• Windows 10 Updates könnten sich künftig pausieren lassen

    Windows 10 wird zwar in vielerlei Hinsicht als eines der besten Windows-Versionen hoch gelobt, doch lastet ihm immer noch die Kritik an, laufende Updates nicht pausieren oder oder offiziell verhindern zu können. Dieser Zustand könnte sich mit dem mittlerweile für April angekündigten Creators Update ändern, da dieses die Möglichkeit erhalten soll, die größeren Updates zumindest bis zu 35 Tage pausieren beziehungsweise unterbinden zu können



    https://www.winboard.org/artikel-attachments/83859-windows-10-pause-updates-14997-600x495.png


    Anders als bei seinen Vorgängern, ist es bei Windows 10 offiziell nicht möglich, Funktions- und anderweitige Updates pausieren oder gänzlich verhindern zu können, was das aktuelle Betriebssystem mehr als einmal in den Fokus starker Kritiken gesetzt hat. Allerdings könnte sich dieser Zustand mit dem für April diesen Jahres angekündigten Creators Update ändern lassen, zumindest für eine gewisse Zeitspanne.


    Wie die Kollegen von winaero bezugnehmend auf einen Test der immer noch inoffiziellen Windows 10 Preview Build 14997 herausgefunden haben, soll sich in den Update-Einstellungen des Betriebssystems (unter Erweiterte Optionen) eine Funktion zum Pausieren von Updates befinden, welche bei Aktivierung die größeren Updates für bis zu 35 Tage pausieren kann.


    Allerdings sollen nicht alle Updates von der Pause-Funktion betroffen sein. Updates, die zum Beispiel den Windows Defender betreffen, sollen dennoch ausgeführt werden und nicht deaktivierbar respektive pausierbar sein.


    Inwieweit und wie zuverlässig die Pausefunktion der Windows-Updates funktionieren wird, können als erstes die Windows-Insider testen, sobald die neue Build 14997 offiziell zum Download bereitgestellt wird.

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    Windows 10 Updates könnten sich künftig pausieren lassen

    ?
    Meinung des Autors
    Viele Windows-10-Nutzer beschweren sich ja nicht über die eigentliche Updatepolitik von Microsoft für Windows 10. Der größte Kritikpunkt liegt ja oftmals darin, dass Updates einfach automatisch eingespielt werden und dann auf einigen Rechnern gar nichts mehr funktioniert wie zuvor. Auf gut Deutsch fehlt bei vielen Updates eine ausreichende Testphase, welche mit dem Creators-Update auf die besagten 35 Tage ausgedehnt werden kann. So könnte jeder Nutzer die Updates "zurückstellen", bis klar wird, welche eventuellen Probleme das jeweilige Update mit sich bringen kann. Insofern alles in Ordnung ist und es keine negativen Kritiken bezüglich eines Updates gibt, kann dieses dann auch manuell oder durch deaktivieren der besagten Pause-Funktion angestoßen werden. Eine gute Sache, meint ihr nicht?Jetzt kommentieren!
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    Windows 10 Updates könnten sich künftig pausieren lassen

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    Kommentare
    1. Avatar von Mike
      Mike -
      Anders als bei seinen Vorgängern, ist es bei Windows 10 offiziell nicht möglich, Funktions- und anderweitige Updates pausieren oder gänzlich verhindern zu können,
      Selbstverständlich geht das! Nur eben nicht über die Update-Funktion. Arbeitet bei mir auf 5 Rechnern tadellos. So kann ich mir die MSU runtersaugen und manuell installieren ohne die Tücken der Internetleitung. Trotz Flat WILL ich keine 5 x 1000MB runterladen pro Update.
      Vor allem aber möchte ich 2-3 Tage die Feedbacks im Internet lesen

      Einfach seine Internetverbindung als getaktet einstellen - schon ist es vorbei mit den Zwang-Updates zu den Zwangs-Terminen ... und hat keine Auswirkung auf die Funktion der Internetverbindung.

      Anhang 83868
    1. Avatar von Andy
      Andy -
      Zitat Zitat von Mike Beitrag anzeigen
      Selbstverständlich geht das! Nur eben nicht über die Update-Funktion. Arbeitet bei mir auf 5 Rechnern tadellos. So kann ich mir die MSU runtersaugen und manuell installieren ohne die Tücken der Internetleitung. Trotz Flat WILL ich keine 5 x 1000MB runterladen pro Update.
      Das stimmt so nicht!
      Über getaktete Verbindungen werden sehr wohl Windows Updates heruntergeladen. Aber eben nur noch kritische Updates und Updates für den Defender.

      Nachlesen kann man das unter:
      https://support.microsoft.com/de-de/...onnections-faq
      https://www.windowspro.de/wolfgang-s...ren-windows-10


      Zum Thema selbst.....
      Ich weiß ja nicht, was die neue Einstellungsmöglichkeit soll, klar kann man damit die Updates aussetzen (Defender Updates werden auch hier trotzdem installiert). Aber irgendwie ist das denke ich wieder rumgebastel anstatt man das eigentlich Problem löst. Es war einfach falsch, dass man einzelne Updates nicht mehr manuell auswählen kann.

