Generation herauszubringen, da es ansonsten wirklich nicht gut für das Unternehmen bestellt sein dürfte. Ich gehe auch nicht davon aus, dass Ryzen die aktuellen Broadwell-E-CPUs überflügeln können wird, aber zumindest aufschließen kann, und das in den Disziplinen, die für die meisten Gamer von Belang sind. Was jetzt Berechnungen im Rendering & Co. anbelangt, sehe ich AMD Intel (noch) nicht einholen aber zumindest aufholen.

      Fazit: Ich bin in keinster Weise ein AMD-Fanboy, da ich wie du anhand meiner Rechnerkonfiguration sehen kannst, das bestmöglichste für mein Geld rauszuholen versuche und mir es egal ist, ob ich Intel oder AMD im Rechner stecken habe. Allerdings ist mir Nvidia zuwider, seit sie die Kunden mit der GTX 970 so derbe verarscht haben, indem sie diese als reines 4 GB-Modell angepriesen haben und nur im Kleingedruckten geschrieben haben, dass es sich eigentlich um ein 3,4 + 0,5 GB-Modell handelt. Die meisten Käufer dieser Grafikkarte laufen bei den aktuellen Games in den entsprechenden Auflösungen bzw. Detaildarstellungen derart ins Limit, dass diese Karte nur noch bedingt brauchbar ist. Aber das ist ein anderes Thema, was hier nicht zur Diskussion steht.
    1. Avatar von G-SezZ
      G-SezZ -
      Diese Diskussion haben wir bestimmt schon drei mal geführt. Ich mach mal die Abkürzung zum Fazit:
      Wir sind alle froh wenn AMD seinen Konkurrenten Dampf unterm Hintern machen kann.
    1. Avatar von Neo126
      Neo126 -
      Also jo, ich werde auf jeden Fall AMD kaufen.

      Und jetzt weiss ich das ich also DDR4 Ram brauche. Danke dafür. Ich werde mich nach 32 GB umgucken den hier z.b. :

      https://www.alternate.de/Corsair/DIM...oduct/1273849?

      Ich habe noch nie einen Riegel gehabt der defekt war. Und mit Corsair habe ich auch gute Erfahrungen.
      Habt ihr einen besseren Vorschlag ?

      Klas
    1. Avatar von maniacu22
      maniacu22 -
      Zitat Zitat von Neo126 Beitrag anzeigen
      Und jetzt weiss ich das ich also DDR4 Ram brauche. Danke dafür. Ich werde mich nach 32 GB umgucken den hier z.b. :

      https://www.alternate.de/Corsair/DIM...oduct/1273849?
      @hust, für das Geld bekommst du schon fast 64 GB @grins siehe hier klick

      Zitat Zitat von Neo126 Beitrag anzeigen
      Habt ihr einen besseren Vorschlag ?
      jo, wenn es "nur" 32 GB sein sollen, schau dich einfach mal bei geizhals um und beschränke deine Sichtweise nicht nur auf Alternate

      Warum muss es unbedingt der DDR4-2666 MHz-Speicher sein, was erhoffst du dir davon? Reicht nicht auch der Standard-Speicher mit 2400 MHz? Wenn es dir ums spätere Übertakten geht, das kannst du auch mit einem guten 2400er. Mein aktuelles System nutzt auch "nur" den DDR3-1600-RAM und ich konnte der CPU über 600 MHz mehr gönnen, wobei das System dadurch sogar stabiler und kühler läuft als mit Standard-Takt. Der RAM macht das also mit, wie du siehst.


      Zitat Zitat von Neo126 Beitrag anzeigen
      Ich habe noch nie einen Riegel gehabt der defekt war. Und mit Corsair habe ich auch gute Erfahrungen.
      Ja, das Argument von Eskonaut, dass einer der RAM-Riegel defekt sein könnten, ist fürn Popo. Noch nie etwas von Garantie gehört? Crucial z.B. bietet lebenslang (ok, in Dtl und Österreich sinds dann nur 10 Jahre) und in dieser Zeit dürfte Zen ja dann wohl endlich auf dem Markt sein @lachflash


      viele Grüße
    1. Avatar von Neo126
      Neo126 -
      Nein nein ich nehme auch 2400 mhz^^... ich habe gestern nur 5 min mal drüber geguckt ^^... natürlich nehme ich gerne von meinen Marken die ich kenne das wäre halt Corsair und Kingston.

      Weisste am liebsten fange ich immer mit dem Mainboard an aber es gibt ja noch keine. Jetzt habe ich die Info mit dem Ram und muss anscheind handeln. Das gefällt mir alles nicht.

      die 64GB für 300 kommen nicht in Frage ^^...
    1. Avatar von maniacu22
      maniacu22 -
      Zitat Zitat von Neo126 Beitrag anzeigen

      die 64GB für 300 kommen nicht in Frage ^^...
      aber 32 für 250 ^^

      Edit: Ich möchte dich ja auch nicht zu irgendwas überreden, was du nicht möchtest, aber sieh es mal so....du holst dir die 64 für 300 und verkaufst gleich wieder 32 davon für 150, da ist der Käufer (dem du das verkaufst) glücklich und du auch, da du 32 GB für 150 statt 250 bekommen hast. Vielleicht hast ja einen Kumpel o.ä. der auch aufrüsten möchte....teilt euch rein und seid glücklich ^^
    1. Avatar von G-SezZ
      G-SezZ -
      Mein aktuelles System nutzt auch "nur" den DDR3-1600-RAM und ich konnte der CPU über 600 MHz mehr gönnen.
      Beim übertakten der CPU geht doch der RAM Takt nur mit hoch wenn man den FSB anhebt. Bei CPUs mit offenem Multiplikator ist das rumschrauben am FSB allenfalls Feintuning und wird meist gar nicht erst probiert, weil es fast nichts bringt.
      Mein 3770k läuft ein ganzes GHz übertaktet und der RAM nach wie vor mit seinem 1600MHz Standardtakt. Mein RAM lässt sich auch absolut nicht übertaktet. Ich bekomme sofort Bluescreens wenn ich den anhebe.
      Es kann da zwischen AMD und Intel Unterschiede geben. Ich glaube Intel hat mit den Skylake Prozessoren auch irgendwas geändert was den RAM noch mehr von der CPU abgekoppelt hat. Mein Wissensstand ist noch von Ivy Bridge. AMD CPUs habe ich seit den frühen Athlons nicht mehr übertaktet, da ist mein Wissen absolut Null.

      Wenn es das Mainboard unterstützt kann man den Corsair RAM durchaus mit 2666MHz laufen lassen, selbst ohne die CPU zu übertaktet. Aber das bringt im alltäglichen Einsatz quasi gar nichts. Spar dir das Geld, nimm 2400er, und versuch den dann mit 2666 laufen zu lassen. Vielleicht gehts, vielleicht auch nicht. Wenn nicht läuft er halt mit 2400.
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