      Klar, Microsoft will eben sicherstellen, dass die Updates überall installiert werden. Das ist Prinzip auch richtig und gut so.
      Aber man hätte es von Anfang an anders lösen können. Die Updates müssten wie bei Windows 7 auswählbar sein und wenn sie nach 30 Tagen nicht installiert sind, erfolgt eine automatische Aktivierung, die man bei Bedarf aber wieder manuell aufheben kann.
    1. Avatar von Mike
      Mike -
      Über getaktete Verbindungen werden sehr wohl Windows Updates heruntergeladen. Aber eben nur noch kritische Updates und Updates für den Defender.
      Danke für die Belehrung. Das habe ich im Detail nicht verfolgt. Stimmt. Mir geht es hauptsächlich um diese MEGA Monatsupdates die ich gerne nur einmal lade, bzw. nur dann wann ich will.

      Klar, Microsoft will eben sicherstellen, dass die Updates überall installiert werden. Das ist Prinzip auch richtig und gut so.
      Zustimmung. Mir würde ein stufenweiser Regler gefallen der z.B. 1 Tag, 3 Tage, 1 Woche, 2 Wochen anbietet.
    1. Avatar von Alfiator
      Alfiator -
      Zitat Zitat von Mike Beitrag anzeigen
      Mir würde ein stufenweiser Regler gefallen der z.B. 1 Tag, 3 Tage, 1 Woche, 2 Wochen anbietet.
      Hm,schwieriges Thema.Einerseits richtig andererseits wieder nicht.Leider ist es so das man in der Hinsicht den Usern das Ruder aus der Hand nehmen muss.Ist ja bei Browsern mittlerweile auch so und keinen störts (mehr).Natürlich sind die Updates (etwas) kleiner und betreffen nur eine bestimmte Software aber nicht ein OS.Balanceakt....
    1. Avatar von Andy
      Andy -
      Deswegen wäre ich eben für einen Kompromiss.
      Einen Monat haben die Anwender freie Hand und können selber auswählen was installiert wird, danach erfolgt eine automatische Aktivierung aller noch nicht ausgewählter Updates.
    1. Avatar von Alfiator
      Alfiator -
      Einen Monat ohne aktuelle Updates?
    1. Avatar von Mike
      Mike -
      Zitat Zitat von Alfiator Beitrag anzeigen
      Einen Monat ohne aktuelle Updates?
      Was ist das schon in der Zeitrechnung
    1. Avatar von Andy
      Andy -
      Zitat Zitat von Alfiator Beitrag anzeigen
      Einen Monat ohne aktuelle Updates?
      Bei der neuen funktion "Updates Pausieren" sind es 35 Tage.
      Immer noch besser als wenn die Updates gar nicht installiert werden.

      Zumal 30 Tage durchaus ein gängiger Wert sind.
      Viel schneller sind die Firmen, welche die Updates per WSUS verteilen auch nicht durch mir ihren Tests..... wir geben in der firme die Updates in der Regel nach zwei Wochen frei.
    1. Avatar von Alfiator
      Alfiator -
      Ich mache mir immer schon nach 2 Tagen ins Hemd .Aber zur Not hilft EMET damit man sich besser fühlt....
    1. Avatar von Mike
      Mike -
      Zitat Zitat von Alfiator Beitrag anzeigen
      Ich mache mir immer schon nach 2 Tagen ins Hemd .Aber zur Not hilft EMET damit man sich besser fühlt....
      Wieso sollte ein Rechner 1 Monate ohne Updates nicht richtig laufen, wenn er es vorher auch tut. Einzig die Security-Software ist wichtig.
    1. Avatar von Andy
      Andy -
      Zitat Zitat von Mike Beitrag anzeigen
      Wieso sollte ein Rechner 1 Monate ohne Updates nicht richtig laufen, wenn er es vorher auch tut. Einzig die Security-Software ist wichtig.
      Ich glaube dem Alfi ging es nicht um "nicht richtig laufen" sondern um potentiell gefärdet.

      Weil klar, bei einer aktuellen Sicherheitslücke, für die es schon einen Patch gibt, die aber noch nicht durch Virenscanner erkannt wird, hilft nur eines.... den Patch einspielen. Ich kann hier nur immer wieder an den Sasser erinnern. Da gab es schon lange einen entsprechenden Patch, die Virenscanner haben den Sasser aber noch nicht erkannt. Ergebniss kennen wir alle.

      Deshalb muss man eben immer abwiegen, wann und wie schnell man Sicherheitsupdates installiert.
      Zuhause kann das durchaus auch ungetestet erfolgen, weil wer hat schon eine eigene Testumgebung.... aber in einer Firmenumgebung sollte man eben tunlichst eine eigene Qualitätssicherung einbauen, sei es nur um Kompatibilitätsprobleme zu erkennen.

      Nur bei einem Zero-Day-Exploit hilft dir natürlich das tagesaktuelle Patchen der Sicherheitslücken nicht.
    1. Avatar von Alfiator
      Alfiator -
      Zitat Zitat von Andy Beitrag anzeigen
      Ich glaube dem Alfi ging es nicht um "nicht richtig laufen" sondern um potentiell gefährdet.


      Zitat Zitat von Andy Beitrag anzeigen
      Nur bei einem Zero-Day-Exploit hilft dir natürlich das tagesaktuelle Patchen der Sicherheitslücken nicht.
      EMET sollte da helfen,oder?
    1. Avatar von Andy
      Andy -
      Zitat Zitat von Alfiator Beitrag anzeigen
      EMET sollte da helfen,oder?
      Klar, EMET ist da schon mal ein richtiger Ansatz. Aber für den Privatanwender nicht ganz so einfach in der Umsetzung. Aber wer sich damit beschäftigen will, sicher eine gute Lösung.
    1. Avatar von Alfiator
      Alfiator -
      Wenn mich nicht alles täuscht soll EMET eingestellt werden;es könnte aber sein das Win10 diese oder ähnliche Funktionen implantiert werden womit EMET eh überflüssig wäre.Wenn das so stimmt () wäre 1. das Pausieren weniger schlimm und 2. der Sicherheit genüge getan.Man sieht also es tut sich was und es gibt gute Gründe sich für ein aktuelles Windows zu entscheiden.Mal so als Tip an die Windows 10 Hater....
    1. Avatar von Mike
      Mike -
      Ich kann hier nur immer wieder an den Sasser erinnern. Da gab es schon lange einen entsprechenden Patch, die Virenscanner haben den Sasser aber noch nicht erkannt. Ergebniss kennen wir alle.
      Reden wir von Firmenrechnern oder von privaten.
      Ich kannte Sasser. Absolut harmlos und mit einem Gegenscript sofort lösbar und mittels Neuinstallation - na wie sonst - natürlich auch.
      Vor Kurzem hatte ich einen Win7 Rechner bei mir als Patient. Aber nicht weil etwas nicht funktionierte, sondern einfach nur zur Wartung nach VOLLER LAUFZEIT.
      Ich stellte fest - keine Viren, keine Probleme, extrem zugemüllt, KEINE UPDATES hihi. Waren dann einmal 3 Stunden nur Updates zu machen.

      Bei privaten Rechnern muss schon vieles falsch laufen, dass sie "gefährdet" sind, außer derjenige hält sich auch dubiosen Seiten auf oder öffnet alles und klickt alles an was es gibt. Dafür aber kein Mitleid.
    1. Avatar von Andy
      Andy -
      Zitat Zitat von Mike Beitrag anzeigen
      Reden wir von Firmenrechnern oder von privaten.
      Ich kannte Sasser. Absolut harmlos und mit einem Gegenscript sofort lösbar und mittels Neuinstallation - na wie sonst - natürlich auch.
      Klar, war der Sasser Virus sehr leicht zu entfernen, aber darum geht es doch gar nicht.
      Das Beispiel zeigt einfach nur, dass es eben nicht ausreicht den Virenscanner aktuell zu halten sondern auch die Sicherheitsupdates wichtig sind. Weil befallen wurden nur Rechner, welche eine eigentlich schon längst behobene Sicherheitslücke nicht gepatcht hatten
    1. Avatar von Alfiator
      Alfiator -
      Zitat Zitat von Andy Beitrag anzeigen
      ....dass es eben nicht ausreicht den Virenscanner aktuell zu halten....weil befallen wurden nur Rechner, welche eine eigentlich schon längst behobene Sicherheitslücke nicht gepatcht hatten
      Hier wären wohl auch die Antivirenhersteller in der Pflicht....

      Zitat Zitat von Mike Beitrag anzeigen
      Ich kannte Sasser.....
      Wundert mich nicht;quasi Dein Namensvetter in gross....
    1. Avatar von Andy
      Andy -
      Zitat Zitat von Alfiator Beitrag anzeigen
      Hier waren wohl auch die Antivirenhersteller in der Pflicht....
      Klar, wobei das natürlich schwieriger ist, weil die ja nicht die Sicherheitslücke überwachen sondern üblicherweise ganz grob gesagt ein DAT File mit dem Content auf dem Rechner vergleichen. Und die können dann eben erst regieren wenn ein Virus auftritt. Proaktiv ist bei einem Antivirus Programm immer schwierig.
    1. Avatar von Mike
      Mike -
      Und deshalb ist brain.exe das Virenschutzprogramm für 90% der Dinge. Die Software braucht nur mehr die üblichen 10% abhalten
    1. Avatar von Alfiator
      Alfiator -
      Meine Überlegung war wenn die Sicherheitslücke schon sooo lange bekannt war es trotzdem nicht gelungen ist dem Sasser beizeiten das Handwerk zu
      legen.Grade deswegen ist ein zeitnahes einspielen der Updates geboten weswegen ich persönlich mich da trotz EMET immer beeile.Wie gesagt das Hemd....
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